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Startseite › Aktuelles › News › Diskussion zu Rechten, Beziehungen und Familienleben in der Urania

Diskussion zu Rechten, Beziehungen und Familienleben in der Urania

19. März 2026

Selbstvertreter*innen, Politiker*innen und Personen aus Mitgliedsorganisationen diskutierten Themen wie Beziehungen, Familie und Selbstbestimmung von Menschen mit Lernschwierigkeiten.

Manuela Lanzinger bei ihren Eröffnungsworten

Gemeinsam mit LebensGroß lud der Österreichische Behindertenrat im Rahmen seines 50-jährigen Jubiläums und des EU-geförderten Projekts UNITY am 18. März 2026 in die Wiener Urania ein. Die Veranstaltung wurde über das EU-Projekt UNITY finanziert.

Begrüßung und Auftakt

Zu Beginn begrüßten Manuela Lanzinger, Vizepräsidentin des Österreichischen Behindertenrats, und Susanne Maurer-Aldrian, Geschäftsführerin unserer steirischen Mitgliedsorganisation LebensGroß, die Gäste. Lanzinger sprach über wichtige Rechte von Menschen mit Lernschwierigkeiten, zum Beispiel das Recht auf Familie, Gesundheit, Selbstbestimmung und Schutz vor Gewalt. Diese Rechte sind in der UN-Behindertenrechtskonvention festgeschrieben, werden aber oft noch nicht ausreichend umgesetzt.

Manuela Lanzinger auf der Bühne

Begrüßungsworte von Manuela Lanzinger, Vizepräsidentin Österreichischer Behindertenrat

Gespräche an sechs Thementischen

Danach wurde in einem World Café diskutiert. Die Teilnehmer*innen arbeiteten in kleinen Gruppen und wechselten mehrmals die Tische. Es gab sechs Themen:

  • Kinderwunsch und Eltern sein
  • Partnerschaft und Beziehungen in Organisationen
  • sexuelle Gesundheit, Versorgung und Aufklärung
  • selbstbestimmte Sexualität
  • Kindesabnahme
  • sexuelle Gewalt

Zum Abschluss stellten Selbstvertreter*innen die wichtigsten Ergebnisse auf der Bühne vor. Petra Plicka fasste die Inhalte zusätzlich in Leichter Sprache zusammen.

Austausch mit Politik und Mitgliedsorganisationen

Auch Vertreter*innen aus der Politik nahmen teil. Dabei waren die Nationalratsabgeordneten Ralph Schallmeiner von den Grünen und Heike Eder von der ÖVP.

Zusätzlich waren zahlreiche Personen aus Mitgliedsorganisationen des Österreichischen Behindertenrats vor Ort und beteiligten sich aktiv an den Diskussionen.

Barrierefreie Veranstaltung

Die Veranstaltung fand in den barrierefrei zugänglichen Räumlichkeiten der Wiener Urania statt. Es gab Übersetzung in Österreichische Gebärdensprache, Schriftdolmetschung und Unterstützung durch Assistent*innen. Die Inhalte wurden auch in Einfacher Sprache erklärt.

Eine Gebärdensprachdolmetscherin steht vor der Bühne und übersetzt, während eine Person im Rollstuhl im Hintergrund aus einem Text vorliest.

Das Gesprochene wurde von einer Gebärdensprachdolmetscherin übersetzt.
Foto: Barbara Haider-Novak

Danke für die Teilnahme

Der Österreichische Behindertenrat bedankt sich bei allen Gästen für die Teilnahme sowie bei LebensGroß, NINLIL und dem Forum Selbstvertretung für die gute Zusammenarbeit.

Marlene Krubner auf der Bühne
Marlene Krubner moderiert die Veranstaltung
Die Teilnehmer*innen im Gespräch bei der inklusiven Diskussionsverabstaltung
Die Teilnehmer*innen im Gespräch bei der inklusiven Diskussionsverabstaltung
Susanne Maurer-Aldrian, Geschäftsführerin Lebensgroß, auf der Bühne

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euro-key

Inhaber*innen eines gültigen Bundesbehindertenpasses – mit entsprechender Zusatzeintragung, die den Bedarf bestätigt – oder eines gültigen Parkausweises für Menschen mit Behinderung nach § 29b StVO können beim Österreichischen Behindertenrat einen Euro-Key bestellen.

euro-key beantrageneuro-key Standorte in Österreich (pdf)

Der Österreichische Behindertenrat

Seit 1976 vertritt der Österreichischen Behindertenrat mehr als 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen in Österreich. Die gesetzlich verankerte, parteipolitisch unabhängige Dachorganisation der Behindertenverbände in Österreich mit mehr als 85 Mitgliedsorganisationen setzt sich für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Der Behindertenrat bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

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