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Startseite › Aktuelles › News › G7 formulieren Vorhaben zu Inklusion

G7 formulieren Vorhaben zu Inklusion

15. Juni 2024

Abschlusscommuniqué des G7-Gipfels in Apulien enthält Beschluss zu Inklusion und Behinderung

Pressekonferenz G7 Gipfel Italien 2024, Foto: Massimiliano De Giorgi
Pressekonferenz G7 Gipfel Italien 2024, Foto: Massimiliano De Giorgi

Die Staats- und Regierungschefs der sieben bedeutendsten Industrienationen der westlichen Welt (G7) trafen einander von 13. bis 15. Juni 2024 im italienischen Borgo Egnazia zum jährlichen Gipfeltreffen. Das Abschlusscommuniqué enthält erstmals einen Beschluss zu „Inklusion und Behinderung“. Konkret möchten die G7 ihre Maßnahmen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention umsetzen.

Neben der Europäischen Union, die beim G7-Gipfel vom Präsidenten des Europäischen Rats, Charles Michel, und von der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, vertreten wurde, kamen die Staats- und Regierungschefs aus Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Großbritannien und den USA zusammen. Das Gipfeltreffen wurde 2024 vom italienischen G7-Vorsitz ausgerichtet und fand diesmal in Borgo Egnazia statt.

Zum Abschluss des Gipfels nahmen die Staats- und Regierungschefs der G7 ein gemeinsames Communiqué an.

Neben zahlreichen anderen Themen enthält das Abschlussdokument der G7 einen Passus zum Thema Arbeit und Beschäftigung. In diesem ist festgehalten, dass die G7 weiterhin die Eingliederung von Menschen mit Behinderungen vorantreiben und die Gleichstellung der Geschlechter und andere Formen der Gleichstellung in der Arbeitswelt vorantreiben werden.

Im Kapitel „Inklusion und Behinderung“ wird festgehalten, dass sich die G7 dafür einsetzen, dass alle Menschen das gleiche Recht auf volle und wirksame Teilhabe am sozialen, kulturellen, bildungsbezogenen, wirtschaftlichen, bürgerlichen und politischen Leben haben.

„Wir beabsichtigen, die Talente und Fähigkeiten aller Menschen zu fördern, um unsere Gemeinschaften zu stärken und den Zusammenhalt zu fördern. Wir verpflichten uns, die Rechte von Menschen mit Behinderungen stärker in alle politischen Agenden einzubeziehen und begrüßen in diesem Zusammenhang das erste G7-Minister*innentreffen zum Thema Inklusion und Behinderungen. Wir beauftragen unsere Minister*innen, die Solfagnano-Charta zu initiieren, in der sie Maßnahmen zu den Themen universeller Zugang und Zugänglichkeit, unabhängiges Leben, integrative Beschäftigung, Verfügbarkeit von Dienstleistungen, Notfallprävention und -management usw. formulieren werden. Wir werden uns verstärkt der Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen widmen. Wir freuen uns auf den Global Disability Summit, der 2025 in Berlin stattfinden wird.“

G7 Italia 2024

Communiqué der Staats- und Regierungschefs der G7  (Apulia G7 Leaders’ Communiqué)

Global Disability Summit (2./3. April 2025, Berlin)

Andrea Strohriegl

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Als Interessenvertretung für 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen setzt sich der Behindertenrat für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Er bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

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