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Startseite › Aktuelles › News › Guter Rat für Rückverteilung

Guter Rat für Rückverteilung

18. Juni 2024

77 Organisationen werden mit Zahlungen aus dem Erbe von Marlene Engelhorn bedacht.

Junge Person, die die Hand eines älteren Menschen hält. Foto rattanakun

Die Millionenerbin Marlene Engelhorn ließ einen Rat aus 50 zufällig ausgewählten Menschen über Ideen für den Umgang mit der Verteilung eines Großteil ihres Erbes entscheiden. 77 Organisationen, darunter auch etliche, die sich für Menschen mit Behinderungen engagieren, wurden ausgewählt und erhalten großteils über mehrere Jahre hinweg verteilt Zahlungen.

Die Aktivistin für Erbschafts- und Vermögenssteuern Marlene Engelhorn ist Nachfahrin von Friedrich Engelhorn, Gründer des Pharmakonzerns BASF und verfolgt seit Jahren das Ziel, ihr Vermögen rückverteilen. An sechs Wochenenden trafen einander 50 für den „Guten Rat“ ausgewählte Menschen und erhielten von Expert*innen Informationen zur Vermögensverteilung und deren Auswirkungen auf Politik und Gesellschaft. Der Gute Rat für Rückverteilung entwickelte Ideen für den Umgang mit der Vermögensverteilung und entschied, was mit Marlene Engelhorns 25 Mio. Euro passieren soll, damit diese Ideen umgesetzt werden.

Liste der unterstützten Organisationen

  • AÖF – Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser: 300.000 Euro
  • Arche Herzensbrücken – Förderverein Kinder- und Jugendhospizarbeit: 522.800 Euro
  • ARCHE NOAH: 738.400 Euro
  • Arge für Obdachlose / Straßenzeitung Kupfermuckn: 52.550 Euro
  • Ashoka gemeinnützige GmbH Österreich / Generation Changemaker: 220.000 Euro
  • Attac Österreich: Netzwerk für eine demokratische, sozial-, ökologisch- und geschlechter-gerechte Gestaltung der Wirtschaft: 1.070.400 Euro
  • BEIGEWUM – Beirat für gesellschafts-, wirtschafts- und umweltpolitische Alternativen: 60.000 Euro
  • BIZEPS – Zentrum für Selbstbestimmtes Leben: 172.000 Euro
  • bOJA – bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit: 421.000 Euro
  • Bundesverband Gemeinwohl-Ökonomie Österreich: 510.000 Euro
  • Caritas der Erzdiözese Wien / Suppenbus – Canisibus: 40.800 Euro
  • Caritas der Diözese Graz-Seckau / Megaphon – Straßenmagazin und soziale Initiative: 52.550 Euro
  • Caritas Österreich / Menschen mit Behinderungen: 156.000 Euro
  • COURAGE* – Beratungsstellen: 540.000 Euro
  • Diakonie Österreich / Alter und Betreuung: 530.400 Euro
  • Diakonie Österreich / Lobbyarbeit für Integration & Bewusstseinsschaffung von psychisch & physisch schwachen Personen in der Gesellschaft: 282.000 Euro
  • Die Armutskonferenz – Österreichisches Netzwerk gegen Armut und soziale Ausgrenzung: 578.400 Euro
  • die möwe – Kinderschutz gemeinnützige GmbH: 200.000 Euro
  • Diskurs. Das Wissenschaftsnetz: 84.000 Euro
  • Frauenhaus Klagenfurt: 60.000 Euro
  • FREI.Spiel – Freiwillige für Kinder – Verein zur Betreuung und Förderung benachteiligter Kinder und Jugendlicher: 200.000 Euro
  • GASTARBEITER*INNEN DENKMAL „GASTARBAJTERI“: 50.400 Euro
  • habiTAT – Verein zur Förderung selbstverwalteter und solidarischer Wohn- und Lebensformen: 150.000 Euro
  • Hunger auf Kunst & Kultur: 108.000 Euro
  • IG-Demokratie: 100.000 Euro
  • IG24 – Verband zur Förderung der Interessen der 24-Stunden-Betreuer_innen in Österreich: 552.000 Euro
  • INIGBW – Initiative Gemeinsam Bauen & Wohnen: 150.000 Euro
  • InterACT – Werkstatt für Theater und Soziokultur: 162.400 Euro
  • kaz. – Kärntner Allgemeine Zeitung – Soziale Initiative und Medium: 52.550 Euro
  • Kicken ohne Grenzen – Verein zur Förderung und Integration von benachteiligten Jugendlichen: 72.000 Euro
  • Klagsverband zur Durchsetzung der Rechte von Diskriminierungsopfern: 860.000 Euro
  • Klimadashboard – Verein zur Förderung datenbasierter Berichterstattung und Bewusstseinsbildung zur Klimakrise: 40.000 Euro
  • KONTEXT Institut: 460.000 Euro
  • Land schafft Leben: 418.400 Euro
  • Lebenshilfe Österreich – Verein für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung. 210.000 Euro
  • MIG MIETER-INTERESSENSGEMEINSCHAFT ÖSTERREICHS: 50.000 Euro
  • Momentum Institut – Verein für sozialen Fortschritt: 1.226.000 Euro
  • Naturschutzbund Österreich / Freikauf von Flächen: 1.632.400 Euro
  • neunerhaus – Hilfe für obdachlose Menschen: 1.590.000 Euro
  • Österreichische Kinderfreunde Bundesorganisation / Nightingale Mentoring Programm: 224.000 Euro
  • NOYB – European Center for Digital Rights: 452.000 Euro
  • Österreichische Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung: 222.000 Euro
  • Österreichischer Bergrettungsdienst – Bundesverband: 406.000 Euro
  • Österreichischer Bundesfeuerwehrverband (ÖBFV): 243.200 Euro
  • Österreichischer Gehörlosenbund – ÖGLB: 314.000 Euro
  • PeriFeri – Verein zur Förderung von Beratung, Bildung und Empowerment: 368.000 Euro
  • Philharmonie Salzburg / Kinderfestspiele und KINDER- & JUGENDPHILHARMONIE: 200.400 Euro
  • pro mente Austria – Österreichischer Dachverband für Vereine und Gesellschaften für psychische und soziale Gesundheit / Integration psychisch Benachteiligter in die Gesellschaft: 196.400 Euro
  • pro mente Austria – Österreichischer Dachverband für Vereine und Gesellschaften für psychische und soziale Gesundheit / Inklusion im Fußball: 70.400 Euro
  • Pro Rare Austria: 210.000 Euro
  • Reporter ohne Grenzen – Österreichische Sektion von „Reporters sans Frontières“: 210.400 Euro
  • Schule im Aufbruch Österreich: 936.000 Euro
  • Service-Center ÖGS.barrierefrei: 312.000 Euro
  • SPIELERPASS – Daheim im Verein: 78.400 Euro
  • Stiftung COMÚN: 100.400 Euro
  • SOL – Menschen für Solidarität, Ökologie und Lebensstil / Straßenzeitung „LOS-Magazin“: 52.550 Euro
  • Straßenzeitung Apropos: 52.550 Euro
  • Tax Justice Network: 520.000 Euro
  • Teach For Austria gGmbH: 924.000 Euro
  • Together – Verein zur Förderung ökosozialen Bewusstseins und Realisierung gemeinnütziger Projekte: 232.000 Euro
  • Verein Frauenhaus Villach: 60.000 Euro
  • Verein Frauenhäuser Steiermark: 120.000 Euro
  • Verein Kinderhilfswerk: 329.000 Euro
  • Verein Lavanttaler Frauenhaus: 60.000 Euro
  • Verein M.U.T.: 350.000 Euro
  • Verein Oberkärntner Frauenhaus: 60.000 Euro
  • Verein Projekt Integrationshaus: 340.000 Euro
  • Verein Sand & Zeit / Straßenzeitung AUGUSTIN: 52.550 Euro
  • Verein Yetis Bacim – Hilf mir Schwester: 100.000 Euro
  • Verein zur Förderung einer Straßenzeitung in Vorarlberg / marie – Die Vorarlberger Straßenzeitung: 52.550 Euro
  • Vielmehr für Alle! Verein für Bildung, Wohnen und Teilhabe!: 146.000 Euro
  • Vienna Hobby Lobby – Freizeitverein für Kinder und Jugendliche: 192.000 Euro
  • Volkshilfe Österreich / Asyl & Integration: 538.000 Euro
  • wahlkabine.at – Verein zur Förderung von Demokratiebildung: 342.800 Euro
  • Wiener Forum für Demokratie und Menschenrechte: 240.000 Euro
  • Wikimedia Österreich – Gesellschaft zur Förderung freien Wissens: 80.400 Euro
  • World Inequality Lab: 640.000 Euro
  • Zack&Poing – Verein zur Förderung der Artistik, Bewegungskunst und Kultur: 50.000 Euro
  • [um]bruch:stelle – Lobby zur Verbesserung der Lebenslagen junger Erwachsener: 140.000 Euro
  • 20er – Die Tiroler Straßenzeitung: 52.550 Euro

Service-Link

Guter Rat für Rückverteilung

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euro-key

Inhaber*innen eines gültigen Bundesbehindertenpasses – mit entsprechender Zusatzeintragung, die den Bedarf bestätigt – oder eines gültigen Parkausweises für Menschen Behinderung nach § 29b StVO können beim Österreichischen Behindertenrat einen Euro-Key bestellen.

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Der Österreichische Behindertenrat

Seit 1976 vertritt der Österreichischen Behindertenrat mehr als 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen in Österreich. Die gesetzlich verankerte, parteipolitisch unabhängige Dachorganisation der Behindertenverbände in Österreich mit mehr als 85 Mitgliedsorganisationen setzt sich für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Der Behindertenrat bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

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