Lesung mit Max Ott in der Hörbücherei
In der Hörbücherei des Blinden- und Sehbehindertenverband Österreich findet am 21. April 2026 eine Lesung mit dem Salzburger Autor Max Ott statt. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr und ist offen für Menschen mit und ohne Behinderungen sowie für alle Literaturinteressierten.
Max Ott erzählt aus seinem spannenden Leben und wie er es mit seiner Erblindung im Alter von elf Jahren gemeistert hat. Als erfolgreicher, hochgeschätzter Jurist, Familienvater, umtriebiger Blindensportler und Hobbyheimwerker. Humorvoll und fesselnd liest er aus seiner Autobiografie „Ein Leben ohne Sehen“:
Der Kinderwagen poltert hin und her auf dem ausgelassenen Ritt über die Wiese! Freudig johlt der darinsitzende Max, wegen eines zeitweiligen Hüftleidens von den anderen Kindern enthusiastisch mitgezogen! Auch als er mit 11 erblindet, ist er bei Freunden und Familie voll integriert, fährt Rad, wandert, spielt Brettspiele, usw. Später wird er Jurist, Familienvater und Hobbyheimwerker, tischlert Schränke oder Gartenzaun und segelt, schwimmt, spielt Torball oder geht Sportschießen…
Am 17. März wurde Max Ott das Verdienstzeichen des Landes Salzburg überreicht.

Die Veranstaltung findet im „Haus des Sehens“, der Hörbücherei des Blinden- und Sehbehindertenverbands Österreich, Hietzinger Kai 85, 1130 Wien, statt. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich und mit einer induktiven Höranlage ausgestattet. Der Eintritt ist frei.
Für einen Sitzplatz vor Ort wird um Anmeldung gebeten.
Anmeldung per E-Mail an reservierung@hoerbuecherei.at oder telefonisch unter 01 982 758 42 30.
