Mit dem Forschungspreis für Inklusion 2026 werden wissenschaftliche Arbeiten ausgezeichnet, die 2025 an steirischen Hochschulen approbiert wurden und sich mit gesellschaftlicher Teilhabe, strukturellen Barrieren und inklusiven Rahmenbedingungen befassen. Im Mittelpunkt stehen Forschungsarbeiten, die einen fachlichen Beitrag zur Auseinandersetzung mit Inklusion leisten und die Lebensrealität von Menschen mit Behinderungen in unterschiedlichen Kontexten thematisieren.
Zielgruppe des Forschungspreises
Mit dem Preis werden Absolvent*innen aller Master- und Doktoratsstudien angesprochen. Dazu zählen unter anderem Studienrichtungen wie Inclusive Education, Sozialpädagogik, Lehramt Inklusive Pädagogik, Soziale Arbeit, Pflegewissenschaften, e-Health, Data Science and Artificial Intelligence, Medizin, Soziologie sowie Journalismus und Public Relations. Auch weitere fachlich einschlägige Studienrichtungen können berücksichtigt werden, sofern ein klarer Bezug zu Inklusion gegeben ist.
Anforderungen an die eingereichten Arbeiten
Die eingereichten Arbeiten untersuchen systematisch gesellschaftliche Dimensionen der Inklusion und setzen sich theoretisch mit Bedingungen, Herausforderungen und Darstellungen von Inklusion in relevanten Praxisfeldern auseinander. Sie greifen Problemstellungen unterschiedlicher Zielgruppen in verschiedenen Lebensbereichen und Lebensphasen im Hinblick auf Inklusion auf und untersuchen die Wirksamkeit von Maßnahmen zur Förderung von Inklusion. Erwartet werden Arbeiten, die Anregungen geben oder Lösungen für eine inklusive Praxis entwickeln, partizipative Ansätze beinhalten, von regionaler und gesellschaftspolitischer Relevanz sind und innovative Zugänge aufzeigen.
Einreichung und Ablauf
Das Einreichverfahren ist zweistufig aufgebaut. In einem ersten Schritt ist bis 28. Februar 2026 ein Abstract der wissenschaftlichen Arbeit einzureichen. Das Abstract darf maximal 1.500 Zeichen inklusive Leerzeichen umfassen und soll einen klaren Bezug zu den in der Ausschreibung genannten Dimensionen von Inklusion herstellen. Zusätzlich sind ein Lebenslauf sowie aktuelle Kontaktdaten zu übermitteln. Die Einreichung erfolgt per E-Mail an forschungspreis@lebensgross.at.
Auf Grundlage der eingelangten Abstracts trifft die Jury bis 13. März 2026 eine Vorauswahl. Die Verfasser*innen der ausgewählten Arbeiten werden anschließend verständigt und zur vollständigen Bewerbung eingeladen. Diese umfasst die Einreichung eines Lebenslaufs, der wissenschaftlichen Arbeit als PDF sowie eines Gutachtens oder von Auszügen aus dem Gutachten. Mit der Einreichung der Arbeit erklären sich die Einreichenden mit den Bestimmungen der Ausschreibung einverstanden.
Jury und Auswahlentscheidung
LebensGroß bestellt eine ehrenamtlich tätige Jury, die aus mindestens drei Personen besteht und über die Vergabe des Forschungspreises entscheidet. Der Verein Lebenshilfe GUV, der den Preis sponsert, ist in der Jury durch seine Präsidentin Ursula Vennemann vertreten. Ergänzt wird die Jury durch Vertreter*innen aus Wissenschaft und Praxis.
Preisverleihung
Die Forschungspreise für Inklusion 2026 werden im Rahmen des Grazer Forums Inklusion übergeben. Die Preisverleihung findet am 18. Juni 2026 im Meerscheinschlössl der Universität Graz statt.
Termine der Ausschreibung 2026
Einreichfrist Abstract: 28. Februar 2026
Vorauswahl: bis 13. März 2026
Verständigung der Gewinner*innen: bis 30. Mai 2026
Preisverleihung: 18. Juni 2026 im Rahmen des Grazer Forums Inklusion im Meerscheinschlössl der Universität Graz