„ZIVA“ vereint Gefahreninformation, personalisierte Vorsorgeempfehlungen und Echtzeit-Warnmeldungen auf einer zentralen Plattform.
Innenminister Gerhard Karner, der Präsident des Österreichischen Zivilschutzverbandes, Andreas Hanger, und der für Krisenmanagement und Katastrophenschutz zuständige Gruppenleiter im Innenministerium, Reinhard Schnakl, präsentierten am 7. September 2026 in Wien die erste Zivilschutz-App Europas, die Gefahreninformationen, personalisierte Vorsorgeempfehlungen und Echtzeit-Warnmeldungen auf einer zentralen Plattform vereint.
Die neue App ist eine sinnvolle und wichtige Ergänzung zu den bestehenden und bewährten öffentlichen Alarm- und Warnsystemen. „ZIVA“‘ verbindet Echtzeit-Warnungen und individuelle Vorsorgeempfehlungen auf einer Plattform. Die App informiert, welche Gefahren für den eigenen Wohnort und bis zu vier weiteren Orten relevant sind. Darüber hinaus bietet sie gezielte Vorsorgepläne und ermöglicht Warnungen und Alarmierungen in Echtzeit.
Neue Katastrophenschutzstrategie
Nach dem Testbetrieb ab Mai 2026 startet die „ZIVA“-App nun in den Echtbetrieb. Vor zwei Jahren wurde mit dem Zweckzuschussgesetz die gesetzliche Grundlage geschaffen, die ermöglicht, dass „ZIVA“ zum modernen Bevölkerungsschutz beitragen kann.
Das Sicherheitsnetz wird ab 2027 zusätzlich durch eine neue Strategie des staatlichen Krisen- und Katastrophenschutzmanagement (SKKM) verbessert, an der Bund, Länder und alle Einsatzorganisationen bereits intensiv arbeiten. Dadurch wird das staatliche Krisen- und Katastrophenschutzmanagement noch professioneller und an gegenwärtige Herausforderungen angepasst.
Service Link
Die kostenlose „ZIVA“-App ist ab sofort in allen App-Stores verfügbar.
Rückmeldungen erbeten
Der Österreichische Behindertenrat unterstützte bei der Entwicklung der App. Damit „ZIVA“ laufend optimiert werden kann, wird um Feedback ersucht.
Rückmeldungen zur Barrierefreiheit der App und Vorschläge für Maßnahmenempfehlungen, die noch fehlen, können Sie gerne per E-Mail an app@zivilschutz.at übermitteln.