• Zum Inhalt springen
  • Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Footer springen
  • Startseite
  • Kontakt
  • Impressum
  • English

Leicht lesen

Logo Österreichischer Behindertenrat

Österreichischer Behindertenrat

Dachorganisation der Behindertenverbände Österreichs

  • Aktuelles
    • News
    • Presseaussendungen
    • Magazin „monat“
      • monat Archiv
    • Veranstaltungen
    • Festakt: 50 Jahre Österreichischer Behindertenrat
    • Fachkonferenz 2026: Gewalt
    • Fachkonferenz 2025: Barrierefreiheitsgesetz
    • Fachkonferenz 2024: Gesundheit
  • Der Österreichische Behindertenrat
    • Aufgaben
    • Forderungen des Österreichischen Behindertenrats
    • Präsidium
    • Team
    • Mitglieder
    • Mitglied / Partner werden
    • Bundesbehindertenbeirat
    • Forum Selbstvertretung
    • Kompetenzteams
    • Inklusive Planungsgruppe
    • euro-key. Schlüssel für mehr Unabhängigkeit
    • Gewaltschutzrichtlinie
    • Kontakt und Anfahrt
    • Presse
  • Recht und Soziales
    • Stellungnahmen
    • Positionspapiere
    • Nationaler Aktionsplan
    • Bundesbehindertenbeirat
    • Staatenprüfung 2023
  • EU und international
    • Stellungnahmen international
    • Lobbying
    • Europäisches Behindertenforum
    • Europäischer Behindertenausweis – European Disability Card
    • Europäisches Parlament der Menschen mit Behinderungen
  • Projekte und Initiativen
    • Ideenwettbewerb UNIKATE
    • Frauen mit Behinderungen
    • Demos
    • LICHT INS DUNKEL
  • Kontakt
  • Impressum
  • English
  • Leicht Lesen
    • Das sind die Aufgaben des Österreichischen Behinderten-Rates
Startseite › Aktuelles › News › Hitzewelle führt zu mehr psychiatrischen Behandlungen

Hitzewelle führt zu mehr psychiatrischen Behandlungen

26. August 2024

Die Klimakrise stellt das Gesundheitssystem vor neue Herausforderungen.

Thermometer vor sonnigem Hintergrund zeigt steigende Temperaturen

In einer aktuellen Presseaussendung warnt die Österreichische Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik (ÖGPP), dass die Klimakrise das Gesundheitssystem vor neue Herausforderungen stellt. Neue Daten zeigen, dass das Risiko für psychische Erkrankungen mit jedem Grad Celsius Temperaturanstieg um 0,9 Prozent steigen könnte.

Der Klimawandel bedroht nicht nur unsere Umwelt, sondern auch die körperliche wie auch die psychische Gesundheit. Die nun beobachteten Wetterextreme gehen mit einer Zunahme von psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angst- und Traumafolgestörungen einher, auch steigt die Zahl der Suizide mit dem Temperaturanstieg.

Hitze stellt große Herausforderung für das Gesundheitssystem dar

Neue wissenschaftliche Daten zeigen aber auch, dass die steigende Temperatur mit einem erhöhten Bedarf an psychiatrischer Behandlung einhergeht. So zeigen aktuelle Analysen, dass Hitzewellen mit bis zu 10% mehr Spitalskontakten bzw. stationären Aufnahmen aufgrund psychiatrischer Erkrankungen einhergehen können, was eine erhebliche Herausforderung für das österreichische Gesundheitssystem darstellt. ForscherInnen vermuten außerdem einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Hitze und Aggressivität, da Kliniken mehr aggressive Zwischenfälle verzeichnen, je höher die Temperaturen sind.

„Der Klimawandel bedroht unsere psychische Gesundheit und das Gesundheitssystem ist darauf noch nicht vorbereitet. Die Klimakrise könnte sich zu einer ernsthaften Gesundheitskrise entwickeln, gerade im Bereich psychische Gesundheit ist es nun Zeit zu handeln.“, so Umweltmedizinerin und Psychiaterin Drin Margit Wrobel.

So gehören psychische Erkrankungen auch zu den wichtigsten Risikofaktoren für hitzebedingte Todesfälle, da sie können das Mortalitätsrisiko während Hitzewellen verdreifachen können. Das höchste hitzebedingte Mortalitätsrisiko haben Menschen mit substanzbezogenen Süchten und organischen psychischen Störungen wie Demenz, da sie sich häufig nicht selbstständig und effektiv vor Hitze schützen können.

„Psychisch Kranke sind eine besonders vulnerable Gruppe und somit auch besonders durch den Klimawandel betroffen, dies muss bei der Planung bzw. Entwicklung zukünftiger psychiatrischer Versorgungsstrukturen berücksichtigt werden. Wir benötigen zum Beispiel Hitze-Aktionspläne, die insbesondere auch Interventionen zum Schutz der psychischen Gesundheit umfassen. Es ist auch notwendig, vermehrt Umweltstressoren bei der Prävention, Diagnostik, Behandlung und Rehabilitation von Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen zu berücksichtigen, um auch hier nachhaltig Verbesserungen erreichen zu können.“, so Prof. Martin Aigner und Prim. Dr. Christian Korbel, Präsidenten der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik (ÖGPP)

Menschen mit Behinderungen und die Klimakrise

Von der Klimakrise sind Menschen mit Behinderungen in besonderem Ausmaß betroffen. Zu diesem Thema fand am 13. Februar 2024 im Büro des Österreichischen Behindertenrats ein eintägiger Workshop mit Geosphere (ehemals ZAMG) und neun Expert*innen mit Behinderungen statt. Mit großem Interesse nahmen auch Vertreter*innen vom Umweltbundesamt, der Region Pinzgau und dem Disaster Competence Network Austria-DCNA, einem Kompetenz Netzwerk zur Katastrophenvorsorge teil. Dabei wurde unter anderem darauf eingegangen, dass sich starke Hitze auch deshalb besonders auf Menschen mit psychischen Erkrankungen auswirkt, da sich die Hitze auf die Wirksamkeit von Medikamenten auswirken kann.

Eine Stellungnahme zum Entwurf der Österreichischen Strategie zur Anpassung an den Klimawandel wurde im März vom Österreichischen Behindertenrat veröffentlicht. In der Stellungnahme wurde darum ersucht, Personen mit psychischen Erkrankungen dezidiert anzuführen.

Andrea Strohriegl

Sidebar

euro-key

Inhaber*innen eines gültigen Bundesbehindertenpasses – mit entsprechender Zusatzeintragung, die den Bedarf bestätigt – oder eines gültigen Parkausweises für Menschen Behinderung nach § 29b StVO können beim Österreichischen Behindertenrat einen Euro-Key bestellen.

euro-key beantrageneuro-key Standorte in Österreich (pdf)

Der Österreichische Behindertenrat

Seit 1976 vertritt der Österreichischen Behindertenrat mehr als 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen in Österreich. Die gesetzlich verankerte, parteipolitisch unabhängige Dachorganisation der Behindertenverbände in Österreich mit mehr als 85 Mitgliedsorganisationen setzt sich für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Der Behindertenrat bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

Das könnte Sie auch interessieren

Sujet UNIKATE 2026 Preisverleihung: Foto Preisträger*innen 2025

UNIKATE Preisverleihung 2026: Anmeldung und Programm

28. August 2026

Am 14. September findet bereits zum 15. Mal die UNIKATE Preisverleihung statt.

Ankündigung der Fachkonferenz „Gewalt im Leben von Menschen mit Behinderungen – Ursachen, Prävention und Schutz“ am 8. Oktober 2026 im ÖGB Catamaran. Logo des Österreichischen Behindertenrats.

Jahreskonferenz 2026

30. Juli 2026

Konferenz: Gewalt im Leben von Menschen mit Behinderungen Ursachen, Prävention und Schutz

Weibliche Hand liegt auf einem Tisch und hält ein Mobiltelefon in der Hand, auf der die Ziva-App zu sehen ist

Zivilschutz-App „ZIVA“

7. September 2026

Mit „ZIVA“ startet Österreichs neue Zivilschutz-App: Sie informiert über Gefahren, warnt in Echtzeit und gibt individuelle Empfehlungen zur Vorsorge.

Kinderhände halten aus Knetmasse geformte Erde

Tag der humanitären Hilfe

19. August 2026

Der Österreichische Behindertenrat setzt sich seit Jahren für die Berücksichtigung von Menschen mit Behinderungen im Katastrophenschutz ein.

Bild eines Thermometers mit der Sonne im Hintergrund

Hilfreiche Tipps für die Hitzewelle

5. August 2026

Hohe Temperaturen können die Gesundheit gefährden. Diese Tipps helfen Ihnen, gut und sicher durch die Hitzewelle zu kommen.

Österreichischer Behindertenrat

1100 Wien, Favoritenstraße 111/11
dachverband@behindertenrat.at
Telefon +43 1 5131533

Vielen Dank für Ihre Spende:
Erste Bank: BLZ 20111
IBAN: AT34 2011 1000 0791 4849

Quicklinks

  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Leicht Lesen
  • EuroKey

Unsere Social Media-Kanäle:

  • Facebook
  • Bluesky
  • LinkedIn
  • Instagram

© 2026 · Österreichischer Behindertenrat