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Startseite › Aktuelles › News › Lebenshilfe kritisiert ausgrenzende Bildungspolitik

Lebenshilfe kritisiert ausgrenzende Bildungspolitik

30. Mai 2022

In wenigen Wochen soll der Nationale Aktionsplan Behinderung verabschiedet werden. „In der Bildungspolitik gibt es aber Rückschritte“, kritisiert die Lebenshilfe Österreich.

Grünes Rechteck. Text: Inklusive Bildung – jetzt!. Bildungsministerium will weiter an segregierenden Sonderschulen festhaltem. "Was im Entwurf des NAP im Kapitel Bildung beschrieben wird, ist kein Plan für die Zukunft. Das sind aus der Zeit gefallene Konzepte, die eine Bildungspolitik vergangener Jahrzehnte beschreibt." Markus Neuherz, Generalsekretär Lebenshilfe Österreich Vizepräsident Österreichischer Behindertenrat
In wenigen Wochen soll der Nationale Aktionsplan Behinderung verabschiedet werden. „In der Bildungspolitik gibt es aber Rückschritte“, kritisiert die Lebenshilfe Österreich.

In wenigen Wochen soll der Nationale Aktionsplan Behinderung (NAP) 2022-2030 vom Ministerrat verabschiedet werden. Der NAP sollte das zentrale Instrument zur Umsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderungen für die nahe Zukunft werden. In der Bildungspolitik gibt es aber Rückschritte, so die Lebenshilfe Österreich in einer Ausendung.

Das Bildungsministerium will weiter an den segregierenden Sonderschulen festhalten. „Was im Entwurf des NAP im Kapitel Bildung beschrieben wird, ist kein Plan für die Zukunft. Das sind aus der Zeit gefallene Konzepte, die eine Bildungspolitik vergangener Jahrzehnte beschreibt“, kritisiert Markus Neuherz, Generalsekretär der Lebenshilfe Österreich, scharf. „Was wir brauchen, sind wohnortnahe inklusive Schulen, an denen Kinder mit und ohne Behinderungen gemeinsam beschult werden. Nur so kann das Recht auf inklusive Bildung für alle Kinder verwirklicht und somit der Grundstein für eine inklusive Gesellschaft gelegt werden“, ist Neuherz überzeugt.

Schafft die Sonderschulen endlich ab

„Vor fast 50 Jahren bin ich in eine Sonderschule geschickt worden“, berichtet Hanna Kamrat, Selbstvertreterin und Vizepräsidentin der Lebenshilfe Österreich. „Ich bin überzeugt davon, dass ich einen Hauptschulabschluss und einen festen Arbeitsplatz hätte, wenn es damals inklusive Schulen gegeben hätte. Ich will nicht, dass auch jetzt noch Kinder in Sonderschulen geschickt werden und später dann nur Taschengeld für ihre Arbeit bekommen. Schafft die Sonderschulen endlich ab“, fordert Hanna Kamrat.

Ausgrenzung beginnt bereits im Kindergarten

Mit der neu beschlossenen Kindergartenmilliarde wurden mehr Mittel und notwendige Maßnahmen zur Verbesserung in der Elementarpädagogik beschlossen. Leider wurde verabsäumt, die weitreichenden Ausnahmemöglichkeiten von der Kindergartenpflicht aufgrund von Behinderungen zu streichen. „Das nimmt den Druck, flächendeckend inklusive Kindergartenplätze für alle Kinder anzubieten – Eltern können ihre Kinder ja abmelden, wenn es keinen geeigneten Platz gibt für ihr behindertes Kind“, so Neuherz.

Bildung schafft Chancen, mangelndes Bildungsangebot schafft Probleme

Wenn wir nicht sofort in der Bildung ansetzen und endlich ein umfassendes inklusives Bildungsangebot schaffen, dann wird das Sozialsystem in den kommenden Jahren weiter belastet werden. Bildung führt zu höheren Jobchancen und besseren Teilhabemöglichkeiten. Fehlender Zugang zur Bildung führt zu Ausgrenzung, Arbeitslosigkeit und Abhängigkeit von sozialen Sicherungssystemen. Die Bildungspolitik ist jetzt gefordert, Zukunftschancen zu schaffen, statt Menschen aufgrund ihrer Behinderungen auszugrenzen.

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