Schrift zu klein?
Drücken Sie die Tasten Strg und + für große Schrift.
Strg und - verkleinert die Schrift.
VERANSTALTUNGEN

Veranstaltungsmanagement leicht gemacht: Sie können unter "Veranstaltungen eintragen" Ihre Termine selbst jederzeit eintragen und textlich gestalten. Nach kurzer redaktionsinterner Überprüfung werden die Eintragungen freigeschaltet.

 

Die Eintragungen auf unserer Internetseite unter "Termine" sind nach Zeit oder Ort oder auch nach Zeit und Ort abrufbar.

 

Die unter dem Punkt "Barrierefrei" stehenden Angaben geben Aufschluss darüber, ob die Veranstaltung wirklich für Alle zugänglich ist. Der "Barrierefrei-Checker (PDF, 3 MB)" hilft dabei!

ÖAR Startseite / Aktuell / News / Aktuelle Herausforderungen in der Behindertenpolitik

Aktuelle Herausforderungen in der Behindertenpolitik

Der Nationale Aktionsplan (NAP) Behinderung 2012 ist eine profunde Grundlage für die Behindertenpolitik bis 2020.

Die Umsetzung ist auch auf Grund fehlender Ressourcen für die laufende Evaluierung bedauerlicherweise ins Stocken geraten. Für die aktuelle Evaluierung hat die ÖAR einen Zwischenbericht erstellt.

    Partizipation im Sinne BRK ist viel mehr als die Konsultation im Rahmen von Stellungnahmen zu Gesetzesentwürfen. Die ÖAR steht daher für eine Weiterentwicklung der Abläufe im Sozialministerium immer zur Verfügung. Denn der Bedarf nach Empowerment und Beratung von Menschen mit Behinderungen steigt laufend.

        Auch sind, um das Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz (BGStG) effektiv im Sinne der BRK zu machen, einige Anpassungen nötig, die entscheidende Verbesserungen für die Gleichstellungen der Menschen mit Behinderungen bringen.

          • Im Mietrecht und Wohnungseigentumsgesetz ist vorzusehen, dass Zustimmungen zur Herstellung von Barrierefreiheit verpflichtend gegeben werden müssen. Das ÖAR-ÖZIV-Projekt „Zertifizierung Barrierefreiheit“ ist zentral zur Förderung von Barrierefreiheit.
          • Die Schaffung einer zentralen Hilfsmittel-Anlaufstelle laut Regierungsprogramm ist eine vordringliche Forderung der ÖAR.
          • Die Aktivierung der Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines bundesweit einheitlichen Modells der Persönlichen Assistenz im Sozialministerium unter Einbeziehung der Menschen mit Behinderungen aus den unterschiedlichsten Bereichen ist eine zentrale Forderung. Die Persönliche Assistenz muss beim Finanzausgleich unbedingt berücksichtigt werden. Aktuell ist Diskriminierung bei der Persönlichen Assistenz in der Schule ein Thema.
          • Das Pflegegeld ist ein wichtiger Beitrag für selbstbestimmtes Leben. Wertverlust und erschwerter Zugang bedrohen Menschen mit Behinderungen existenziell. 2015 hat die ÖAR 20.000 Unterschriften im Rahmen einer parlamentarischen Bürgerinitiative gesammelt. Hier gibt es keine Toleranzen seitens der ÖAR. Pflege ist inklusiv im Sinne der BRK zu gestalten.
          • Umfassende Rehabilitation muss für alle Menschen mit Behinderungen zur Verfügung stehen. Es darf keine Unterschiede in der Leistung geben, welche von der Ursache der Behinderung abhängig ist.
          • Parkausweis gem. § 29b Abs. 1 StVO. 2013 wurde die Regelung für Parkausweise für Menschen mit Behinderungen novelliert. Die beschlossene Evaluierung ist schnellstens durchzuführen, da es bei der Umsetzung zu großen Problemen kommt.
          • Im Jahr 2014 hat die EU zwei neue Vergaberichtlinien RL 2014/23/EU und RL 2014/24/EU erlassen. Deren Umsetzung betrifft die Interessen der Menschen mit Behinderungen existenziell. Daher unterstützt die ÖAR die gemeinsame Stellungnahme der vier großen Dachverbände sozialer Dienstleister und ersucht dringend um Unterstützung des Anliegens.
          • Die Arbeitslosigkeit der Menschen mit Behinderungen ist doppelt so hoch, als jene der übrigen Bevölkerung. Das erhöht das Risiko von Armut und sozialer Ausgrenzung für Menschen mit Behinderungen dramatisch. Dem muss eiligst offensiv entgegen getreten werden. Das als „Strafsteuer“ erlebte System der Ausgleichstaxe ist so zu reformieren, dass dadurch auch positive Akzente für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen gesetzt werden. Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderungen muss prioritäres Ziel des Arbeitsmarktservice (AMS) sein.

           

          Weiterführende Unterlagen:

           

            Österreichischer Behindertenrat

            1100 Wien, Favoritenstraße 111/11, E-Mail: dachverband@oear.or.at

            Tel.: +43 1 5131533, Fax: +43 1 5131533-150

            Gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

            BMASK

            Die Gestaltung dieser Website wurde von der ERSTE Stiftung gefördert.

            Erste Stiftung