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Startseite › Aktuelles › Presseaussendungen › Inklusive Bildung: Angekündigte Reform droht zu scheitern

Inklusive Bildung: Angekündigte Reform droht zu scheitern

5. Mai 2026

Offener Brief an Bildungsminister Christoph Wiederkehr kritisiert Mängel bei Reform der inklusiven Bildung.

Um die inklusive Bildung in Österreich steht es seit Jahren schlecht. Neu ist jedoch das klare Bekenntnis von Bildungsminister Christoph Wiederkehr zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und der entsprechenden Handlungsempfehlungen im Bereich der inklusiven Bildung zu Amtsantritt. Zur Umsetzung dieses Bekenntnisses sowie der Maßnahmen aus dem Regierungsprogramm wurden Anfang April 2026 Arbeitsgruppen zur Reform der inklusiven Bildung eingerichtet.

Aus Sicht der Behindertenorganisationen zeigt der bisherige Prozess jedoch deutliche Schwächen: Neben unzureichenden Partizipationsmöglichkeiten und fehlender Barrierefreiheit bei den Arbeitsgruppentreffen zeigen sich vor allem inhaltliche Mängel des vorgelegten Reformpakets. Während Maßnahmen wie der Rechtsanspruch auf ein 11. und 12. Schuljahr für Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf (SPF), die Neukonzipierung des SPF und Anpassungen in der Lehrer*innenausbildung angekündigt wurden, erweisen sich die vorliegenden Entwürfe in zentralen Punkten als nicht ausreichend inklusionsfördernd.

Besonders kritisch ist, dass der Zugang zur Sekundarstufe II für Schüler*innen mit SPF bislang nicht ausreichend rechtlich abgesichert ist. Zudem fehlt eine strukturierte Umsetzung der Ergebnisse und Empfehlungen aus der Studie zur SPF-Vergabe.

Die bisher in den Arbeitsgruppen diskutierten Entwürfe stehen in weiten Teilen im Widerspruch zu den im Regierungsprogramm verankerten Maßnahmen. Es braucht daher eine klare Festlegung der Zielrichtung sowie eine entsprechende Prozesssteuerung, damit die vorgesehenen Maßnahmen tatsächlich zur Stärkung der Inklusion beitragen.

„Politische Bekenntnisse zur Inklusion müssen sich in konkreten, rechtsverbindlichen Regelungen niederschlagen. Entscheidend ist, dass Reformen nicht bestehende Sonderstrukturen verlängern, sondern den Zugang zu inklusiver Bildung im Regelschulsystem stärken“, betont Helene Jarmer, Vizepräsidentin des Österreichischen Behindertenrats.

Um diese Forderung zu unterstreichen, verfasste der Österreichische Behindertenrat gemeinsam mit Diakonie Österreich, Lebenshilfe Österreich und Integration Österreich einen offenen Brief an Bildungsminister Christoph Wiederkehr.

Service Link

Kernforderungen zur Reform der inklusiven Bildung: Offener Brief an Bildungsminister Christoph Wiederkehr

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Telefon: 0660 92 47 236
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