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Startseite › Aktuelles › News › Jour Fixe zum Thema „Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen“

Jour Fixe zum Thema „Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen“

15. Juli 2026

Am 13. Juli 2026 fand ein Jour Fixe zu Gewalt auf Einladung von Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner und Bundesministerin Korinna Schumann statt.

Die Ministerinnen Holzleitner und Schumann beim Jour Fixe
Foto: © BMFWF

Teil des Jour Fixe waren Vertreterinnen des Österreichischen Behindertenrats (ÖBR), des Unabhängigen Monitoringausschusses, der Anwaltschaft für Gleichbehandlungsfragen für Menschen mit Behinderungen, FmB – Interessensvertretung Frauen* mit Behinderungen, von Ninlil und Organisationen aus dem Bereich Gewaltschutz. Für den ÖBR nahmen Vizepräsidentin Manuela Lanzinger und Victoria Biber teil.

Die beiden Ministerinnen informierten über Maßnahmen und den aktuellen Stand der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Wichtige Aspekte waren die Bewusstseinsarbeit zur Vermeidung von Gewalt, eine bessere Gesundheitsversorgung und die finanzielle Unabhängigkeit von Frauen mit Behinderungen.

Die Behindertenorganisationen brachten folgende Forderungen ein:

  • bessere Zugänglichkeit und umfassende Barrierefreiheit von Gewaltschutz- und Opferschutzeinrichtungen
  • Ausbau der Gewaltschutzambulanzen
  • Institutionen sollen nur dann Förderungen erhalten, wenn sie barrierefrei sind und Gewaltschutzkonzepte vorlegen
  • Peer-Beratungsstellen in allen Bundesländern und nicht nur in Wien
  • Ausbau der Persönlichen Assistenz als erster Schritt zu einem selbstbestimmten, gewaltfreien Leben

Service Links

Nationaler Aktionsplan zur Bekämpfung von Gewalt an Frauen und Mädchen 2025-2029 – Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung

Presseaussendung Frauentag 2026: Frauen* mit Behinderungen sind besonders gefährdet von ökonomischer Gewalt – Österreichischer Behindertenrat

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euro-key

Inhaber*innen eines gültigen Bundesbehindertenpasses – mit entsprechender Zusatzeintragung, die den Bedarf bestätigt – oder eines gültigen Parkausweises für Menschen Behinderung nach § 29b StVO können beim Österreichischen Behindertenrat einen Euro-Key bestellen.

euro-key beantrageneuro-key Standorte in Österreich (pdf)

Der Österreichische Behindertenrat

Als Interessenvertretung für 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen setzt sich der Behindertenrat für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Er bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

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