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Startseite › Aktuelles › News › Barrierefreiheit als Bestandteil des ESC 2026 in Wien

Barrierefreiheit als Bestandteil des ESC 2026 in Wien

3. Februar 2026

Der ORF bietet beim ESC 2026 in Wien barrierefreie Services und bindet Menschen mit Behinderungen als Freiwillige ein.

junger Mann mit blauem Hemd und blindem Haar sowie Brille performt in Gebärdensprache
Musik-Performance in Gebärdensprache: Casting-Teilnehmer David Obermaier. Foto: ORF/Klaus Titzer

Der 70. Eurovision Song Contest (ESC) findet im Mai 2026 in Wien statt. Rund um den Wettbewerb stellt der ORF barrierefreie Angebote bereit. Diese betreffen das Fernsehprogramm, Online-Angebote sowie die Veranstaltungen vor Ort in der Wiener Stadthalle und bei Public Viewings.

Alle im Fernsehen ausgestrahlten Sendungen des Eurovision Song Contest werden mit Untertiteln versehen und sind über die ORF-Teletext-Seite 777 abrufbar. Zusätzlich bietet der ORF Audiodeskription über den Zweikanal-Ton sowie auf ORF ON an. Die Sendungen werden außerdem in Österreichische Gebärdensprache übersetzt und auf ORF 2 Europe sowie auf ORF ON ausgestrahlt.

Musikbeiträge in Internationaler Gebärdensprache

Ein Teil des barrierefreien Angebots sind gebärdensprachliche Umsetzungen in Internationaler Gebärdensprache. Am 16. Jänner 2026 fand dazu am ORF-Mediencampus ein Auswahlverfahren mit 13 Teilnehmer*innen aus der internationalen Gehörlosen-Community statt. Laut ORF wurden folgende Gebärdensprach-Performer*innen ausgewählt, die an den Songs der teilnehmenden Beiträge des Eurovision Song Contest arbeiten: Alice Hu aus Shanghai, Amanda Jovanovic aus Wien, Carina Kilinc aus Wien, David Obermaier aus Graz, Inna Shparber aus Berlin, Julia Kulda-Hroch aus Berlin, Kateryna Radek aus Bielefeld und Regensburg, Laura Levita Valyte aus Hamburg sowie Rafel-Evitan Grombelka aus Hamburg und Köln.

junge Frau performt in Gebärdensprache, im Hintergrund sitzt die Jury
Casting-Teilnehmerin Carina Kilinc. Foto: ORF/Klaus Titzer

Die Darbietungen in Gebärdensprache werden bei beiden Halbfinal-Shows sowie beim Finale auf ORF 2 Europe und ORF ON ausgestrahlt. Darüber hinaus stellt der ORF die gebärdensprachlichen Umsetzungen der Musikbeiträge den Sendern der Teilnehmerländer zur Verfügung, damit sie auch auf deren barrierefreien Plattformen gezeigt werden können.

Jury mit Beteiligung aus der Gehörlosen-Community

Die Jury des Auswahlverfahrens bestand aus fünf Mitgliedern. Drei gehörlose Expertinnen aus der Gehörlosen-Community wirkten daran mit: Ilona Seifert von Witaf, Sabine Klein von Equalizent sowie Helene Jarmer, Präsidentin des Österreichischen Gehörlosenbundes und Vizepräsidentin des Österreichischen Behindertenrats. Ergänzt wurde die Jury durch zwei hörende Expertinnen des ORF, Sabine Weber aus der Fernsehfilm-Redaktion und Judith Weissenböck vom ORF-Landesstudio Wien.

9 stehende Personen vor einem ECS-Plakat
Im Bild: Magdalena Schramek (Performance-Coach), Robert Ziegler (ORF-Abteilungsleiter Barrierefreiheit und Inklusion), Michael Krön (ESC-Executive-Producer), Sabine Weber (ORF), Judith Weißenböck (ORF), Ilona Seifert (WITAF), Helene Jarmer (ÖGLB), Sabine Klein (equalizent), Delil Yilmaz (Performance-Coach). Foto: ORF/Klaus Titzer

Vorbereitung und Ausstrahlung der Gebärdensprach-Umsetzungen

Die Tätigkeit der Gebärdensprach-Darsteller*innen begann am 31. Jänner 2026. Seit diesem Zeitpunkt nehmen sie regelmäßig an Trainings und Schulungen teil und werden fachlich begleitet. Ende April 2026 findet eine Produktionswoche statt, in der alle gebärdensprachlichen Umsetzungen vorab aufgezeichnet werden.

Performance-Coach Magdalena Schramek. Foto: ORF/Klaus Titzer

Bereits seit 2015 sind gebärdensprachliche Umsetzungen Teil des barrierefreien Angebots beim Eurovision Song Contest. Der ORF war der erste öffentlich-rechtliche Sender, der dieses Angebot bei einem Musikbewerb umgesetzt hat.

Barrierefreie Angebote bei den Veranstaltungen

Auch bei den Veranstaltungen selbst werden barrierefreie Angebote bereitgestellt. Für gehörlose und blinde Menschen wird eine digitale Anwendung für das Smartphone genutzt, die verschiedene Unterstützungsfunktionen bietet. Dazu gehören gesprochene Bildbeschreibungen, Inhalte in Gebärdensprache, die Umwandlung von gesprochener Sprache in Text sowie eine Verstärkung des Tons über Hörgeräte oder Kopfhörer.

Zusätzlich stehen bei den Shows spezielle Westen zur Verfügung, mit denen Musik über spürbare Vibrationen am Körper wahrgenommen werden kann. Diese Westen machen Klänge über fühlbare Impulse erlebbar. Ergänzend gibt es Anlaufstellen vor Ort mit Informationen zu barrierefreien Angeboten, geschulte Mitarbeiter*innen sowie Hinweise auf den Websites der Veranstaltungen. Diese Angebote werden in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen umgesetzt.

Menschen mit Behinderungen als Freiwillige beim ESC 2026

Der ORF lud Menschen mit Behinderungen dazu ein, sich als Freiwillige am Eurovision Song Contest 2026 in Wien zu beteiligen. Freiwillige unterstützen das Event vor Ort und wirken in unterschiedlichen Bereichen mit. Die Registrierung war bis 28. Jänner 2026 möglich.

Eingesetzt werden Freiwillige unter anderem in der Betreuung von Gästen und Delegationen, bei der Information von Besucher*innen, bei der Begleitung des Ablaufs am Veranstaltungsort sowie in Medien-, Logistik- und Servicebereichen. Während ihres Einsatzes sind Freiwillige unfallversichert und erhalten Verpflegung sowie ESC-Kleidung.

Service-Link

ESC 2026

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Euro-Key

Inhaber*innen eines gültigen Bundesbehindertenpasses – mit entsprechender Zusatzeintragung, die den Bedarf bestätigt – oder eines gültigen Parkausweises für Menschen Behinderung nach § 29b StVO können beim Österreichischen Behindertenrat einen Euro-Key bestellen.

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Der Österreichische Behindertenrat

Als Interessenvertretung für 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen setzt sich der Behindertenrat für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Er bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

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Kampagnensujet ORF. Auf dem Bild ist der ÖGS-Dolmetscher Delil Yilmaz beim Gebärden zu sehen. Text: ORF. Für dich und mich und alle. "Ich setze mich dafür ein, dass Inklusion kein Gerede bleibt." Delil, Gebärdensprachdolmetscher. Ein Mitarbeiter des ORF, der – wie all seine Kolleginnen und Kollegen den Auftrag hat, mit einem ausgewogenen Programm zu einer funktionierenden Gesellschaft in Österreich beizutragen.

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