Öffentliche Sitzung des Südtiroler Monitoringausschusses
Am 28. Jänner 2027 lädt der Südtiroler Monitoringausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu einer öffentlichen Sitzung nach Bozen ein. Im Mittelpunkt stehen der Schutz vor Gewalt, Prävention und konkrete Forderungen von Menschen mit Behinderungen.
Gewalt an Menschen mit Behinderungen bleibt häufig unsichtbar oder wird nicht ernst genommen. Der Südtiroler Monitoringausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen widmet sich diesem Thema bei seiner öffentlichen Sitzung am 28. Jänner 2027 im NOI Techpark in Bozen.
Gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen soll darüber diskutiert werden, wo Schutzmaßnahmen fehlen, welche Unterstützung notwendig ist und welche Veränderungen es braucht, um Gewalt wirksam zu verhindern.
Schutz, Prävention und konkrete Forderungen
Der Monitoringausschuss beschäftigt sich im Rahmen seines Jahresthemas 2026 intensiv mit Gewalt an Menschen mit Behinderungen. Bei der öffentlichen Sitzung sollen konkrete Forderungen zu Gewaltschutz, Prävention, Anlaufstellen und Gewalt im institutionellen Kontext erarbeitet werden.
Die Vorsitzende des Südtiroler Monitoringausschusses, Brigitte Hofer, betont dabei die Bedeutung der Beteiligung von Menschen mit Behinderungen. Ihre Erfahrungen und Forderungen sollen die Grundlage für notwendige Verbesserungen bilden.