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Startseite › Aktuelles › News › „Behindert mich nicht!“: Kampagne für mehr berufliche Teilhabe

„Behindert mich nicht!“: Kampagne für mehr berufliche Teilhabe

1. September 2026

Mit der Medienkampagne „Behindert mich nicht!“ macht das Sozialministerium auf Barrieren aufmerksam, mit denen Frauen* mit Behinderungen im Arbeitsleben konfrontiert sind. Gleichzeitig rückt die Kampagne ihre berufliche Teilhabe stärker ins öffentliche Bewusstsein.

Frau mit blonden Haaren und Brille vor blauem Hintergrund. Text: „Ich bin routinierte Buslenkerin. Nicht die chronisch Kranke.“
© BMASGPK

Frauen* mit Behinderungen sind ein selbstverständlicher und wichtiger Teil der Arbeitswelt. Dennoch erleben sie weiterhin Vorurteile, Benachteiligungen und Diskriminierung. Die Kampagne stellt deshalb ihre Fähigkeiten, Qualifikationen und beruflichen Erfahrungen in den Mittelpunkt.

ORF Spot zum Thema Frauen mit Behinderungen am Arbeitsmarkt

Zum Auftakt wurde am 1. September 2026 ein erster TV-Spot auf ORF 2 im Rahmen der Dokumentationsreihe „Ziemlich bestes Team“ im Konsument*innenmagazin „konkret“ ausgestrahlt.

Gleichzeitig ist die Kampagnenwebsite behindert-mich-nicht.gv.at gestartet.

Weitere Kampagneninhalte sollen ab Mitte Oktober 2026 über zusätzliche Kanäle ausgespielt und damit breiter sichtbar gemacht..

Wie groß der Handlungsbedarf ist, zeigen auch Zahlen des Sozialministeriums. 51,8 Prozent der Frauen mit Behinderungen sind erwerbstätig. Bei Frauen ohne Behinderungen liegt der Anteil bei 75 Prozent. Auch die Arbeitssuche dauert für Frauen mit Behinderungen deutlich länger.

Das Kompetenzteam Frauen mit Behinderungen des Österreichischen Behindertenrats setzt sich ebenfalls für mehr Gleichstellung und gegen Mehrfachdiskriminierung ein. Ziel muss eine Arbeitswelt sein, in der Frauen* mit Behinderungen gleiche Chancen auf Ausbildung, Beschäftigung und berufliche Entwicklung haben.

Das Sternchen bei Frauen* steht für Vielfalt und schließt alle Menschen ein, die sich als Frau verstehen oder als Frau sichtbar sein möchten.

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euro-key

Inhaber*innen eines gültigen Bundesbehindertenpasses – mit entsprechender Zusatzeintragung, die den Bedarf bestätigt – oder eines gültigen Parkausweises für Menschen Behinderung nach § 29b StVO können beim Österreichischen Behindertenrat einen Euro-Key bestellen.

euro-key beantrageneuro-key Standorte in Österreich (pdf)

Der Österreichische Behindertenrat

Als Interessenvertretung für 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen setzt sich der Behindertenrat für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Er bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

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