• Zum Inhalt springen
  • Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Footer springen
  • Startseite
  • Kontakt
  • Impressum
  • English

Leicht lesen

Logo Österreichischer Behindertenrat

Österreichischer Behindertenrat

Dachorganisation der Behindertenverbände Österreichs

  • Aktuelles
    • News
    • Presseaussendungen
    • Magazin „monat“
    • monat Archiv
    • Veranstaltungen
    • Fachkonferenz 2025: Barrierefreiheitsgesetz
    • Nationalratswahl 2024
    • EU-Wahl 2024
  • Der Österreichische Behindertenrat
    • Aufgaben
    • Präsidium
    • Team
    • Mitglieder
    • Partner
    • Besetzungsvorschläge für den Bundesbehindertenbeirat nach § 10 Abs 1 Z 6 BBG
    • Forum Selbstvertretung
    • Kompetenzteams
    • Inklusive Planungsgruppe
    • Gewaltschutzrichtlinie
    • Forderungen des Österreichischen Behindertenrats
    • Kontakt und Anfahrt
    • Presse
  • Recht und Soziales
    • EuroKey – Schlüssel für mehr Unabhängigkeit
    • Stellungnahmen
    • Positionspapiere
    • Nationaler Aktionsplan
    • Besetzungsvorschläge für den Bundesbehindertenbeirat nach § 10 Abs 1 Z 6 BBG
    • Staatenprüfung 2023
  • EU und international
    • Stellungnahmen international
    • Lobbying
    • Europäisches Behindertenforum
    • Europäischer Behindertenausweis – European Disability Card
    • Europäisches Parlament der Menschen mit Behinderungen
  • Projekte und Initiativen
    • Ideenwettbewerb UNIKATE
    • Frauen mit Behinderungen
    • Demos
    • LICHT INS DUNKEL
  • Kontakt
  • Impressum
  • English
  • Leicht Lesen
Startseite › Aktuelles › News › UN-Konvention zu Rechten älterer Menschen geplant

UN-Konvention zu Rechten älterer Menschen geplant

30. April 2025

Der Menschenrechtsrat, das wichtigste Menschenrechtsgremium der Vereinten Nationen hat kürzlich einen Prozess zur Ausarbeitung eines internationalen Menschenrechtsvertrags für ältere Menschen eingeleitet.

Eine Hand einer älteren Person wird von einer jüngeren Hand gehalten

Der Menschenrechtsrat, das wichtigste Menschenrechtsgremium der Vereinten Nationen hat kürzlich einen Prozess zur Ausarbeitung eines internationalen Menschenrechtsvertrags für ältere Menschen eingeleitet.[1] Dieser soll – wie die UN-Behindertenrechtskonvention, die die Rechte von Menschen mit Behinderung schützt – die Rechte von älteren Menschen zum Inhalt haben.

Wieso es eine solche Konvention braucht

Der derzeitige internationale Menschenrechtsrahmen weist nach wie vor erhebliche Schutzlücken für ältere Menschen auf, was zu altersbedingten Diskriminierungen führt. „Die Menschenrechte gelten ein Leben lang, und die Rechte im Alter sollten genauso gewährleistet sein wie zu jedem anderen Zeitpunkt unseres Lebens“ sagt Bridget Sleap, leitende Wissenschaftlerin für die Rechte älterer Menschen bei Human Rights Watch.[2]

Ältere Menschen sind in hohem Maße mit Gewalt, Missbrauch und Vernachlässigung konfrontiert. Über diese Probleme wird nach wie vor zu wenig berichtet und sie werden nur unzureichend angegangen, insbesondere bei älteren Frauen und älteren Menschen mit Behinderungen, sagt Alejandro Bonilla Garcia, Vorsitzender des NGO-Ausschusses für Altersfragen und Vertreter des Internationalen Verbands für Altersfragen bei den Vereinten Nationen in Genf.[3]

Mit zunehmendem Alter steigt auch die Wahrscheinlichkeit einer Behinderung. Eine solche Konvention soll eine inklusive Politik, den Zugang zu Unterstützungssystemen und die Anerkennung älterer Menschen mit Behinderungen als aktive Teilnehmende an der Gesellschaft gewährleisten. Dies ist unerlässlich, um die Intersektion, also Überschneidung, von Altersdiskriminierung und Behindertenfeindlichkeit zu bekämpfen.

Bedeutung für Österreich

Laut der Studie inklusives Altern[4] waren bereits 2022 41% jener Menschen, die in Österreich in Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe betreut wurden, älter als 50 Jahre alt.[5] Und die Personengruppe der älteren Menschen mit Behinderungen wächst stetig.

Ältere Menschen profitieren oft von Maßnahmen, die von Menschen mit Behinderungen gefordert werden. Ein Beispiel hierfür ist die Barrierefreiheit – sei es die physische oder kommunikative.
In einer kürzlich veröffentlichten Stellungnahme[6] des Österreichischen Behindertenrats zum Gesetz mit dem das Salzburger Raumordnungsgesetz 2009, u.a. geändert werden soll wird ebendies thematisiert:

Durch diese zwei geplanten Änderungen wird das ohnehin schon nicht ausreichende Angebot an barrierefreiem Wohnraum nochmals drastisch verkürzt und damit Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit genommen, selbstbestimmt zu leben. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass der Bedarf an barrierefreiem Wohnraum aufgrund der demographischen Entwicklung in den nächsten Jahren stetig steigen wird.

Von diesen jüngsten Tendenzen, die das ohnehin schon nicht ausreichende Angebot an neuem barrierefreiem Wohnraum drastisch verkürzen, sind ältere Menschen mit Behinderung doppelt betroffen.

Des Weiteren herrscht in Österreich die Situation, dass die Landesgesetze einiger Bundesländer Ansprüche für Menschen mit Behinderungen nur bis zu einem Alter von 65 Jahren vorsehen. Eine wichtige Forderung, die daraus resultiert ist die Abschaffung der Altersbegrenzung der Persönlichen Assistenz bis zum 65. Lebensjahr.

Ausblick

Die erste Sitzung der extra eingerichteten UN-Arbeitsgruppe soll noch vor Ende 2025 stattfinden. Der Appell an diese Arbeitsgruppe, der alle UN-Mitgliedsländer beitreten können, lautet nun – unter Beteiligung und Einbindung von Interessenvertretungen – zügig voranzukommen.

[1] Englischer Text der Resolution

[2] UN: Treaty on Older People’s Rights Moves Ahead | Human Rights Watch

[3] A UN Convention on the rights of older persons – UN Today

[4] https://www.lebensgross.at/wp-content/uploads/2022/10/studie-inklusives-altern.pdf

[5] Studie Inklusives Altern – Österreichischer Behindertenrat

[6] https://www.behindertenrat.at/wp-content/uploads/2025/04/Stellungnahme-BauTG_2025.pdf

Von Nicola Onome Sommer

Sidebar

Euro-Key

Inhaber*innen eines gültigen Bundesbehindertenpasses – mit entsprechender Zusatzeintragung, die den Bedarf bestätigt – oder eines gültigen Parkausweises für Menschen Behinderung nach § 29b StVO können beim Österreichischen Behindertenrat einen Euro-Key bestellen.

euro-key beantrageneuro-key standorte in österreich (pdf)

Der Österreichische Behindertenrat

Als Interessenvertretung für 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen setzt sich der Behindertenrat für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Er bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

Das könnte Sie auch interessieren

Mann steht in einem Festsaal und hält eine Rede, hinter ihm steht ein Weihnachtsbaum, rechts ist eine Gebärdensprachdolmetscherin zu sehen

Menschen mit Behinderungen feiern mit dem Bundespräsidenten

17. Dezember 2025

Am 16. Dezember 2025 kamen Menschen mit Behinderungen aus ganz Österreich zu einem vorweihnachtlichen Empfang in der Wiener Hofburg zusammen. Eingeladen hatten Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Doris Schmidauer.

Hände auf einer Braille-Tastatur

Welt-Braille-Tag 2026: Brailleschrift ermöglicht Bildung und Teilhabe

4. Januar 2026

Am 4. Jänner wird weltweit der Welt-Braille-Tag begangen. Der Tag macht auf die Bedeutung der Brailleschrift aufmerksam und erinnert an ihren Erfinder Louis Braille. Der Österreichische Behindertenrat würdigt aus diesem Anlass auch das Wirken des verstorbenen Braille-Experten Erich Schmid.

Rollstuhlnutzerin putzt über einem Waschbecken ihre Zähne, Foto von Centre for Ageing Better auf Unsplash

Wien fördert altersgerechten Wohnungsumbau

2. Januar 2026

Seit 1. Jänner 2026 fördert das Land Wien altersgerechte und barrierefreie Umbauten mit bis zu 7.500 Euro.

goldene, grüne und beige Luftballons; Foto: The Dreamers/YuiBi

Jahr der Jubiläen

22. Dezember 2025

Der Österreichische Behindertenrat gratuliert seinen Mitgliedern Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs, Jugend am Werk, KOBV Österreich, pro mente Wien und BBRZ zu deren runden Jubiläen.

Österreichischer Behindertenrat

1100 Wien, Favoritenstraße 111/11
dachverband@behindertenrat.at
Telefon +43 1 5131533

Vielen Dank für Ihre Spende:
Erste Bank: BLZ 20111
IBAN: AT34 2011 1000 0791 4849

Quicklinks

  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Leicht Lesen
  • EuroKey

Unsere Social Media-Kanäle:

  • Facebook
  • Bluesky
  • LinkedIn
  • Instagram

© 2026 · Österreichischer Behindertenrat