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Startseite › Aktuelles › News › Inklusionstagung 2025

Inklusionstagung 2025

12. Juni 2025

Am 11. Juni 2025 fand unter dem Motto „Recht auf Arbeit und Wertschätzung. I wü a hackeln!“ die Inklusionstagung im ÖGB Catamaran statt.

Blick auf die Bühne beim zweiten Panel der Inklusionstagung
Foto: ÖBR

Am 11. Juni 2025 lud die Gewerkschaft vida mit AK Wien, ÖGB Chancen Nutzen Büro, Gewerkschaft PRO-GE, ÖZIV Bundesverband und KOBV Österreich zur Inklusionstagung ins Gewerkschaftshaus nach Wien ein. Unter dem Motto „I wü a hackeln!“ wurde über innovative und inklusive Arbeitsmodelle, Arbeiten mit einer Krebserkrankung und den Umgang mit Krisen, Tod, Trauer und Einsamkeit in der Arbeitswelt gesprochen.

Nach einer Keynote von Univ.-Ass. Mag. Dr. Birgit Schrattbauer wurde im ersten Panel darüber diskutiert, welche möglichen innovativen Arbeitsmodelle für Menschen mit Behinderung zu mehr Inklusion am Arbeitsmarkt führen können. In diesem Panel diskutierten Martin Schmidhuber (AK Wien), Gernot Reintaler (ÖZIV), Regina Baumgartl (KOBV), Sabine Knopf (SMS Wien), Steffen Pietsch (DB KSBV) und Brigitte Gottschall-Müller (JAW) über Ideen und Best-Practice-Beispiele ausgetauscht und Forderungen für einen inklusiven Arbeitsmarkt.

Anschließend fand ein Gespräch mit Alexander Greiner, Autor, Journalist und Betroffener statt zum Thema „Als ich dem Tod in die Eier trat“. Danach wurde im zweiten Panel über das Thema Krebserkrankungen und Arbeitswelt diskutiert, an dem unter anderem die Österreichische Krebshilfe, die Ärztekammer, die AK Wien, die ÖGK und die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) beteiligt waren. In diesem Panel wurde erörtert, welche Rechte Betroffene haben, was es noch auszubauen gilt, welche gesetzlichen Änderungen notwendig sind und welche Schwierigkeiten in einer Beratungssituation entstehen können.

Nach einer Mittagspause wurden in zwei Workshops zwei Themen tiefgehend erarbeitet. Der erste Workshop befasste sich mit den Themen Krisen, Tod, Trauer und Einsamkeit in der Arbeitswelt. Der zweite Workshop nahm das Thema „Wie werden Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft wahrgenommen? (Selbstbild, Fremdbild, Medien)“ unter die Lupe genommen.

Die Inklusionstagung machte deutlich, dass Inklusion in der Arbeitswelt nicht nur notwendig, sondern auch machbar ist.

Andrea Strohriegl

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Als Interessenvertretung für 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen setzt sich der Behindertenrat für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Er bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

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