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Startseite › Aktuelles › News › Diskriminierung und Vorurteilskriminalität

Diskriminierung und Vorurteilskriminalität

3. September 2024

Das Institut für Höhere Studien führt eine Studie zum Thema Hate Crime – Vorurteilskriminalität durch.

Bild zeigt männliche Hand, die auf Tablet drückt, Foto: Canva

Der Österreichische Behindertenrat unterstützt eine wissenschaftliche Studie, die vom Institut für Höhere Studien (IHS) in Wien im Rahmen des KIRAS Sicherheitsforschungsprogramms für das Bundesministerium für Inneres durchgeführt wird.

Worum geht es?

Menschen können aufgrund persönlicher Merkmale oder Einstellungen – Alter, körperliche und psychische Beeinträchtigungen, Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sozialer Status, sexuelle oder die politische Orientierung – diskriminiert, angefeindet oder auch angegriffen werden. Straftaten aufgrund von Vorurteilen werden unter dem Begriff Vorurteilskriminalität oder Hate Crime zusammengefasst.

Die Studie dient einem besseren Verständnis von Diskriminierung und Kriminalität aufgrund von Vorurteilen gegen solche Merkmale. Ziel ist es, den Opferschutz zu verbessern und wirksame Präventionsmaßnahmen zu entwickeln. Zu diesem Zweck wurde vom IHS ein Fragebogen erstellt, den der Österreichische Behindertenrat für sinnvoll hält und zur Beantwortung empfiehlt.

Was kann ich tun?

Die Beantwortung des Fragebogens erfordert 10 bis 15 Minuten Zeit.

Die Fragen können unter Umständen schmerzliche persönliche Erfahrungen ansprechen. Am Ende der Befragung finden sich daher Kontakte zu Hilfs- und Beratungseinrichtungen. Natürlich kann die Beantwortung der Fragen auch jederzeit abgebrochen werden. In diesem Fall werden auch keinerlei Daten gespeichert.

Was passiert mit meinen Antworten?

Die Befragung ist anonym, darüber hinaus werden alle Daten nach Abschluss der Studie wieder gelöscht. Das IHS garantiert die Einhaltung aller datenschutzrechtlichen Bestimmungen im Sinne der Datenschutzgrundverordnung.

Link zur Online-Befragung

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euro-key

Inhaber*innen eines gültigen Bundesbehindertenpasses – mit entsprechender Zusatzeintragung, die den Bedarf bestätigt – oder eines gültigen Parkausweises für Menschen Behinderung nach § 29b StVO können beim Österreichischen Behindertenrat einen Euro-Key bestellen.

euro-key beantrageneuro-key Standorte in Österreich (pdf)

Der Österreichische Behindertenrat

Als Interessenvertretung für 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen setzt sich der Behindertenrat für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Er bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

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