• Zum Inhalt springen
  • Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Footer springen
  • Startseite
  • Kontakt
  • Impressum
  • English

Leicht lesen

Logo Österreichischer Behindertenrat

Österreichischer Behindertenrat

Dachorganisation der Behindertenverbände Österreichs

  • Aktuelles
    • News
    • Presseaussendungen
    • Magazin „monat“
    • monat Archiv
    • Veranstaltungen
    • Fachkonferenz 2025: Barrierefreiheitsgesetz
    • Nationalratswahl 2024
    • EU-Wahl 2024
  • Der Österreichische Behindertenrat
    • Aufgaben
    • Forderungen des Österreichischen Behindertenrats
    • Präsidium
    • Team
    • Mitglieder
    • Mitglied / Partner werden
    • Besetzungsvorschläge für den Bundesbehindertenbeirat nach § 10 Abs 1 Z 6 BBG
    • Forum Selbstvertretung
    • Kompetenzteams
    • Inklusive Planungsgruppe
    • euro-key. Schlüssel für mehr Unabhängigkeit
    • Gewaltschutzrichtlinie
    • Kontakt und Anfahrt
    • Presse
  • Recht und Soziales
    • Stellungnahmen
    • Positionspapiere
    • Nationaler Aktionsplan
    • Besetzungsvorschläge für den Bundesbehindertenbeirat nach § 10 Abs 1 Z 6 BBG
    • Staatenprüfung 2023
  • EU und international
    • Stellungnahmen international
    • Lobbying
    • Europäisches Behindertenforum
    • Europäischer Behindertenausweis – European Disability Card
    • Europäisches Parlament der Menschen mit Behinderungen
  • Projekte und Initiativen
    • Ideenwettbewerb UNIKATE
    • Frauen mit Behinderungen
    • Demos
    • LICHT INS DUNKEL
  • Kontakt
  • Impressum
  • English
  • Leicht Lesen
    • Das sind die Aufgaben des Österreichischen Behinderten-Rates
Startseite › Aktuelles › News › Staatspreis für Klimawandelanpassung für Forschungsprojekt "Urban Heat Equality"

Staatspreis für Klimawandelanpassung für Forschungsprojekt „Urban Heat Equality“

23. März 2026

Das Forschungsprojekt Urban Heat Equality, für das der Österreichische Behindertenrat seine Expertise zur Situation von Menschen mit Behinderungen eingebracht hat, wurde beim Österreichischen Staatspreis für Klimawandelanpassung mit dem dritten Platz ausgezeichnet.

Ein Frau sitzt im Rollstuhl vor Publikum und spricht in ein Mikrofon. Im Hintergrund ist eine Präsentationsfolie mit dem Titel „Perspektiven aus der Praxis: Manuela Lanzinger“ und dem Hinweis auf den Österreichischen Behindertenrat zu sehen. Das Publikum sitzt auf Stühlen und hört dem Vortrag zu
Manuela Lanzinger, Vizepräsidentin Österreichischer Behindertenrat. Foto: Christoph Gruber / BOKU University

Das Forschungsprojekt Urban Heat Equality wurde im Rahmen des Österreichischen Staatspreises für Klimawandelanpassung ausgezeichnet und belegte den dritten Platz. Der Preis gilt als höchste staatliche Auszeichnung in diesem Bereich und würdigt besonders wirksame und nachhaltige Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels.

Der Wettbewerb stellt erfolgreiche Projekte vor und zeigt anhand konkreter Beispiele, wie Anpassung an den Klimawandel gelingen kann. Ziel ist es, andere Akteur*innen zu motivieren, eigene Maßnahmen umzusetzen und langfristige Strategien zu entwickeln.

Beitrag des Österreichischen Behindertenrats

Der Österreichische Behindertenrat brachte im Projekt seine Expertise zur Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen ein. Damit wurde sichergestellt, dass Fragen der Barrierefreiheit und Teilhabe in die Forschung und die daraus abgeleiteten Maßnahmen einfließen.

Menschen mit Behinderungen zählen häufig zu jenen Gruppen, die besonders stark von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind. Dazu zählen etwa Hitzewellen oder eingeschränkter Zugang zu kühlen Aufenthaltsorten im urbanen Raum.

Fokus auf Hitze und soziale Gerechtigkeit

Urban Heat Equality ist ein inter- und transdisziplinäres Forschungsprojekt zur Klimawandelanpassung in der Stadt Wien. Ausgangspunkt war der zunehmende Hitzestress, der insbesondere vulnerable Gruppen betrifft. Dazu gehören ältere Menschen, Kinder, Menschen mit Vorerkrankungen sowie Personen mit geringem Einkommen.

Untersucht wurde, wie naturbasierte Lösungen wie Parks, Straßenbäume oder Fassadenbegrünungen geplant werden und welche Auswirkungen sie auf unterschiedliche Bevölkerungsgruppen haben. Dabei stand im Mittelpunkt, wer von diesen Maßnahmen profitiert und wo mögliche Benachteiligungen entstehen.

„Wir gratulieren dem Forschungsteam von Urban Heat Equality zum 3. Platz beim Österreichischen Staatspreis für Klimawandelanpassung. Bei diesem Projekt konnten Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten bei der Erarbeitung von Maßnahmen zur Klimawandelanpassung mitwirken. Nur so ist Inklusion und Teilhabe sicherzustellen‘, erklärte Manuela Lanzinger, Vizepräsidentin des Österreichischen Behindertenrats.

Gruppe von Menschen aus Projektteam und beteiligten Organisationen des Forschungsprojekts Urban Heat Equality steht in einem Raum vor einer Präsentationswand mit dem Titel „Urban Heat Equality Abschlusspräsentation“. Eine Person sitzt im Rollstuhl im Vordergrund, die anderen stehen daneben. Im Hintergrund sind Logos von beteiligten Institutionen sowie Informationsplakate zu Hitzeschutzmaßnahmen in Wien zu sehen.

Projektteam und Stakeholder Urban Heat Equality
Foto: Christoph Gruber / BOKU University

Neue Grundlagen für Planung und Entscheidungen

Im Rahmen des Projekts entstand eine Hitze-Risikokarte, die Hitzebelastung, soziale Verwundbarkeit und Grünraumverfügbarkeit miteinander verbindet. Ergänzend dazu wurden Interviews, Fokusgruppen und partizipative Formate durchgeführt, um die Perspektiven der betroffenen Menschen sichtbar zu machen.

Die Ergebnisse liefern eine fundierte Grundlage für eine inklusive und evidenzbasierte Stadtplanung. Ziel ist eine Stadtentwicklung, bei der Maßnahmen zur Klimaanpassung allen Menschen zugutekommen und soziale Ungleichheiten nicht verstärken.

Klimaanpassung als zentrale Aufgabe

Mit dem Staatspreis wird auch die Bedeutung der Klimaanpassung als zweite Säule der Klimapolitik unterstrichen. Neben dem Klimaschutz sind langfristige Anpassungsmaßnahmen notwendig, um die Folgen von Hitzewellen, Starkregen oder Trockenheit zu bewältigen.

Projekte wie Urban Heat Equality zeigen, wie Anpassung sozial gerecht gestaltet werden kann und welche Rolle Beteiligung, Forschung und Zusammenarbeit dabei spielen.

Service-Links

Urban Heat Equality. Naturbasierte Lösungen gegen urbane Hitze – mit Blick auf soziale Gerechtigkeit

Projekt Urban Heat Equality

Sidebar

euro-key

Inhaber*innen eines gültigen Bundesbehindertenpasses – mit entsprechender Zusatzeintragung, die den Bedarf bestätigt – oder eines gültigen Parkausweises für Menschen Behinderung nach § 29b StVO können beim Österreichischen Behindertenrat einen Euro-Key bestellen.

euro-key beantrageneuro-key Standorte in Österreich (pdf)

Der Österreichische Behindertenrat

Als Interessenvertretung für 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen setzt sich der Behindertenrat für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Er bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

Das könnte Sie auch interessieren

Gruppenbild von etwa 25 Frauen, einem Kind und einem Hund vor dem Rollup des Österreichischen Behindertenrats

EDF Women’s Committee trifft sich in Wien

10. März 2026

Am 6. und 7. März 2026 fand in Wien ein Treffen des Frauenkomitees des Europäischen Behindertenforums statt.

Verhütungsmittel (Spirale) auf farbigem Hintergrund als Symbol für reproduktive Entscheidungen.

Selbstbestimmung bei reproduktiven Entscheidungen

25. März 2026

Menschen mit Behinderungen können oft nicht frei über ihren Körper entscheiden. Der Behindertenrat fordert seit Jahren Verbesserungen.

Gruppenfoto aller Gewinner*innen des Herbert-Pichler-Inklusions-Medienpreises 2026 auf einer Bühne am ORF Mediencampus. Mehrere Personen stehen und sitzen nebeneinander, einige nutzen Rollstühle, viele halten ihre Auszeichnungen. Im Hintergrund ist eine große Leinwand mit dem Veranstaltungstitel und einem Bild von Herbert Pichler zu sehen.

Herbert Pichler-Inklusions-Medienpreis 2025 verliehen

20. März 2026

Der Herbert-Pichler-Inklusions-Medienpreis 2025 wurde verliehen. Ausgezeichnet wurden Beiträge, die Inklusion sichtbar machen.

Mehrere ausgezeichnete Personen stehen gemeinsam auf einer Bühne und halten ihre Urkunden in die Höhe. Einige heben die Hände und freuen sich über die Auszeichnung. Im Vordergrund sitzt unter anderem eine Person im Rollstuhl. Im Hintergrund sind Präsentationsfolien zum Literaturpreis Ohrenschmaus 2026 zu sehen.

Literaturpreis Ohrenschmaus 2026 im Zeichen der Freundschaft verliehen

20. März 2026

Am 19. März 2026 wurden in Wien 19 Autor*innen mit Lernschwierigkeiten für ihre literarischen Texte ausgezeichnet.

Österreichischer Behindertenrat

1100 Wien, Favoritenstraße 111/11
dachverband@behindertenrat.at
Telefon +43 1 5131533

Vielen Dank für Ihre Spende:
Erste Bank: BLZ 20111
IBAN: AT34 2011 1000 0791 4849

Quicklinks

  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Leicht Lesen
  • EuroKey

Unsere Social Media-Kanäle:

  • Facebook
  • Bluesky
  • LinkedIn
  • Instagram

© 2026 · Österreichischer Behindertenrat