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Startseite › Aktuelles › News › Briefing des UN-Frauenrechtsausschusses in Genf

Briefing des UN-Frauenrechtsausschusses in Genf

26. Februar 2025

Österreichischer Behindertenrat informierte UN-Frauenrechtsausschuss über Umsetzung der Internationalen Frauenrechtskonvention in Österreich

Saal im im Palais des Nations, dem europäischen Hauptsitz der Vereinten Nationen in Genf
Vertreter*innen des Österreichischen Behindertenrats informierten den UN-Frauenrechtsausschuss über die Umsetzung der Internationalen Frauenrechtskonvention in Österreich und trugen im Namen des Österreichischen Behindertenrats und im Namen von Ninlil eine Zusammenfassung der wichtigsten Teile des zuvor gemeinsam eingebrachten Berichts vor. Die von Ausschussmitglied Elgun Safarov im Anschluss an den Vortrag gestellten Fragen zur Situation in Österreich wurden von Victoria Biber und Nicola Onome Sommer direkt vor Ort beantwortet. Foto: Nicola Onome Sommer

Am 24. Februar 2025 fand im Palais des Nations, dem europäischen Hauptsitz der Vereinten Nationen in Genf, ein informelles, nicht öffentliches Treffen zwischen dem UN-Frauenrechtsausschuss und Organisationen der Zivilgesellschaft statt.

Mündliche Beiträge von Organisationen der Zivilgesellschaft

Die vorsitzende Arbeitsgruppe lud ein, länderspezifische Informationen über die Vertragsstaaten Irak, Kenia, Litauen, Qatar und Österreich in Form von mündlichen Beiträgen vorzutragen.
Je Land standen maximal 10 Minuten zur Verfügung, die von allen Organisationen der Zivilgesellschaft, die sich äußern wollten, gemeinsam genutzt werden konnten.

In Anbetracht der zeitlichen Beschränkungen trugen Nicola Onome Sommer und Victoria Biber in jeweils 5 Minuten im Namen des Österreichischen Behindertenrats und im Namen von Ninlil eine Zusammenfassung der wichtigsten Teile des zuvor gemeinsam eingebrachten Berichts vor.

Herr Elgun Safarov, Mitglied des UN-Frauenrechtsausschusses, stellte im Anschluss gezielte Fragen zur Situation in Österreich, die direkt vor Ort beantwortet wurden.

CEDAW Staatenprüfung 2025

2025 beginnt die nächste Staatenprüfung Österreichs im Zusammenhang mit CEDAW. Der UN-Frauenrechtsausschusses der Vereinten Nationen überprüft die Umsetzung der Internationalen Frauenrechtskonvention in Österreich. Noch im Februar 2025 werden die „list of issues“ – Fragen an den Staat Österreich, die dieser beantworten muss – beschlossen. Das Ziel des eingebrachten Berichts sowie der Intervention in Genf ist es, diesen Fragenkatalog – und damit die Prüfung, der Österreich unterzogen wird – dahingehend zu beeinflussen, dass ein besonderes Augenmerk auf Frauen und Mädchen mit Behinderungen gelegt wird.

von Nicola Onome Sommer

ÖBR-Bericht an UN-Frauenrechtskomittee

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Der Österreichische Behindertenrat

Als Interessenvertretung für 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen setzt sich der Behindertenrat für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Er bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

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