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Startseite › Aktuelles › News › Studie: Menschen mit Behinderungen deutlich häufiger von Gewalt betroffen

Studie: Menschen mit Behinderungen deutlich häufiger von Gewalt betroffen

21. Januar 2020

Über ein Jahr wurde an der Studie gearbeitet, die Studie wurde vom Sozialministerium beauftragt. Die Ergebnisse sind in ihrer Klarheit erschütternd und werden hoffentlich die Basis legen für Maßnahmen zur Gewaltprävention.

Podium Presseclub Concordia, Anna Schachner, Hemma Mayrhofer, Sabine Mandl

Besonders hervorheben möchten wir die Arbeit der Studienautorinnen Hemma Mayrhofer, Anna Schachner, Sabine Mandl, Yvonne Seidler.

Aussendung des Sozialministeriums vom 12.12.2020:

Das Sozialministerium wurde 2017 vom Nationalrat beauftragt, in Zusammenarbeit mit der Volksanwaltschaft eine Studie zu „Erfahrungen und Prävention von Gewalt an Menschen mit Behinderungen“ durchführen zu lassen. Diese wurde bei einer Arbeitsgemeinschaft unter der Leitung von Dr.in Hemma Mayrhofer in Auftrag gegeben. Mit der heute vom Sozialministerium veröffentlichten Studie zu „Erfahrungen und Prävention von Gewalt an Menschen mit Behinderungen“ liegen erstmals für Österreich aktuelle Daten zur Situation von Menschen mit Behinderungen in Einrichtungen vor. „Jeder Übergriff, auch wenn er unbeabsichtigt erfolgt, ist einer zu viel. Diese Studie wurde in einem intensiven Diskussionsprozess mit Expertinnen und Experten erarbeitet und gibt erstmals eine umfassende Analyse für Österreich,“ ist Bundesministerin Brigitte Zarfl überzeugt.

Im Fokus der Studie war die Erhebung von Daten über Gewalterfahrungen im Verlauf des Lebens von Menschen mit Behinderungen, die Einrichtungen der Behindertenhilfe nutzen, in psychosozialen Einrichtungen leben oder sich im Maßnahmenvollzug befinden. Insgesamt wurden bundesweit in 43 Einrichtungen Interviews mit 376 Menschen mit Behinderungen geführt. Weiters erfolgten 86 Interviews mit Personal der Einrichtungen sowie vertiefende Interviews mit 15 Menschen mit Behinderungen und 25 Expertinnen und Experten.

Wesentliche Ergebnisse der Studie sind: der Schlüssel für eine gewaltfreie Umgebung ist eine Organisationskultur auf Basis der UN-Behindertenrechts-Konvention. Dazu gehören die Achtung der Würde der Person, Selbstbestimmung, Empowerment, Selbstvertretung und Partizipation. Die Einrichtungsgröße alleine lässt hingegen keinen Schluss auf ein mögliches Vorhandensein von Gewalt zu. Empfohlen werden eigene Gewaltschutzkonzepte, Interventionspläne, ausreichendes und geschultes Personal sowie der barrierefreie Zugang zu Informationen. Weiters zeigt die Studie, dass – wie bei nichtbehinderten Menschen auch – ein Aufwachsen in einem von Lieblosigkeit und Gewalt geprägten Elternhaus den größten Risikofaktor darstellt, im gesamten Leben von Gewalt betroffen zu sein. Im Gegensatz dazu zeigt die Studie aber auch einige Good Practice-Beispiele auf und gibt eine Reihe von Empfehlungen ab, wie Gewalt verhindert werden kann.

Insgesamt zeigt die Studie, dass Menschen mit Behinderungen deutlich häufiger von Gewalt betroffen sind, als Menschen ohne Behinderungen. Eine besonders gefährdete Gruppe sind Menschen, die Unterstützungsbedarf bei Grundbedürfnissen wie beispielsweise der Körperpflege sowie bei der Kommunikation haben.

„Wichtig ist, die Ergebnisse und die Empfehlungen möglichst rasch zu verbreiten. Dieses Thema soll auch bei der Erstellung des neuen Nationalen Aktionsplans Behinderung eine wichtige Rolle einnehmen, damit Gewalt in Zukunft soweit als möglich verhindert werden kann“, so Sozialministerin Zarfl abschließend.

Die Studie steht unter www.sozialministerium.at/Gewaltpraevention zum Download zur Verfügung.

 

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Als Interessenvertretung für 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen setzt sich der Behindertenrat für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Er bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

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