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Startseite › Aktuelles › News › Flucht aus der Ukraine mit Behinderung

Flucht aus der Ukraine mit Behinderung

3. Januar 2023

Unterstützung bei der Suche nach einem barrierefrei zugänglichen Arbeitsplatz für Rollstuhlnutzer*innen in Lettland

Rollstuhl auf einer Strasse, darüber eine Ukraine-Flagge

Die Organisation CBM (Christian Blind Mission) hat 2,1 Millionen Euro für humanitäre Hilfe zur Unterstützung der Ukraine und ihrer Nachbarländer zugesagt. Durch eine Zusammenarbeit mit dem Europäischen Behindertenforum (EDF) und Mitgliedsorganisationen wie SUSTENTO  soll die Situation von Menschen mit Behinderungen verbessert werden.

Seit Beginn des Russland-Ukraine-Krieges am 24. Februar 2022 gewährte die Europäische Union geflüchteten Menschen aus der Ukrainische Aufenthalts- und Arbeitsrechte, um sie bei ihrem Umsiedlungsprozess zu unterstützen. Dadurch boten viele Unternehmen Arbeitsstellen an, um vertriebenen Menschen zu helfen, sich schnell niederzulassen, darunter auch das lettische Unternehmen „Schneider Electric“.

Deshalb erkundigte sich SUSTENTO bei diesem Unternehmen nach den Möglichkeiten für Menschen mit Behinderungen. Als Teil des von CBM finanzierten EDF-Ukraine-Programms will SUSTENTO aus der Ukrainische geflüchtete Menschen mit Behinderungen bei der Anmeldung zur Arbeit und der Suche nach Beschäftigungsmöglichkeiten unterstützen, da viele Menschen mit Behinderungen oft mit Hindernissen bei der Suche nach barrierefreien Arbeitsplätzen konfrontiert sind.

Um ihre Arbeit für alle barrierefrei zugänglich zu machen, passte „Schneider Electric“ seine neuen Produktionslinien an die Barrierefreiheitsanforderungen an und begrüßte Andrii als einen der ersten Rollstuhlnutzer im Team. Mitte März mussten Andrii und seine Frau aus ihrer Heimat Dnipro fliehen. Beide nutzen einen Rollstuhl. Sie erreichten noch einen Zug nach Polen, wo sie später von Freiwilligen zum Sozialzentrum des lettischen Samariterbundes in Riga gebracht wurden. Der lettische Samariterbund führt in Riga ein Sozialzentrum für Menschen im Pensionsalter sowie Menschen mit Behinderungen. In den letzten Monaten wurde dieses Zentrum zu einem sicheren Wohnort für aus der Ukraine geflüchtete Menschen mit Behinderungen.

Im Rahmen des von CBM finanzierten EDF-Ukraine-Programms versorgte SUSTENTO Andrii mit einem Rollstuhl und vernetzte ihn mit „Schneider Electric“. Außerdem begleiteten ihn SUSTENTO-Mitarbeiter*innen in der Anfangsphase und für das Vorstellungsgespräch zur zukünftigen Arbeitsstelle. In Dnipro arbeitete Andrii als Handwerker, spezialisiert auf die Reparatur von Haushaltsgeräten. Deshalb freute er sich darauf, wieder in einer ähnlichen Funktion tätig sein zu können. Heute arbeitet Andrii als Techniker, der Produkte mit Qualitätsproblemen überarbeitet und verbessert. Er plant, die Fähigkeiten, die er sich bei diesem Job angeeignet hat, auch zu Hause in Dnipro zu nutzen. Denn sobald der Krieg vorbei ist, möchte er wieder zurück in die Ukraine.

Bericht des EDF

Übersetzung: Gudrun Eigelsreiter

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