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Startseite › Aktuelles › News › EU-Wahl 2024

EU-Wahl 2024

26. April 2024

Bei der Europa-Wahl am 9. Juni 2024 werden in Österreich die Abgeordneten für das Europäische Parlament gewählt.

barrierefrei benutzbare Wahlzelle, Foto: Stadt Wien/Bubu Dujmic
Das Europäische Parlament wird alle fünf Jahre neu gewählt. In Österreich findet die Wahl der Abgeordneten für die nächste Legislaturperiode am 9. Juni 2024 statt. Das Bild zeigt eine barrierefrei benutzbare Wahlzelle, Foto: Stadt Wien/Bubu Dujmic

Zur Teilnahme an der Europawahl (aktives Wahlrecht) sind Personen berechtigt, wenn sie:

  • spätestens am Tag der Wahl das 16. Lebensjahr vollenden, das heißt spätestens an diesem Tag Ihren 16. Geburtstag feiern;
  • Österreicher*in bzw. Unionsbürger*in mit Hauptwohnsitz in Österreich oder Auslandsösterreicher*in sind;
  • am Stichtag in der Europa-Wählerevidenz einer österreichischen Gemeinde eingetragen sind;
  • nicht im Zusammenhang mit einer gerichtlichen Verurteilung vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.

Wähler*innen mit Behinderungen

  • können mittels Briefwahl ihre Stimme abgeben oder den Besuch einer „fliegenden Wahlkommission“ (besondere Wahlbehörde) beantragen.
  • Menschen mit Körper- und Sinnesbehinderungen, denen das Ausfüllen des amtlichen Stimmzettels ohne fremde Hilfe nicht zugemutet werden kann, ist es gestattet, sich bei der Stimmabgabe von einer Person, die sie selbst auswählen können, unterstützen zu lassen.
  • Blinde oder stark sehbehinderte Wähler*innen können mit Stimmzettelschablonen auch ohne fremde Hilfe den Stimmzettel ausfüllen.

Spitzenkandidat*innen erklären ihre Standpunkte

Bildercollage zeigt Fotos mit Reinhold Lopatka (ÖVP), Andreas Schieder (SPÖ), Harald Vilimsky (FPÖ), Lena Schilling (Die Grünen) und Helmut Brandstätter (NEOS) in Interviewsituationen mit Klaus Widl und Martin Ladstätter

Klaus Widl, Präsident des Österreichischen Behindertenrats, und Vizepräsident Martin Ladstätter sprachen im Vorfeld der Wahl mit allen Spitzenkandidat*innen der im EU-Parlament vertretenen österreichischen Parteien über behindertenpolitisch relevante Themen.

Reinhold Lopatka (ÖVP), Andreas Schieder (SPÖ), Harald Vilimsky (FPÖ), Lena Schilling (Die Grünen) und Helmut Brandstätter (NEOS) erklärten ihre Standpunkte zu zahlreichen Themen, die Menschen mit Behinderungen betreffen. So ging es etwa um den Europäischen Behindertenausweis, die Disability Intergroup im Europäischen Parlament, die Gleichbehandlungsrichtlinie und die Wiederernennung eines Kommissars bzw. einer Kommissarin für Gleichstellung. Darüber hinaus wurde erörtert, wie die Parteien die Interessen von Menschen mit Behinderungen vertreten, welche Maßnahmen gesetzt wurden, um die Wahlkampagnen, das Wahlprogramm und Veranstaltungen barrierefrei zu gestalten und ob Menschen mit Behinderungen für die EU-Wahl kandidieren.

Weitere Informationen

Informationen zur Europa-Wahl 2024 in Leichter Sprache

Manifest des Europäischen Behindertenforums zu den Europawahlen 2024 (PDF)

Europa-Wahl: Wählen schützt die Demokratie

Europäische Kommission: Leitfaden zu bewährten Wahlpraktiken, die sich mit der Teilhabe von Bürgerinnen und Bürgern mit Behinderungen am Wahlprozess befassen

Europäisches Parlament debattiert abschließend über Europäischen Behindertenausweis

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Euro-Key

Inhaber*innen eines gültigen Bundesbehindertenpasses – mit entsprechender Zusatzeintragung, die den Bedarf bestätigt – oder eines gültigen Parkausweises für Menschen Behinderung nach § 29b StVO können beim Österreichischen Behindertenrat einen Euro-Key bestellen.

euro-key beantrageneuro-key standorte in österreich (pdf)

Der Österreichische Behindertenrat

Als Interessenvertretung für 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen setzt sich der Behindertenrat für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Er bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

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