• Zum Inhalt springen
  • Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Footer springen
  • Startseite
  • Kontakt
  • Impressum
  • English

Leicht lesen

Logo Österreichischer Behindertenrat

Österreichischer Behindertenrat

Dachorganisation der Behindertenverbände Österreichs

  • Aktuelles
    • News
    • Presseaussendungen
    • Magazin „monat“
      • monat Archiv
    • Veranstaltungen
    • Festakt: 50 Jahre Österreichischer Behindertenrat
    • Fachkonferenz 2026: Gewalt
    • Fachkonferenz 2025: Barrierefreiheitsgesetz
    • Fachkonferenz 2024: Gesundheit
  • Der Österreichische Behindertenrat
    • Aufgaben
    • Forderungen des Österreichischen Behindertenrats
    • Präsidium
    • Team
    • Mitglieder
    • Mitglied / Partner werden
    • Bundesbehindertenbeirat
    • Forum Selbstvertretung
    • Kompetenzteams
    • Inklusive Planungsgruppe
    • euro-key. Schlüssel für mehr Unabhängigkeit
    • Gewaltschutzrichtlinie
    • Kontakt und Anfahrt
    • Presse
  • Recht und Soziales
    • Stellungnahmen
    • Positionspapiere
    • Nationaler Aktionsplan
    • Bundesbehindertenbeirat
    • Staatenprüfung 2023
  • EU und international
    • Stellungnahmen international
    • Lobbying
    • Europäisches Behindertenforum
    • Europäischer Behindertenausweis – European Disability Card
    • Europäisches Parlament der Menschen mit Behinderungen
  • Projekte und Initiativen
    • Ideenwettbewerb UNIKATE
    • Frauen mit Behinderungen
    • Demos
    • LICHT INS DUNKEL
  • Kontakt
  • Impressum
  • English
  • Leicht Lesen
    • Das sind die Aufgaben des Österreichischen Behinderten-Rates
Startseite › Aktuelles › News › LGBTI+ Personen mit Behinderungen

LGBTI+ Personen mit Behinderungen

28. Mai 2020

Es ist wichtig, dass Behindertenrechtsorganisationen und LGBTI+ Organisationen zusammenarbeiten. Das EDF arbeitet mit ILGA Europe zusammen, um spezifische Herausforderungen hervorzuheben.

LGBTI+ Personen mit Behinderungen sind in Europa und weltweit potenzierten Diskriminierungen ausgesetzt

Original des EDFs (Europäisches Behindertenforum): http://www.edf-feph.org/newsroom/news/lgbti-persons-disabilities-discrimination-makes-us-feel-lost-alone-and-we-dont-belong

Übersetzung: Gudrun Eigelsreiter

Die Abkürzung LGBTI+ steht für: Lesbisch, Schwul, Bi-, Trans- und Intersexuell

  • Personen deren Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung nicht in die herkömmliche, gesellschaftliche Sicht passt, die sich an Heterosexualität und cis-gender (Identifikation mit dem Geschlecht, mit dem man geboren wurde) ausrichtet.

LGBTI+ Personen mit Behinderungen sind in Europa und weltweit in verschiedenen Bereichen zusätzlichen Diskriminierungen ausgesetzt:

  • Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen
  • Erhöhtes Risiko in der Schule gemobbt zu werden und Segregation in Sonderschulen (in denen sie ebenfalls mit erhöhter Diskriminierung konfrontiert sind)
  • Erhöhtes Risiko, Missbrauch und Gewalt durch die Familie und durch die Gesellschaft zu erleben
  • Verweigerung von Arbeitsrechten und gewerkschaftlichen Rechten
  • Schwieriger Zugang zu beruflichen Trainingsprogramme
  • Trans-Personen mit Behinderungen und psychischen, gesundheitlichen Problemen, die komplett unabhängig von ihrer Gender-Identität sind, sind mit Barrieren konfrontiert, wenn sie psychische Gesundheitsdienstleistungen in Anspruch nehmen möchten
  • Sie tragen ein größeres Risiko von Armut und finanzielle Probleme betroffen zu sein
  • Exklusion von der Gemeinschaft der Menschen mit Behinderungen, aufgrund von Homophobie und Exklusion von der LGBTI+ Gemeinschaft, aufgrund von Ableismus
  • LGBTI+ Personen mit Behinderungen haben noch von vielen anderen Problemen berichtet, z.B. auch im Zusammenhang mit ihrem „Coming-Out“, da sie oft auf die Unterstützung und Assistenz, auch durch ihre Familie angewiesen sind.

Die Arbeit und Partnerschaft des EDFs mit „ILGA Europe“:

„ILGA“ steht für: internationale Gleichheit für lesbische, schwule, bi-, trans-, und intersexuelle Menschen. „ILGA Europe“ ist die Dachorganisation der LGBTI+ Organisationen in Europa: https://www.ilga-europe.org/

Es ist wichtig, dass Behindertenrechtsorganisationen und LGBTI+ Organisationen zusammenarbeiten. Das EDF arbeitet mit ILGA Europe zusammen, um spezifische Herausforderungen hervorzuheben. Diese Arbeit beinhaltete auch:

  • Teilnahme an der 2018 Jahreskonferenz
  • Personaltraining für beide Organisationen
  • Teilnahme an der ersten ILGA-Europe Zusammenkunft der gehörlosen und LGBTI+ Personen mit Behinderungen

Treffen von gehörlosen und LGBTI+ AktivistInnen mit Behinderungen:

ILGA Europe hat die AktivistInnen für die Rechte von Menschen mit Behinderungen und der LGBTI+ AktivistInnen im Zuge eines Treffens im November 2019 zusammengeführt:

  • Schaffung von mehr Verbindungen zwischen AktivistInnen von LGBTI+ und jenen von Menschen mit Behinderungen und ihren Organisationen
  • Mehr Sichtbarkeit schaffen für beide Gruppen, sowohl in der LGBTI+ Bewegung, als auch in der Behindertenrechtsbewegung
  • Suche nach möglichen Finanzierungsressourcen
  • Sicherstellen, dass bei der Interessenarbeit für beide Gruppen, Barrierefreiheit sichergestellt wird und Diskriminierung gegenüber LGBTI+ keinen Platz hat

„Unterdrückung zum Quadrat“ – Erfahrungen von Transpersonen mit Behinderungen:

„Transgender Europe“ https://tgeu.org/ veröffentlichte im Jahr 2017 einen Bericht zu den Erfahrungen von Transpersonen mit Behinderungen. Einige wichtige Erkenntnisse:

  • Barrieren zu Gesundheitsdienstleistungen aufgrund von Diskriminierung (Homophobie und Ableismus) und unzureichender Barrierefreiheit
  • Besonderes Risiko, Folter oder Misshandlung in Gesundheitseinrichtungen zu erleben
  • Barrieren für ein selbstbestimmtes Leben und Hindernisse ihre Genderidentität auszudrücken aufgrund des Angewiesen-Seins auf Unterstützung und Assistenz
  • Verschiedene Verfahren sind oft nicht barrierefrei, inklusive rechtlicher, Geschlechtsanerkennung
  • Probleme beim Zugang zu Badezimmern: Transpersonen werden oft davon abgehalten ihr bevorzugtes Badezimmer zu nutzen
  • Der Flugverkehr ist besonders kompliziert für Transpersonen mit Behinderungen aufgrund von aufdringlichen Fragen und körperlicher Durchsuchungen

Sidebar

euro-key

Inhaber*innen eines gültigen Bundesbehindertenpasses – mit entsprechender Zusatzeintragung, die den Bedarf bestätigt – oder eines gültigen Parkausweises für Menschen mit Behinderung nach § 29b StVO können beim Österreichischen Behindertenrat einen Euro-Key bestellen.

euro-key beantrageneuro-key Standorte in Österreich (pdf)

Der Österreichische Behindertenrat

Seit 1976 vertritt der Österreichischen Behindertenrat mehr als 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen in Österreich. Die gesetzlich verankerte, parteipolitisch unabhängige Dachorganisation der Behindertenverbände in Österreich mit mehr als 85 Mitgliedsorganisationen setzt sich für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Der Behindertenrat bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

Das könnte Sie auch interessieren

Ankündigung der Fachkonferenz „Gewalt im Leben von Menschen mit Behinderungen – Ursachen, Prävention und Schutz“ am 8. Oktober 2026 im ÖGB Catamaran. Logo des Österreichischen Behindertenrats.

Jahreskonferenz 2026

30. Juli 2026

Konferenz: Gewalt im Leben von Menschen mit Behinderungen Ursachen, Prävention und Schutz

rundes, blaues Logo "Literaturpreis Ohrenschmaus. Jetzt mitmachen!"

Literaturpreis Ohrenschmaus feiert 20-jähriges Jubiläum

1. Oktober 2026

Der Literaturpreis Ohrenschmaus feiert sein 20-jähriges Bestehen. Menschen mit Lernschwierigkeiten ab 16 Jahren können bis 31. Oktober 2026 Texte für den Literaturpreis 2027 einreichen.

Mehrer Personen stehen nebeneinander, eine Frau sitzt in einem Rollstuhl

Vernissage der Lebenshilfe Österreich

1. Oktober 2026

Am 30. September 2026 lud die Lebenshilfe Österreich zur Vernissage. Gezeigt wurden Bilder von Künstler*innen der Lebenshilfe Steiermark.

Gruppenfoto bei der Eröffnung der Ausstellung „Rechte statt Almosen!“ im Haus der Geschichte Österreich. Zu sehen sind Monika Sommer, Kurt G. Beck, Volker Schönwiese, Martin Ladstätter, Christine Steger und Angela Wegscheider vor Ausstellungstafeln zur Geschichte der Behindertenbewegung. Ist dieses Gespräch bisher hilfreich?

Ausstellung „Rechte statt Almosen!“

29. September 2026

Am 29. September wurde im Haus der Geschichte Österreich die Ausstellung „Rechte statt Almosen!“ eröffnet. Sie erinnert an die Anfänge der organisierten Behindertenbewegung in Österreich vor 100 Jahren.

Österreichischer Behindertenrat

1100 Wien, Favoritenstraße 111/11
dachverband@behindertenrat.at
Telefon +43 1 5131533

Vielen Dank für Ihre Spende:
Erste Bank: BLZ 20111
IBAN: AT34 2011 1000 0791 4849

Quicklinks

  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Leicht Lesen
  • EuroKey

Unsere Social Media-Kanäle:

  • Facebook
  • Bluesky
  • LinkedIn
  • Instagram

© 2026 · Österreichischer Behindertenrat