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Startseite › Aktuelles › News › Dialogforum Freizeit, Sport und Kultur

Dialogforum Freizeit, Sport und Kultur

26. April 2025

Das zweite vom Verein Licht ins Dunkel ins Leben gerufene Dialogforum beleuchtete am 23. April 2025 im Kletterzentrum Innsbruck die Themen Freizeit, Sport und Kultur im Kontext von Behinderungen. Die Veranstaltung bot Raum zum Austausch und leistete einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung.

Personen sitzen vor einer Boulderwand und sprechen, im Vordergrund sitzt Publikum
Moderatorin Barbara Sima-Ruml, Alois Praschberger (Unternehmer), Jasmin Plank (Paraclimberin) und Moderator Rupert Roniger beim Dialogforum des Vereins Licht ins Dunkel mit dem Titel „Freizeit ohne Hindernisse: Dialog für mehr Inklusion in Sport und Kultur“, Credit: Verein Licht ins Dunkel

Rund 60 Teilnehmer*innen, darunter Vertreter*innen von Behindertenorganisationen, aus Wirtschaft, Sport, Kultur und Politik sowie Para-Sportler*innen und Kulturschaffende mit Behinderungen, brachten sich mit ihren Erfahrungen ein, diskutierten Lösungsansätze und formulierten Forderungen. Der Wunsch an die Gesellschaft: Es sollen nicht nur Angebote exklusiv für Menschen mit Behinderungen geschaffen werden, sondern auch solche, bei denen Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam Sport treiben, Kultur genießen oder Kunst schaffen.

Eröffnung mit Impulsinterviews

Nach einer Lesung von Julian Messner, Gewinner des Literatur-Preises „Ohrenschmaus“, wurde das Dialogforum mit Impulsinterviews eröffnet: Elmar Kennerth, Vorsitzender von TIPSI – Tiroler Interessensverband für psychosoziale Inklusion, wies auf oft unsichtbare Barrieren für Menschen mit psychischen Erkrankungen hin. Andrea Bellony, Obfrau der Rollstuhltanz-Formation t-Roller, erzählte, wie durch inklusiven Tanz Barrieren abgebaut werden können.

Jasmin Plank, unter anderem Europameisterin und Vize-Weltmeisterin im Paraklettern, sprach über die Selbstverständlichkeit, mit der beim INKlettern der Alpenvereinsjugend Menschen ohne und mit den unterschiedlichsten Behinderungen gemeinsam klettern. Alois Praschberger, ehemaliger Para-Olympionike, schilderte die vielen Unwegsamkeiten, die ihm als Rollstuhlfahrer in den 1980er Jahren noch begegneten.

Die Leiterin des Gehörlosenverbands Tirol Monika Mück-Egg berichtete, dass viele Veranstaltungen ohne gehörlose Menschen stattfinden würden, da keine Gebärdensprachdolmetschung angeboten werde.

Sport und Kultur verbinden

In den Diskussionskreisen kamen die Teilnehmer*innen überein, dass Menschen mit Behinderungen im Sport offen begegnet werde. Wichtig sei jedoch die Sichtbarkeit bei Veranstaltungen im Nicht-Behindertensport. Darüber hinaus sollte Barrierefreiheit keine freie Entscheidung von Veranstalter*innen sein, sondern Pflicht.

Im Bereich Kultur lautete der Tenor, dass es mehr Förderung von Künstler*innen mit Behinderungen und von Kulturstätten, die Inklusion ermöglichen, geben müsse. Beim Besuch von Kulturveranstaltungen gebe es noch viel Luft nach oben, was Barrierefreiheit und Angebote zur Inklusion betrifft.

In allen Diskussionskreisen war man sich einig, dass es mehr inklusive und auf allen Ebenen barrierefreie Veranstaltungen brauche. Auch sollten Menschen mit und ohne Behinderungen mehr kommunizieren, sodass Berührungsängste und Vorurteile abgebaut werden.

Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen

Das Dialogforum fand im Kletterzentrum Innsbruck statt und war baulich barrierefrei. Es gab Gebärdensprachdolmetschung und Live-Untertitelung sowie eine grafische Zusammenfassung.

Personen sitzen auf Stühlen in einer Kletterhalle, im Hintergrund bouldern Jugendliche mit Behinderungen auf einer Boulderwand
Jugendliche mit Behinderungen auf einer Boulderwand
Jugendliche mit Behinderungen auf einer Boulderwand
Personen sitzen auf Stühlen in einer Kletterhalle
Ein Mann steht und spricht, daneben sitzt eine Frau im Rollstuhl
Moderations-Duo Barbara Sima-Ruml und Rupert Roniger
3 Personen stehen nebeneinander vor einer Boulderwand
von links: Karl Josef Zabernig (KOBV Tirol), Barbara Haider-Novak (ÖBR) und Dini Zsömbölyi (MVG)

Fotos: ÖBR/Barbara Haider-Novak

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Als Interessenvertretung für 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen setzt sich der Behindertenrat für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Er bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

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