IFO 2027 – Jahrestagung der Inklusionsforschung
Unter dem Titel „Generation Inklusion? – Eine Arbeitstagung“ lädt die 40. Jahrestagung der Inklusionsforschung dazu ein, aktuelle Fragen, Perspektiven und Entwicklungen der Inklusionsforschung gemeinsam zu diskutieren.

Im Mittelpunkt der 40. Jahrestagung der Inklusionsforschung steht die gemeinsame Auseinandersetzung mit der Entwicklung, Gegenwart und Zukunft von Inklusion. Die Tagung knüpft an die 40-jährige Geschichte der IFO-Tagungen an und fragt danach, welche Erfahrungen, Wissensbestände, Perspektiven und Zukunftsvorstellungen unterschiedliche Generationen der Inklusionsforschung und -bewegung prägen.
Ein zentrales Format der Tagung sind Arbeitsforen, die sich über die gesamte Tagungsdauer erstrecken und eine vertiefte gemeinsame Bearbeitung ausgewählter Themen ermöglichen. Ziel ist es auch, nachhaltige Arbeitszusammenhänge über die Tagung hinaus anzustoßen, etwa in Form von Publikationsvorhaben, Forschungsnetzwerken oder Projektideen.
Arbeitsforen
Aus dem Pre-Call sind 13 Arbeitsforen hervorgegangen:
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Schafft Inklusion Sprache? Perspektiven auf demokratisches Sprachhandeln
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Institutionelles Unrecht, Gebärdensprachdeprivation und ihre lebenslangen gesundheitlichen Folgen – Impulse für die Inklusionsforschung
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Shifting from Adjusting to Flourishing – A Neuroaffirmative Approach in Education and Research
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Beziehungsassistenz als Zugang zu sozialer Teilhabe – Freundschaft, Zugehörigkeit und selbstgewählte Beziehungen
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Assistierte Selbststeuerung – gemeinsame Entscheidungsprozesse im Alltag von Menschen mit kognitiver Behinderung
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Deutungen von Gewalt und deren Bearbeitung aus differenzsensibler Perspektive
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Wer sind die Subjekte der Inklusion? Rassifizierung, Dis/Ability und abgestufte Zugehörigkeit jenseits der Kategorie „Migrationshintergrund“
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Inklusive Bildung in der Lehrer*innenbildung
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Neue Qualitäten inklusiven Lernens und Lehrens: die Modelle der verständigungsbezogenen Lern-Lehr-Umgebungen (VLL) und der darauf bezogenen Verständigungs-Werkstätten (VWS)
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Inklusive Pädagogik und Didaktik in technisch-gestaltenden Unterrichtsfächern
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Inklusive Medienarbeit – Menschen mit Behinderung in Journalismus, Radio, Moderation und Film
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Generation Inklusion an der Hochschule – Kooperation am Gemeinsamen Gegenstand in Studium, Lehre, Forschung und Hochschulentwicklung
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Partizipation in der Inklusionsforschung
Eine Beteiligung an den Arbeitsforen ist als Diskutant*in/Mitwirkend*:r, Moderator*in oder Teilnehmer*in ohne deklarierte Rolle möglich. Die Arbeitsforen finden an drei unterschiedlichen Tagen jeweils für eine bis eineinhalb Stunden statt und erstrecken sich über die gesamte Tagung.
Verlängerung des Calls
Aufgrund der Nachfrage wurde der Call für Einzelbeiträge und Poster sowie für die Beteiligung an den Arbeitsforen bis zum 30. September 2026 verlängert.
Für Poster- und Einzelbeiträge sind Titel und Abstract mit maximal 2.000 Zeichen einzureichen.
Die Einreichung erfolgt über das Online-Formular der Tagung.
Weitere Informationen und Programm
Auf der Website IFO 2027 | Jahrestagung der Inklusionsforschung – Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig werden bis zur Tagung laufend weitere Informationen zum Programm, zu den Arbeitsformaten, zur Barrierefreiheit und Awareness sowie zu organisatorischen Fragen ergänzt.
Mailingliste für Inklusions-Forscher*innen
Ergänzend wird auf die Mailingliste für Inklusions-Forscher*innen über bidok hingewiesen. Die Mailingliste dient der Vernetzung und informiert unter anderem über Stellenausschreibungen, Tagungen und Veranstaltungen sowie Calls for Papers.
Die An- und Abmeldung erfolgt selbständig über https://phsalzburg.at/ifo27/#bidok.
Wissenschaftlicher Beirat
Zum wissenschaftlichen Beirat der IFO 2027 gehören:
Ann-Kathrin (Anka) Arndt (Univ. Kassel), Gertraud Kremsner (Univ. Koblenz), Michelle Proyer (Univ. Luxemburg), Katja Adl-Amini (TU Darmstadt), Natascha Korff (Univ. Bremen), Mai-Anh Boger (Univ. Koblenz), Julia Biermann (Univ. Innsbruck), Kerstin Ziemen (Univ. Köln), Franziska Felder (Univ. Zürich), Birgit Lütje-Klose (Univ. Bielefeld), Jan Weisser (FH Nordwestschweiz), Rainer Grubich (PH Wien), David Labhart (HfH), Lisa Pfahl (Univ. Innsbruck), Tobias Buchner (Univ. Wien), Claudia Kaluza (PH Wien), Karolina Urton (Univ. Münster), Marcel Veber (RPTU), Sven Bärmig (Univ. Halle/Wittenberg), Ingo Bosse (HfH), Kathrin Müller (Univ. Regensburg), Saskia Schuppener (Univ. Leipzig), Dieter Katzenbach (Univ. Frankfurt), Thomas Hoffmann (HU Berlin), Anke Langner (TU Dresden), Anne Piezunka (TU Dresden), Markus Gebhardt (LMU München), Benjamin Badstieber (Univ. Duisburg-Essen) und Phillip Neumann (Univ. Paderborn).
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