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Startseite › Aktuelles › News › Zero Project Awards für Barrierefreiheit in Parlament und Wien Museum

Zero Project Awards für Barrierefreiheit in Parlament und Wien Museum

20. Februar 2026

Bei der Zero-Project-Konferenz 2026 in der Wiener UNO-City wurden 82 Projekte ausgezeichnet. Das österreichische Parlament und das Wien Museum erhielten Awards für ihre Maßnahmen zur Barrierefreiheit.

Gruppenbild 5 stehender Personen, alle elegant gekleidet, im Hintergrund Banner "Zero Project"
von links: Zero Project-Geschäftsführer Michael Fembek, Abteilungsleiter Dialogplattform Staat & Gesellschaft im Parlament David Pinchasov, Parlaments-Barrierefreiheitsbeauftragte Tatjana Novakovic, Parlamentsdirektor Harald Dossi und Essl Foundation-Gründer und Zero Project-Initiator Martin Essl. Foto: Österreichischer Behindertenrat

Bei der Zero-Project-Konferenz 2026 in der Wiener UNO-City wurden 82 Projekte ausgezeichnet. Mit einem Award geehrt wurden auch das österreichische Parlament und das Wien Museum für ihre Maßnahmen zur Barrierefreiheit und inklusiven Teilhabe.

Für eine Welt ohne Barrieren setzt sich die im Jahr 2008 von der Essl Foundation gegründete Initiative Zero Project ein. Von 18. bis 20. Februar 2026 fand die jährliche Zero Project Konferenz in der Wiener UNO-City statt. Im Rahmen der Preisverleihung wurden Projekte sichtbar gemacht, die einen Beitrag zur Umsetzung der Ziele der UN-Behindertenrechtskonvention leisten.

Auszeichnung für das österreichische Parlament

Das österreichische Parlament erhielt den Award für das Projekt „Complete refurbishment as an opportunity for an inclusive parliament and participation for all citizens“, auf Deutsch „Generalsanierung als Chance für ein inklusives Parlament und für die Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger“. Die umfassende Renovierung des historischen Gebäudes beseitigte architektonische Barrieren und ermöglicht nun allen Menschen den physischen Zugang zu sämtlichen Bereichen. Darüber hinaus wurden erstmals mehrere Gebäudeteile für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Barrierefreiheit wird dabei nicht nur baulich verstanden, sondern auch als Zugang zu Informationen und demokratischer Bildung über unterschiedliche Kanäle. Den Preis nahm Parlamentsdirektor Harald Dossi gemeinsam mit Tatjana Novakovic, Barrierefreiheitsbeauftragte der Parlamentsdirektion, und David Pinchasov, Leiter der Dialogplattform Staat und Gesellschaft, entgegen. Es handelt sich um die erste Auszeichnung, die das Parlament für die Barrierefreiheit des Hauses und seine inklusiven Angebote zur Demokratiebildung erhielt.

Multisensorischer Ansatz im Wien Museum

Ebenfalls ausgezeichnet wurde das Wien Museum für das Projekt „A museum’s multisensory approach to its exhibitions“, auf Deutsch „Ein multisensorischer Zugang zu den Ausstellungen eines Museums“. Im Zuge einer mehrjährigen Sanierung und Erweiterung wurde Barrierefreiheit von Beginn an in die Ausstellungsplanung integriert. Über vier Jahre hinweg arbeitete das Museum in einem Co-Creation-Prozess mit Organisationen von Menschen mit Behinderungen und Fokusgruppen zusammen.

Das Ergebnis ist ein multisensorisches, mehrsprachiges und mehrformatiges Ausstellungskonzept. Besucher*innen stehen heute mehr als 50 taktile und interaktive Stationen zur Verfügung. Ergänzt werden diese durch taktile Leitsysteme, Inhalte in Österreichischer Gebärdensprache, Materialien in Leichter Sprache sowie Rückzugsbereiche für neurodiverse Besucher*innen.

Sämtliche Ausstellungsinformationen sind seit der Wiedereröffnung 2023 in visueller, taktiler, Braille- und Audioform zugänglich. Unterstützt wird dies durch einen digitalen Guide, assistive Technologien und persönliche Begleitung vor Ort. Als erstes Museum in Österreich verfügt das Wien Museum außerdem über eine Changing-Place-Toilette.

Zum inklusiven Angebot zählen kostenlose Bildungsprogramme für Menschen mit Lernschwierigkeiten, demenzfreundliche Führungen, Rundgänge in Gebärdensprache sowie Angebote in vereinfachtem Deutsch. Mitarbeitende des Museums nehmen an einem Access-Ambassador-Programm teil, das auf Erfahrungen von Menschen mit Behinderungen basiert.

5 Personen stehen auf einer Bühne. Eine Frau hält eine Urkunde in Händen.
Jennie Carvill Schellenbacher, verantwortlich für das inklusive Museum (2. von rechts), nimmt von Martin und Isabella Essl den Zero Project Inclusive Arts Award entgegen. Foto: Österreichischer Behindertenrat

Im Mittelpunkt der Zero-Project-Konferenz 2026 stehen die Themen Barrierefreiheit, inklusive IT-Lösungen sowie inklusives Krisen- und Katastrophenmanagement. Die Auszeichnungen für das Parlament und das Wien Museum zeigen unterschiedliche Wege, wie Barrierefreiheit strukturell und dauerhaft in öffentlichen Institutionen verankert werden kann.

Gruppenfoto von ca. 120 Personen in der Wiener UNO City
Gruppenfoto mit Teilnehmer*innen der Preisverleihung am 19. Februar 2026 in der Wiener UNO City. Foto: Rupert Pessl

Im Mittelpunkt der Zero-Project-Konferenz 2026 standen die Themen Barrierefreiheit, inklusive IT-Lösungen sowie inklusives Krisen- und Katastrophenmanagement. Mit den Awards werden weltweit Projekte und Lösungen sichtbar gemacht, die einen Beitrag zur Umsetzung der Ziele der UN-Behindertenrechtskonvention leisten.

Service-Links

Zero Project Conference 2026: Accessibility, ICT, and Crisis Response

Zero Project

Zero Project Unternehmensdialog

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Inhaber*innen eines gültigen Bundesbehindertenpasses – mit entsprechender Zusatzeintragung, die den Bedarf bestätigt – oder eines gültigen Parkausweises für Menschen Behinderung nach § 29b StVO können beim Österreichischen Behindertenrat einen Euro-Key bestellen.

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Der Österreichische Behindertenrat

Als Interessenvertretung für 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen setzt sich der Behindertenrat für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Er bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

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