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Startseite › Aktuelles › News › Austausch mit Bundesministerin Korinna Schumann

Austausch mit Bundesministerin Korinna Schumann

5. Mai 2026

Beim Treffen mit Bundesministerin Korinna Schumann brachte der Österreichische Behindertenrat zentrale behindertenpolitische Anliegen ein und stellte das aktualisierte Positionspapier vor.

Vertreter*innen des Präsidiums des Österreichischen Behindertenrats mit Sozialministerin Korinna Schumann stehen und sitzen gemeinsam vor einer österreichischen und einer EU-Flagge.
von links: Barbara Haider-Novak, Manuela Lanzinger, Klaus Widl, Sozialministerin Korinna Schumann, Martin Ladstätter und Silvia Kunz, Foto: David Habermann

Vertreter*innen des Österreichischen Behindertenrats trafen am 4. Mai 2026 Bundesministerin Korinna Schumann zu einem weiteren Arbeitsgespräch. Behindertenrats-Präsident Klaus Widl sowie Manuela Lanzinger, Martin Ladstätter, Silvia Kunz und Barbara Haider Novak präsentierten das aktualisierte Positionspapier und brachten zentrale Anliegen ein.

Im Mittelpunkt standen die dringlich notwendige Valorisierung des Pflegegeldes, unsere Position zu den Mitteln des Ausgleichstaxfonds sowie konstruktive Vorschläge, die angespannte Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderungen zu entspannen. Auch die Eckpunkte der geplanten „Sozialhilfe neu“ wurden besprochen und welche Situationen von Menschen mit Behinderungen berücksichtigt werden müssen, um eine bundesweit armutsfeste Regelung sicherzustellen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Begutachtungspraxis. In diesem Zusammenhang wurde betont, dass der zugesicherte Verhaltenskodex und die gesetzliche Verankerung der Möglichkeit, eine Vertrauensperson mitzunehmen, erste wichtige Schritte sind, und haben gleichzeitig aufgezeigt, welche weitere Maßnahmen aus unserer Sicht noch notwendig sind.

Es war – wie gewohnt – ein konstruktives und lösungsorientiertes Gespräch. Behindertenrats-Präsident Klaus Widl ist überzeugt, trotz angespannter Budget-Situation gemeinsam tragfähige Kompromisse für aktuelle Herausforderungen gefunden zu haben. Es wurde von beiden Seiten die Bereitschaft signalisiert, auch für künftige Herausforderungen gemeinsame Lösungen zu erarbeiten.

Service Links

Forderungen des Österreichischen Behindertenrats (PDF)

Forderungen des Österreichischen Behinderten-Rates in Leichter Sprache

Österreichischer Behindertenrat

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euro-key

Inhaber*innen eines gültigen Bundesbehindertenpasses – mit entsprechender Zusatzeintragung, die den Bedarf bestätigt – oder eines gültigen Parkausweises für Menschen mit Behinderung nach § 29b StVO können beim Österreichischen Behindertenrat einen Euro-Key bestellen.

euro-key beantrageneuro-key Standorte in Österreich (pdf)

Der Österreichische Behindertenrat

Seit 1976 vertritt der Österreichischen Behindertenrat mehr als 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen in Österreich. Die gesetzlich verankerte, parteipolitisch unabhängige Dachorganisation der Behindertenverbände in Österreich mit mehr als 85 Mitgliedsorganisationen setzt sich für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Der Behindertenrat bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

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