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Startseite › Aktuelles › News › Praktikum für Personen mit Behinderungen beim Rat der Europäischen Union

Praktikum für Personen mit Behinderungen beim Rat der Europäischen Union

20. Februar 2026

Der Rat der Europäischen Union bietet Traineeships für EU-Bürger*innen mit registrierter Behinderung an. Bewerbungen sind bis 19. März 2026 möglich.

EU-Flaggen vor Europaparlament in Brüssel

Der Rat der Europäischen Union bietet im Rahmen eines Positive Action Programms jährlich bis zu sechs Prakikumsstellen für EU-Staatsbürger*innen mit registrierter Behinderung an. Ziel ist es, Chancengleichheit zu fördern und Menschen mit Behinderungen einen Einblick in die EU-Politik und den EU-Gesetzgebungsprozess zu ermöglichen.

Die Praktika werden zweimal jährlich angeboten und dauern jeweils fünf Monate. Der erste Zeitraum läuft von 1. Februar bis 30. Juni, der zweite von 1. September bis 31. Jänner. Bewerbungen sind jeweils für einen begrenzten Zeitraum vor Beginn des Praktikums möglich.

Praktikant*innen erhalten ein monatliches Stipendium in Höhe von 1.538,16 Euro netto. Zusätzlich kann eine Behindertenbeihilfe von bis zu 50 Prozent gewährt werden. Anspruch besteht zudem auf Jahresurlaub, bestimmte Zulagen sowie Zugang zu Kranken- und Unfallversicherung.

Nach Einreichung der Online-Bewerbung und vor Ablauf der Bewerbungsfrist müssen Nachweise über die registrierte Behinderung per E-Mail an PAPTD@consilium.europa.eu
übermittelt werden. Als Nachweis gelten ein offizielles Dokument einer nationalen oder regionalen Behörde oder einer akkreditierten Stelle in einem EU-Mitgliedstaat (für Österreicher*innen beispielsweise der Behindertenpass), eine EU-Behindertenkarte oder ein ärztliches Attest unter den vorgegebenen Bedingungen.

Individuelle Unterstützung

Nach der Auswahl werden die Praktikant*innen kontaktiert, um individuelle Bedürfnisse zu klären und sicherzustellen, dass notwendige Software, Hardware oder ergonomische Ausstattung bereits zu Beginn des Praktikums zur Verfügung stehen.

Mögliche angemessene Vorkehrungen am Arbeitsplatz sind unter anderem persönliche Assistenz zur Orientierung im Gebäude, Text-zu-Sprache- und Sprache-zu-Text-Software, eine Braillezeile oder ergonomische Unterstützung.

Da es keine einheitliche Lösung gibt, erfolgt die Bereitstellung von Unterstützung auf Basis einer individuellen Prüfung. So wird die Ankunft vorbereitet und ein geeigneter Rahmen für die Teilnahme geschaffen.

Der nächste Praktikums-Zeitraum läuft von 1. September 2026 bis 31. Jänner 2027. Bewerbungen sind bis 19. März 2026, 12:00 Uhr MEZ, möglich.

Service-Links

Weitere Informationen zum positive action programme for trainees with disabilities

Direkt zur Bewerbung


Kerstin Huber-Eibl

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euro-key

Inhaber*innen eines gültigen Bundesbehindertenpasses – mit entsprechender Zusatzeintragung, die den Bedarf bestätigt – oder eines gültigen Parkausweises für Menschen Behinderung nach § 29b StVO können beim Österreichischen Behindertenrat einen Euro-Key bestellen.

euro-key beantrageneuro-key Standorte in Österreich (pdf)

Der Österreichische Behindertenrat

Als Interessenvertretung für 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen setzt sich der Behindertenrat für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Er bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

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