• Zum Inhalt springen
  • Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Footer springen
  • Startseite
  • Kontakt
  • Impressum
  • English

Leicht lesen

Logo Österreichischer Behindertenrat

Österreichischer Behindertenrat

Dachorganisation der Behindertenverbände Österreichs

  • Aktuelles
    • News
    • Presseaussendungen
    • Magazin „monat“
      • monat Archiv
    • Veranstaltungen
    • Festakt: 50 Jahre Österreichischer Behindertenrat
    • Fachkonferenz 2026: Gewalt
    • Fachkonferenz 2025: Barrierefreiheitsgesetz
    • Fachkonferenz 2024: Gesundheit
  • Der Österreichische Behindertenrat
    • Aufgaben
    • Forderungen des Österreichischen Behindertenrats
    • Präsidium
    • Team
    • Mitglieder
    • Mitglied / Partner werden
    • Bundesbehindertenbeirat
    • Forum Selbstvertretung
    • Kompetenzteams
    • Inklusive Planungsgruppe
    • euro-key. Schlüssel für mehr Unabhängigkeit
    • Gewaltschutzrichtlinie
    • Kontakt und Anfahrt
    • Presse
  • Recht und Soziales
    • Stellungnahmen
    • Positionspapiere
    • Nationaler Aktionsplan
    • Bundesbehindertenbeirat
    • Staatenprüfung 2023
  • EU und international
    • Stellungnahmen international
    • Lobbying
    • Europäisches Behindertenforum
    • Europäischer Behindertenausweis – European Disability Card
    • Europäisches Parlament der Menschen mit Behinderungen
  • Projekte und Initiativen
    • Ideenwettbewerb UNIKATE
    • Frauen mit Behinderungen
    • Demos
    • LICHT INS DUNKEL
  • Kontakt
  • Impressum
  • English
  • Leicht Lesen
    • Das sind die Aufgaben des Österreichischen Behinderten-Rates
Startseite › Aktuelles › News › Europäische Woche der Gleichstellung

Europäische Woche der Gleichstellung

10. November 2022

Frauen mit Behinderungen und nicht-binäre Menschen mit Behinderungen werden unverhältnismäßig stark diskriminiert und ausgegrenzt.

Illustration von Frauenhänden mit unterschiedlichen Hautfarben die einander im Kreis umschließen

Diskriminierung von Frauen mit Behinderungen muss bekämpft werden

Bericht und Übersetzung: Gudrun Eigelsreiter

Original des EDFs: https://www.edf-feph.org/gender-equality-week-outsized-discrimination-against-women-with-disabilities/

Die Europäische Woche der Gleichstellung der Geschlechter 2022 hat vom 24. bis 30. Oktober stattgefunden. Während dieser Woche organisierten mehrere Ausschüsse und Delegationen des Europäischen Parlaments Sitzungen zu Fragen der Geschlechtergleichstellung in ihren Politikbereichen. Das „Europäische Institut für Gleichstellungsfragen (EIGE)“ (https://eige.europa.eu/) veranstaltete auch das erste Gleichstellungsforum (https://eige.europa.eu/events/eige-gender-equality-forum-2022 ). Genderfragen sind für die Arbeit im Bereich Menschen mit Behinderungen besonders wichtig.

Frauen mit Behinderungen und nicht-binäre Menschen mit Behinderungen werden unverhältnismäßig stark diskriminiert und ausgegrenzt. Sie sind geschlechtsspezifischer Diskriminierung, behinderungsbedingter Diskriminierung und – darüber hinaus – auch intersektionalen Formen der Diskriminierung ausgesetzt, die sich aus der Überschneidung ihrer Identitäten ergeben.

Der „Gender Equality Index 2022“ (Gleichstellungsindex der Geschlechter) schlüsselt Daten nicht nur nach Geschlecht, sondern u.a. auch nach Behinderung auf. Das „Europäische Institut für Gleichstellungsfragen (EIGE)“ hat diesen Index vor kurzem vorgestellt.

Einige Highlights der Studie zu folgenden Themen:

  • Erwerbstätigkeit: Nur 20 % der Frauen mit Behinderungen gehen einer Vollzeitbeschäftigung nach. Dies ist deutlich weniger als Männer mit Behinderungen (28 %), Frauen ohne Behinderungen (48 %) und Männer ohne Behinderungen (64 %).
  • Finanzielle Situation: Frauen mit Behinderungen verdienen viel weniger – und haben viel weniger verfügbares Einkommen – als Männer mit Behinderungen oder Menschen ohne Behinderungen. 23 % der Frauen mit Behinderungen sind armutsgefährdet.
  • Bildung: Nur 15 % der Frauen mit Behinderungen haben einen Hochschulabschluss. Es ist die niedrigste Anzahl, nach Menschen ohne Behinderungen und Männern mit Behinderungen.
  • Familien- und Betreuungspflichten: 78 % der Frauen mit Behinderungen erledigen täglich Hausarbeiten, vergleichbar mit der Quote von Frauen ohne Behinderungen und viel höher als bei Männern mit Behinderungen (40 %) und jenen ohne Behinderungen (30 %).
  • Gesundheit: 9 % der Frauen mit Behinderungen haben einen ungedeckten Gesundheitsbedarf. Die Zahl ist vergleichbar mit Männern mit Behinderungen (8 %) und viel höher als bei Frauen und Männern ohne Behinderungen (3 % bzw. 2 %).

Der Gleichstellungsindex 2022 konzentriert sich auch auf die sozioökonomischen Folgen der COVID-19-Pandemie. Die während der Pandemie verhängten Social-Distancing-Maßnahmen und Hausverbote wirkten sich negativ auf die Beschäftigung aus. Das Fehlen einer Behinderungs- oder Geschlechterperspektive in der politischen Reaktion schadete Frauen (und nicht-binären Menschen) mit Behinderungen überproportional.

Die Interessenvertretung von Frauen mit Behinderungen:

Die Auswirkungen politischer Entwicklungen sind niemals geschlechtsneutral, und die Interessenvertretung von Menschen mit Behinderungen sollte es auch nicht sein.

In den letzten Monaten hat sich das EDF auf folgende Themen konzentriert:

  • Bekämpfung der ungleichen Beschäftigung von Frauen mit Behinderungen, auch im Rahmen der vorgeschlagenen „EU-Richtlinie zur Lohntransparenz“, als eine Möglichkeit, gegen die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen vorzugehen;
  • Sicherstellung, dass Menschen mit Behinderungen in die EU-Richtlinie zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt, einbezogen werden.
  • Wir fordern ein Verbot der Zwangssterilisation,
  • Die Gewährleistung von Barrierefreiheit bei Diensten und Informationen (Unterkünfte, Hotlines, Zugang zur Justiz),
  • Die Gewährleistung einer behindertenbezogenen Ausbildung und Förderung von Daten und Forschung in Bezug auf die Schnittmenge von Geschlecht und Behinderung.
  • Bekämpfung des Menschenhandels mit Menschen mit Behinderungen – einschließlich der sexuellen Ausbeutung von Frauen und Mädchen mit Behinderungen;
  • Bessere und umfassendere Krebsvorsorge und -behandlung – einschließlich Brustkrebs.

Das EDF-Frauenkomitee leitet und unterstützt diese Arbeit. Das EDF ist auch Mitglied der Europäischen Frauenlobby (https://womenlobby.org/?lang=en ), in der sie die Belange von Frauen mit Behinderungen in der feministischen Bewegung vorantreiben.

Sidebar

euro-key

Inhaber*innen eines gültigen Bundesbehindertenpasses – mit entsprechender Zusatzeintragung, die den Bedarf bestätigt – oder eines gültigen Parkausweises für Menschen Behinderung nach § 29b StVO können beim Österreichischen Behindertenrat einen Euro-Key bestellen.

euro-key beantrageneuro-key Standorte in Österreich (pdf)

Der Österreichische Behindertenrat

Seit 1976 vertritt der Österreichischen Behindertenrat mehr als 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen in Österreich. Die gesetzlich verankerte, parteipolitisch unabhängige Dachorganisation der Behindertenverbände in Österreich mit mehr als 85 Mitgliedsorganisationen setzt sich für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Der Behindertenrat bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

Das könnte Sie auch interessieren

Ankündigung der Fachkonferenz „Gewalt im Leben von Menschen mit Behinderungen – Ursachen, Prävention und Schutz“ am 8. Oktober 2026 im ÖGB Catamaran. Logo des Österreichischen Behindertenrats.

Jahreskonferenz 2026

30. Juli 2026

Konferenz: Gewalt im Leben von Menschen mit Behinderungen Ursachen, Prävention und Schutz

13 Vertreter*innen von ÖBÍ réttindasamtök und 3 Vertreterinnen des Österreichischen Behindertenrats stehen im Büro des Austrian Disability Council zu einem Gruppenbild zusammen.

Vernetzung mit isländischer Dachorganisation ÖBÍ

18. September 2026

Am 17. September 2026 war eine Delegation des Öryrkjabandalag Íslands (ÖBÍ), der isländischen Dachorganisation von Menschen mit Behinderungen, zu Gast beim Österreichischen Behindertenrat (ÖBR).

Daniela R. steht mit verschränkten Armen vor blauem Hintergrund. Daneben steht: „Ich bin kreative Kommunikatorin. Nicht die Kleinwüchsige.“

„Behindert mich nicht!“: Kampagne für mehr berufliche Teilhabe

1. September 2026

Mit der Medienkampagne „Behindert mich nicht!“ macht das Sozialministerium auf Barrieren aufmerksam, mit denen Frauen* mit Behinderungen im Arbeitsleben konfrontiert sind. Gleichzeitig rückt die Kampagne ihre berufliche Teilhabe stärker ins öffentliche Bewusstsein.

Die Ministerinnen Holzleitner und Schumann beim Jour Fixe

Jour fixe zum Thema „Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen“

15. Juli 2026

Am 13. Juli 2026 fand ein Jour Fixe zu Gewalt auf Einladung von Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner und Bundesministerin Korinna Schumann statt.

Österreichischer Behindertenrat

1100 Wien, Favoritenstraße 111/11
dachverband@behindertenrat.at
Telefon +43 1 5131533

Vielen Dank für Ihre Spende:
Erste Bank: BLZ 20111
IBAN: AT34 2011 1000 0791 4849

Quicklinks

  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Leicht Lesen
  • EuroKey

Unsere Social Media-Kanäle:

  • Facebook
  • Bluesky
  • LinkedIn
  • Instagram

© 2026 · Österreichischer Behindertenrat