• Zum Inhalt springen
  • Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Footer springen
  • Startseite
  • Kontakt
  • Impressum
  • English

Leicht lesen

Logo Österreichischer Behindertenrat

Österreichischer Behindertenrat

Dachorganisation der Behindertenverbände Österreichs

  • Aktuelles
    • News
    • Presseaussendungen
    • Magazin „monat“
      • monat Archiv
    • Veranstaltungen
    • Festakt: 50 Jahre Österreichischer Behindertenrat
    • Fachkonferenz 2026: Gewalt
    • Fachkonferenz 2025: Barrierefreiheitsgesetz
    • Fachkonferenz 2024: Gesundheit
  • Der Österreichische Behindertenrat
    • Aufgaben
    • Forderungen des Österreichischen Behindertenrats
    • Präsidium
    • Team
    • Mitglieder
    • Mitglied / Partner werden
    • Bundesbehindertenbeirat
    • Forum Selbstvertretung
    • Kompetenzteams
    • Inklusive Planungsgruppe
    • euro-key. Schlüssel für mehr Unabhängigkeit
    • Gewaltschutzrichtlinie
    • Kontakt und Anfahrt
    • Presse
  • Recht und Soziales
    • Stellungnahmen
    • Positionspapiere
    • Nationaler Aktionsplan
    • Bundesbehindertenbeirat
    • Staatenprüfung 2023
  • EU und international
    • Stellungnahmen international
    • Lobbying
    • Europäisches Behindertenforum
    • Europäischer Behindertenausweis – European Disability Card
    • Europäisches Parlament der Menschen mit Behinderungen
  • Projekte und Initiativen
    • Ideenwettbewerb UNIKATE
    • Frauen mit Behinderungen
    • Demos
    • LICHT INS DUNKEL
  • Kontakt
  • Impressum
  • English
  • Leicht Lesen
    • Das sind die Aufgaben des Österreichischen Behinderten-Rates
Startseite › Aktuelles › News › Kritik an Begutachtungen zeigt Wirkung

Kritik an Begutachtungen zeigt Wirkung

3. Juni 2026

Der Behindertenrat fordert seit Jahren Verbesserungen bei medizinischen Begutachtungsverfahren. Nun wurde erreicht, dass mit 1. September 2026 ein Rechtsanspruch auf die Mitnahme einer Vertrauensperson bei medizinischen Begutachtungen eingeführt wird.

Mutter und Sohn im Gespräch mit einem Arzt
Der Sozialausschuss des Nationalrats ebnete am 2. Juni 2026 den Weg für eine Sozialversicherungsnovelle.

Aktuell besteht lediglich bei Begutachtungen im Auftrag der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) im Zuge von Pflegegeldeinstufungen ein Rechtsanspruch auf die Mitnahme einer Vertrauensperson. Mit 1. September 2026 wird ein solcher auch für medizinische Untersuchungen in Folge eines Antrags auf Gewährung einer Invaliditäts- oder Berufsunfähigkeitspension sowie für Angelegenheiten der beruflichen Rehabilitation gesetzlich festgeschrieben. Die Betroffenen sind laut einem am 23. April 2026 eingebrachten Koalitionsantrag vorab darüber zu informieren, ausgenommen davon sind unangekündigte Hausbesuche bei Verdacht auf Sozialleistungsbetrug.

Auch bei ärztlichen Untersuchungen, die vom Sozialministeriumservice veranlasst werden, sowie für notwendige medizinische Sachverständigengutachten im Bereich des Sozialentschädigungsrechts wird es einen derartigen Rechtsanspruch geben.

Eine analoge Regelung wird darüber hinaus für ärztliche Untersuchungen im Auftrag des Sozialministeriumservice und im Bereich des Sozialentschädigungsrechts eingeführt. Schon jetzt sei es den Erläuterungen zufolge gängige Praxis gewesen, bei derartigen Untersuchungen eine Vertrauensperson mitzunehmen, nun wird das gesetzlich verankert. Dabei geht es beispielsweise um die Einschätzung des Grads der Behinderung für Behinderten- und Parkausweise.

Regelung tritt mit 1. September in Kraft

Im Zuge der Ausschussberatungen wurde darauf hingewiesen, dass Regelung mit 1. September in Kraft treten werde. Weitere Verbesserungen seien in Arbeit, so sei beispielsweise ein Verhaltenskodex für Begutachter*innen geplant. Auch wolle man das Beschwerdemanagement neu aufsetzen und strebe eine gemeinsame Begutachtungsstelle für notwendige medizinische Untersuchungen an. Allerdings könnte die Umsetzung noch etwas dauern, da die Schaffung neuer Strukturen Zeit brauche.

Sidebar

euro-key

Inhaber*innen eines gültigen Bundesbehindertenpasses – mit entsprechender Zusatzeintragung, die den Bedarf bestätigt – oder eines gültigen Parkausweises für Menschen Behinderung nach § 29b StVO können beim Österreichischen Behindertenrat einen Euro-Key bestellen.

euro-key beantrageneuro-key Standorte in Österreich (pdf)

Der Österreichische Behindertenrat

Seit 1976 vertritt der Österreichischen Behindertenrat mehr als 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen in Österreich. Die gesetzlich verankerte, parteipolitisch unabhängige Dachorganisation der Behindertenverbände in Österreich mit mehr als 85 Mitgliedsorganisationen setzt sich für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Der Behindertenrat bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

Das könnte Sie auch interessieren

Sujet UNIKATE 2026 Preisverleihung: Foto Preisträger*innen 2025

UNIKATE Preisverleihung 2026: Anmeldung und Programm

28. August 2026

Am 14. September findet bereits zum 15. Mal die UNIKATE Preisverleihung statt.

Ankündigung der Fachkonferenz „Gewalt im Leben von Menschen mit Behinderungen – Ursachen, Prävention und Schutz“ am 8. Oktober 2026 im ÖGB Catamaran. Logo des Österreichischen Behindertenrats.

Jahreskonferenz 2026

30. Juli 2026

Konferenz: Gewalt im Leben von Menschen mit Behinderungen Ursachen, Prävention und Schutz

Frau mit Ohrstöpseln bei einem Erste-Hilfe-Kurs

Alle sprechen Erste Hilfe

8. September 2026

Die Johanniter Österreich möchten mit ihren Erste Hilfe-Angeboten unabhängig von Sprache, Behinderung oder Lebenssituation alle Menschen erreichen.

Mehrere Kinderhände ertasten gemeinsam ein großes Straußenei. Darüber liegt der Filmtitel „Mit Ästen bis zum Himmel“, daneben der Hinweis „Ab 25. September im Kino“.

Film: Mit Ästen bis zum Himmel

8. September 2026

„Mit Ästen bis zum Himmel“ begleitet blinde und sehbehinderte Kinder und Jugendliche in ihrem Schulalltag am Bundes-Blindenerziehungsinstitut in Wien.

Weibliche Hand liegt auf einem Tisch und hält ein Mobiltelefon in der Hand, auf der die Ziva-App zu sehen ist

Zivilschutz-App „ZIVA“

7. September 2026

Mit „ZIVA“ startet Österreichs neue Zivilschutz-App: Sie informiert über Gefahren, warnt in Echtzeit und gibt individuelle Empfehlungen zur Vorsorge.

Österreichischer Behindertenrat

1100 Wien, Favoritenstraße 111/11
dachverband@behindertenrat.at
Telefon +43 1 5131533

Vielen Dank für Ihre Spende:
Erste Bank: BLZ 20111
IBAN: AT34 2011 1000 0791 4849

Quicklinks

  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Leicht Lesen
  • EuroKey

Unsere Social Media-Kanäle:

  • Facebook
  • Bluesky
  • LinkedIn
  • Instagram

© 2026 · Österreichischer Behindertenrat