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Startseite › Aktuelles › News › Treffen mit Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner

Treffen mit Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner

30. Oktober 2025

Am 29. Oktober 2025 trafen Vertreterinnen des Österreichischen Behindertenrates Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung Eva-Maria Holzleitner zu einem konstruktiven Austausch.

Gruppenfoto von 4 stehenden Frauen und einer in einem Rollstuhl sitzenden Frau, dahinter sind die EU- und die österreichische Fahne zu sehen
von links: Barbara Haider-Novak, Manuela Lanzinger, Victoria Biber, Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner und Eva-Maria Fink

Seitens des Österreichischen Behindertenrates nahmen Manuela Lanzinger (Präsidiumsmitglied), Barbara Haider-Novak (Geschäftsstellenleitung), Eva-Maria Fink (Leiterin des Kompetenzteams Frauen mit Behinderungen) sowie Victoria Biber (Bereich EU und Internationales) an dem Gespräch teil.

Im Mittelpunkt stand die Mehrfachdiskriminierung von Frauen mit Behinderungen, die in allen Lebensbereichen erfahren wird. Besonders betont wurde die Notwendigkeit, Frauen mit Behinderungen und ihre Lebensrealitäten im derzeit erarbeiteten Nationalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen umfassend zu berücksichtigen. Studien zeigen, dass Frauen mit Behinderungen deutlich häufiger von Gewalt betroffen sind als Frauen ohne Behinderungen.

Besonders im Bereich der Gesundheit verstärken schlechte Allgemeinbedingungen die Unterversorgung von Frauen mit Behinderungen. Hier zeigt sich besonders, wie wichtig es ist, das Leben von Frauen mit Behinderungen mit einem intersektionalen Blick zu sehen, da Diskriminierung von einem Bereich in jeden weiteren Lebensaspekt hineinwirkt.

Darüber hinaus wurde auf die Bedeutung der Partizipation gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention hingewiesen: Frauen mit Behinderungen bzw. die sie vertretenden Organisationen müssen in allen Entscheidungsprozessen, die sie betreffen, aktiv eingebunden werden.

Das Gespräch fand in einer sehr konstruktiven Atmosphäre statt. Bundesministerin Holzleitner zeigte großes Engagement für die Rechte von Frauen mit Behinderungen. Der Österreichische Behindertenrat begrüßt diesen Dialog und sieht darin eine wichtige Grundlage für eine weitere, vertiefte Zusammenarbeit.

Manuela Lanzinger im Gespräch mit Frauenministerin Holzleitner
Victoria Biber im Gespräch mit Frauenministerin Holzleitner

Andrea Strohriegl

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euro-key

Inhaber*innen eines gültigen Bundesbehindertenpasses – mit entsprechender Zusatzeintragung, die den Bedarf bestätigt – oder eines gültigen Parkausweises für Menschen Behinderung nach § 29b StVO können beim Österreichischen Behindertenrat einen Euro-Key bestellen.

euro-key beantrageneuro-key Standorte in Österreich (pdf)

Der Österreichische Behindertenrat

Seit 1976 vertritt der Österreichischen Behindertenrat mehr als 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen in Österreich. Die gesetzlich verankerte, parteipolitisch unabhängige Dachorganisation der Behindertenverbände in Österreich mit mehr als 85 Mitgliedsorganisationen setzt sich für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Der Behindertenrat bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

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