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Startseite › Aktuelles › News › EMPL-Vorsitz im EU-Parlament

EMPL-Vorsitz im EU-Parlament

25. Juli 2024

Das Präsidium des Ausschusses für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten im Europäischen Parlament (EMPL) wurde gewählt.

Gruppenbild Li Andersson, Johan Danielsson, Jagna Marczułajtis-Walczak und Katrin Langensiepen im Europäischen Parlament
Gruppenbild Li Andersson, Johan Danielsson, Jagna Marczułajtis-Walczak und Katrin Langensiepen im Europäischen Parlament © European Parliament

Am Dienstag, dem 23.7.2024, wählten die Mitglieder des Ausschusses für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten (EMPL) in ihrer konstituierenden Sitzung den*die Vorsitzende*n und drei stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für eine Amtszeit von zweieinhalb Jahren.

Das neue Präsidium des Ausschusses für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten besteht aus den folgenden Abgeordneten:

Vorsitzende: Li ANDERSSON aus Finnland (Fraktion Die Linke im Europäischen Parlament)

  1. stellvertretender Vorsitzender: Johan DANIELSSON aus Schweden (Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament)
  2. stellvertretende Vorsitzende: Jagna MARCZUŁAJTIS-WALCZAK aus Polen (Fraktion der Europäischen Volkspartei im Europäischen Parlament)
  3. stellvertretende Vorsitzende: Katrin LANGENSIEPEN aus Deutschland (Fraktion der Grünen/Freie Europäische Allianz)

Der*die vierte stellvertretende*r Vorsitzende*r wird in der nächsten Sitzung des Ausschusses am 4. September 2024 gewählt.

Katrin Langensiepen: Eine starke Stimme für soziale Gerechtigkeit

Besondere Aufmerksamkeit verdient Katrin Langensiepen, die als dritte stellvertretende Vorsitzende des EMPL-Ausschusses gewählt wurde. Langensiepen, Mitglied der Grünen/EFA-Fraktion aus Deutschland, hat sich in ihrer bisherigen politischen Laufbahn als engagierte Verfechterin der Rechte von Menschen mit Behinderungen und sozialer Gerechtigkeit einen Namen gemacht.

Langensiepen bringt eine Fülle an Erfahrung und eine tiefe persönliche Verbindung zu den Themen des Ausschusses mit. Als eine der wenigen Politikerinnen mit einer sichtbaren Behinderung im Europäischen Parlament setzt sie sich leidenschaftlich für die Inklusion und Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen ein. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die Bekämpfung von Diskriminierung und die Förderung von Barrierefreiheit, sowohl im physischen als auch im digitalen Raum.

Ihre Wahl zur stellvertretenden Vorsitzenden ist ein starkes Signal für die Bedeutung, die dem Thema soziale Gerechtigkeit und Inklusion im EMPL-Ausschuss beigemessen wird. Langensiepens Engagement und Fachwissen werden entscheidend dazu beitragen, dass die Anliegen von Menschen mit Behinderungen und anderen benachteiligten Gruppen in den politischen Diskurs einfließen und angemessene Maßnahmen ergriffen werden.

Hintergrund

Der Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten ist zuständig für die Beschäftigungspolitik und alle Aspekte der Sozialpolitik, die Rechte der Arbeitnehmer*innen, Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen am Arbeitsplatz, dem Europäischen Sozialfonds, die berufliche Ausbildung und u.a. die Freizügigkeit von Arbeitnehmer*innen.

Die Ausschüsse tagen grundsätzlich öffentlich. Ihre Arbeit beinhaltet die Ausarbeitung, Änderung und Abstimmung von Gesetzesvorschlägen und Initiativberichten sowie Debatten mit Vertreter*innen des Rates und der Kommission und u.a. Anhörungen mit externen Expert*innen.

Service-Link

Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten (EMPL)

von Victoria Biber

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Der Österreichische Behindertenrat

Als Interessenvertretung für 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen setzt sich der Behindertenrat für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Er bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

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