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Startseite › Aktuelles › News › Kurzfilmfestival dotdotdot

Kurzfilmfestival dotdotdot

10. September 2026

Das Wiener Kurzfilmfestival dotdotdot verbindet Filmkultur mit Barrierefreiheit und selbstbestimmter Repräsentation.

Open-Air-Kino beim Kurzfilmfestival dotdotdot: Publikum sitzt abends im Innenhof vor einer großen Leinwand.
Foto: Tobias Raschbacher

Von 12. bis 23. September 2026 findet das Open-Air-Festival im Park des Palais Auersperg in Wien statt. An zwölf Festivaltagen werden rund 80 kuratierte Kurzfilme aus Österreich und mehr als 30 weiteren Ländern gezeigt. Auf dem Programm stehen Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme sowie Filmgespräche mit Filmschaffenden.

Die einzelnen Filmabende sind thematisch zusammengestellt. Der Schwerpunkt 2026 trägt den Titel „In These Moments I Feel Safe“ und beschäftigt sich unter anderem mit Sicherheit, Zugehörigkeit, Fürsorge und gesellschaftlichen Barrieren.

Ein fester Bestandteil des Festivals ist seit mehreren Jahren die Filmreihe SIGN NIGHT. Sie widmet sich Filmen in internationalen Gebärdensprachen und der Gehörlosenkultur.

SIGN NIGHT mit „Unerhört sichtbar“

Am 19. September steht bei der SIGN NIGHT unter anderem der Dokumentarfilm „Unerhört sichtbar“ auf dem Programm. Der gehörlose Filmemacher Christoph Kopal begleitet darin die österreichische Badminton-Sportlerin Katrin Neudolt zu den Deaflympics 2025 in Tokio. Nach der Vorführung sprechen beide mit dem Publikum. Moderation und Gespräch werden in Österreichische Gebärdensprache gedolmetscht.

Besonders wichtig ist dabei die Perspektive hinter der Kamera: Gehörlose Menschen werden nicht nur zum Thema eines Films, sondern gestalten selbst mit, welche Geschichten erzählt werden und wie sie erzählt werden. Das entspricht einer zeitgemäßen und selbstbestimmten Repräsentation von Menschen mit Behinderungen.

Barrierefreiheit beim Festival

dotdotdot setzt verschiedene Maßnahmen für mehr Zugänglichkeit um. An allen Spieltagen steht in einem gekennzeichneten Sitzbereich eine induktive Höranlage für Menschen mit Hörgeräten oder Cochlea-Implantaten zur Verfügung. Bei ausgewählten Veranstaltungen werden Moderationen und Filmgespräche in Österreichische Gebärdensprache gedolmetscht. Filme werden dort mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Auch für neurodivergente Besucher*innen gibt es Angebote. Beim Ankommen wird auf Hintergrundmusik verzichtet, zudem stehen im Park Rückzugsmöglichkeiten zur Verfügung.

Der Park des Palais Auersperg ist regulär über eine Freitreppe erreichbar. Ein stufenloser Zugang ist nach Voranmeldung über einen Lift möglich. Dieser darf inklusive Rollstuhl oder Gehhilfe mit maximal 150 Kilogramm belastet werden. E-Rollstühle können mit dem Lift nicht befördert werden. Eine barrierefreie Toilette ist am Veranstaltungsort vorhanden. Der Bedarf an einem stufenlosen Zugang kann bereits bei der Online-Ticketbuchung angegeben oder telefonisch angemeldet werden.

ÖGS-Dolmetschung, Untertitel für gehörlose und schwerhörige Menschen sowie eine induktive Höranlage gehören zum Angebot des Festivals.

Service Links

dotdotdot Open Air Kurzfilmfestival, 12. bis 23. September 2026, Palais Auersperg

In These Moments: Where We Belong (+ ÖGS): Festivaleröffnung / 60 min Filmprogramm + Filmtalk
Samstag, 12. September 2026, 19:30 Uhr

Sign Night: What Moves Us (+ ÖGS)
Samstag, 12. September 2026, 19:30 Uhr

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Inhaber*innen eines gültigen Bundesbehindertenpasses – mit entsprechender Zusatzeintragung, die den Bedarf bestätigt – oder eines gültigen Parkausweises für Menschen Behinderung nach § 29b StVO können beim Österreichischen Behindertenrat einen Euro-Key bestellen.

euro-key beantrageneuro-key Standorte in Österreich (pdf)

Der Österreichische Behindertenrat

Seit 1976 vertritt der Österreichischen Behindertenrat mehr als 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen in Österreich. Die gesetzlich verankerte, parteipolitisch unabhängige Dachorganisation der Behindertenverbände in Österreich mit mehr als 85 Mitgliedsorganisationen setzt sich für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Der Behindertenrat bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

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