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Startseite › Aktuelles › News › Brustkrebsvorsorge bei Frauen mit Lernschwierigkeiten

Brustkrebsvorsorge bei Frauen mit Lernschwierigkeiten

31. Januar 2024

Die Teilnahme von Frauen mit Lernschwierigkeiten am nationalen Brustkrebs-Früherkennungsprogramm wird im Rahmen eines Projekts der Universität Wien evaluiert.

Frau mit radiologisch technischer Assistentin in einem Röntgeninstitut bei einer Mammographie-Untersuchung, Foto: Canva

Menschen mit Lernschwierigkeiten sind mit zahlreichen Barrieren in Bezug auf ihre Gesundheit und Gesundheitsvorsorge konfrontiert. Brustkrebs ist die häufigste Krebsart mit der höchsten Sterblichkeitsrate bei Frauen, wobei sich nationale Brustkrebs-Früherkennungsprogramme als wirksam erwiesen haben. Internationale Daten deuten darauf hin, dass Frauen mit Lernschwierigkeiten seltener an Früherkennungsprogrammen teilnehmen und Brustkrebs oft in einem späten Stadium diagnostiziert wird, das mit einer schlechteren Prognose verbunden ist und in höheren Sterblichkeitsraten resultiert.

Brustkrebs-Vorsorge in Österreich

Jede Frau in Österreich, die krankenversichert und zwischen 45 und 69 Jahren ist, erhält alle zwei Jahre ein Einladungsschreiben zu einem Screening-Programm für Brustkrebs. Das Screening steht allen Frauen dieser Altersgruppe ohne weitere Überweisung durch einen Hausarzt bzw. eine Hausärztin oder damit verbundene Kosten für die jeweilige Frau zur Verfügung.

In Österreich gibt es derzeit weder Daten zur Teilnahme von Frauen mit Lernschwierigkeiten am nationalen Brustkrebs-Früherkennungsprogramm noch bezüglich relevanter Faktoren, die eine Teilnahme begünstigen oder erschweren.

Ziele des von Forschenden um Mag. Dr. Elisabeth Zeilinger am Institut für Klinische und Gesundheitspsychologie der Universität Wien durchgeführten und vom Fonds der Stadt Wien für innovative interdisziplinäre Krebsforschung geförderten Projekts sind die Teilnahmerate von Frauen mit Lernschwierigkeiten am österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramm zu erheben sowie förderliche und hinderliche Faktoren zu erfassen und Bedürfnisse für eine erfolgreiche Teilnahme zu identifizieren.

Informationen zum Projekt

Projektleitung: Mag Dr. Elisabeth Zeilinger
Projektlaufzeit: 1. November 2023 bis 31. Oktober 2025
Kontakt: prev-id.psychologie@univie.ac.at

Service-Links

Fragebogen für Einrichtungsleiter*innen

Fragebogen für Unterstützungspersonen von einer Frau oder mehreren Frauen mit Lernschwierigkeiten ab einem Alter von 45 Jahren 

Österreichisches Brustkrebs-Früherkennungsprogramm

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euro-key

Inhaber*innen eines gültigen Bundesbehindertenpasses – mit entsprechender Zusatzeintragung, die den Bedarf bestätigt – oder eines gültigen Parkausweises für Menschen Behinderung nach § 29b StVO können beim Österreichischen Behindertenrat einen Euro-Key bestellen.

euro-key beantrageneuro-key Standorte in Österreich (pdf)

Der Österreichische Behindertenrat

Als Interessenvertretung für 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen setzt sich der Behindertenrat für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Er bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

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