Teil des Jour Fixe waren Vertreterinnen des Österreichischen Behindertenrats (ÖBR), des Unabhängigen Monitoringausschusses, der Anwaltschaft für Gleichbehandlungsfragen für Menschen mit Behinderungen, FmB – Interessensvertretung Frauen* mit Behinderungen, von Ninlil und Organisationen aus dem Bereich Gewaltschutz. Für den ÖBR nahmen Vizepräsidentin Manuela Lanzinger und Victoria Biber teil.
Die beiden Ministerinnen informierten über Maßnahmen und den aktuellen Stand der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Wichtige Aspekte waren die Bewusstseinsarbeit zur Vermeidung von Gewalt, eine bessere Gesundheitsversorgung und die finanzielle Unabhängigkeit von Frauen mit Behinderungen.
Die Behindertenorganisationen brachten folgende Forderungen ein:
- bessere Zugänglichkeit und umfassende Barrierefreiheit von Gewaltschutz- und Opferschutzeinrichtungen
- Ausbau der Gewaltschutzambulanzen
- Institutionen sollen nur dann Förderungen erhalten, wenn sie barrierefrei sind und Gewaltschutzkonzepte vorlegen
- Peer-Beratungsstellen in allen Bundesländern und nicht nur in Wien
- Ausbau der Persönlichen Assistenz als erster Schritt zu einem selbstbestimmten, gewaltfreien Leben
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Presseaussendung Frauentag 2026: Frauen* mit Behinderungen sind besonders gefährdet von ökonomischer Gewalt – Österreichischer Behindertenrat