• Zum Inhalt springen
  • Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Footer springen
  • Startseite
  • Kontakt
  • Impressum
  • English

Leicht lesen

Logo Österreichischer Behindertenrat

Österreichischer Behindertenrat

Dachorganisation der Behindertenverbände Österreichs

  • Aktuelles
    • News
    • Presseaussendungen
    • Magazin „monat“
      • monat Archiv
    • Veranstaltungen
    • Fachkonferenz 2026: Gewalt
    • Fachkonferenz 2025: Barrierefreiheitsgesetz
    • Fachkonferenz 2024: Gesundheit
  • Der Österreichische Behindertenrat
    • Aufgaben
    • Forderungen des Österreichischen Behindertenrats
    • Präsidium
    • Team
    • Mitglieder
    • Mitglied / Partner werden
    • Bundesbehindertenbeirat
    • Forum Selbstvertretung
    • Kompetenzteams
    • Inklusive Planungsgruppe
    • euro-key. Schlüssel für mehr Unabhängigkeit
    • Gewaltschutzrichtlinie
    • Kontakt und Anfahrt
    • Presse
  • Recht und Soziales
    • Stellungnahmen
    • Positionspapiere
    • Nationaler Aktionsplan
    • Bundesbehindertenbeirat
    • Staatenprüfung 2023
  • EU und international
    • Stellungnahmen international
    • Lobbying
    • Europäisches Behindertenforum
    • Europäischer Behindertenausweis – European Disability Card
    • Europäisches Parlament der Menschen mit Behinderungen
  • Projekte und Initiativen
    • Ideenwettbewerb UNIKATE
    • Frauen mit Behinderungen
    • Demos
    • LICHT INS DUNKEL
  • Kontakt
  • Impressum
  • English
  • Leicht Lesen
    • Das sind die Aufgaben des Österreichischen Behinderten-Rates
Startseite › Aktuelles › News › Neue finnische Medienplattform

Neue finnische Medienplattform

18. August 2022

Rusetti ry stellt falscher oder nicht stattfindender Berichterstattung über Frauen und Mädchen mit Behinderungen ein Korrektiv entgegen.

jugendliches Mädchen mit Down Syndrom lacht herzlich, Foto: Snezhana von Büdingen-Dyba via Pexels

Frauen und Mädchen mit Behinderungen

Die Europäische Frauen Lobby (European Women´s Lobby) ist der Dachverband sehr vieler europäischer und nationaler Frauenorganisationen. Sie lobbyieren also, wie der Name schon sagt, auf europäischer Ebene für die Agenden von Frauen und Mädchen. Ihr Ziel ist es, die Rechte von Frauen und Mädchen – egal, ob mit oder ohne Behinderungen, welche Hautfarbe, welche sexuelle Orientierung, etc. – zu benennen, damit sichtbar zu machen und Diskriminierungen, mit denen sie konfrontiert sind, zu bekämpfen. Sie arbeiten für ein gerechteres, wohlhabendes und feministisches Europa.

Von Mädchen mit Behinderungen für Mädchen mit Behinderungen

Immer wieder nutzt die Europäische Frauen Lobby ihre Reichweite, um Mitgliedsorganisationen Öffentlichkeit für ihre wichtige Arbeit und ihre Anliegen zu bieten. So auch der nationalen finnischen Organisation von Frauen und Mädchen mit Behinderungen namens Rusetti ry (abrufbar unter https://rusettiry.com) anlässlich des internationalen Jugendtages am 12. August 2022.

Obwohl in der Europäischen Union rund 40 Millionen Frauen und Mädchen mit Behinderungen leben, ist deren gesellschaftliche Sichtbarkeit sehr gering. Auch in Finnland wird selten – und wenn, dann meist aus Sicht von Menschen ohne Behinderungen – über Menschen mit Behinderungen berichtet. Dadurch werden oftmals Vorurteile nur bestätigt oder geschürt, anstatt die Lebensrealitäten von Menschen mit Behinderungen darzustellen.

Deshalb hat es sich Rusetti ry zur Aufgabe gemacht, der oftmals falschen oder eben gar nicht stattfindenden Berichterstattung über Frauen und Mädchen mit Behinderungen ein Korrektiv entgegenzustellen: Die Medienplattform „vammaiset tytöt“, die von Mädchen mit Behinderungen für Mädchen mit Behinderungen agiert. Diese soll im Oktober 2022 gelauncht werden.

Mit der Medienplattform möchten sie auch „role-models“, also Vorbilder für Mädchen mit Behinderungen, bekannt machen, zeigen wie es gehen kann, wie man sich trotz aller Steine, die einem aufgrund von Behinderungen in den Weg gelegt werden, entfalten, und behaupten kann. Empowerment und das Erkennen der eigenen Fähigkeiten stehen also im Vordergrund. Themen sind unter anderem: Abbau von verinnerlichtem Ableismus (Ableismus ist eine feindliche, diskriminierende Einstellung gegenüber Menschen mit Behinderungen), Selbstfürsorge, Selbstliebe, Hobbys und Körperpositivität.

Im Rahmen der Aktivitäten rund um die Plattform werden aber auch Treffen und Camps für Mädchen mit Behinderungen abgehalten, in denen sie sich gegenseitig stärken, vernetzen und Inhalte entwickeln können. Es soll ein weitreichendes Netzwerk für und von Mädchen und Frauen mit Behinderungen entstehen. Finanziell unterstützt werden die Medienplattform sowie die Camps von einer finnischen Schmuckmarke mit 50,000 Euro.

Die Entwicklerinnen der Medienplattform Vammaisettytöt.fi hoffen: „(…) die Aufmerksamkeit auf Behindertenrechte im finnischen Kontext zu lenken und alle Körper und Fähigkeiten zu normalisieren. Hoffentlich wird dies andere Mädchen und Frauen mit Behinderungen weltweit dazu inspirieren, eine Community und Inhalte zu erstellen, die sie sehen möchten!“

Mehr Infos zu dieser Initiative, findet man in englischer Sprache unter https://womenlobby.org/IYD-Rusetti?lang=en

Kompetenzteam Frauen mit Behinderungen

Innerhalb des Österreichischen Behindertenrats gibt es das Kompetenzteam Frauen mit Behinderungen und die Expertinnenliste Frauen mit Behinderungen. Alle Frauen mit Behinderungen, die sich dafür interessieren, finden unter www.behindertenrat.at/kompetenzteam-frauen-mit-behinderungen weitere Infos dazu.

Das Kompetenzteam Frauen mit Behinderungen wurde 2018 gegründet und besteht aus an die 60 Frauen mit sehr unterschiedlichen Behinderungen (wenige haben keine Behinderungen), die sich für das Thema Frauen mit Behinderungen engagieren. An den regelmäßigen Treffen nehmen meist um die 20 Frauen teil. Heidemarie Egger ist Leiterin des Kompetenzteam Frauen mit Behinderungen (extern und ehrenamtlich). Sie ist erreichbar unter mail@heidemarieegger.at.

Expertinnenliste Frauen mit Behinderungen

Die unter www.behindertenrat.at/expertinnenliste abrufbare Expertinnenliste von Frauen mit Behinderungen für Podiumsdiskussionen, Vorträge und Interviews wurde am 8. März 2019 veröffentlicht. Wir zeigen damit, dass es sehr gut geeignete Frauen mit Behinderungen gibt, die als Expertinnen zu unterschiedlichen Themen oder auch zu ihrem Leben als Frau mit Behinderungen sprechen können.

Service-Link

Europäische Frauen Lobby

von Gudrun Eigelsreiter

Sidebar

euro-key

Inhaber*innen eines gültigen Bundesbehindertenpasses – mit entsprechender Zusatzeintragung, die den Bedarf bestätigt – oder eines gültigen Parkausweises für Menschen Behinderung nach § 29b StVO können beim Österreichischen Behindertenrat einen Euro-Key bestellen.

euro-key beantrageneuro-key Standorte in Österreich (pdf)

Der Österreichische Behindertenrat

Als Interessenvertretung für 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen setzt sich der Behindertenrat für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Er bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

Das könnte Sie auch interessieren

Ankündigung der Fachkonferenz „Gewalt im Leben von Menschen mit Behinderungen – Ursachen, Prävention und Schutz“ am 8. Oktober 2026 im ÖGB Catamaran. Logo des Österreichischen Behindertenrats.

Save the date!

18. Juni 2026

Konferenz: Gewalt im Leben von Menschen mit Behinderungen Ursachen, Prävention und Schutz

Klaus Widl bei der Eröffnung der Feier am Podium

Festakt: 50 Jahre Österreichischer Behindertenrat

21. Mai 2026

Der Österreichische Behindertenrat feierte am 21. Mai 2026 sein 50-jähriges Bestehen mit einer Jubiläumsveranstaltung in Wien. Im Mittelpunkt standen fünf Jahrzehnte organisierter Interessenvertretung von Menschen mit Behinderungen in Österreich.

Nahaufnahme einer Fernbedienung mit Tasten für Sprachwahl („LANG“) und Untertitel („SUBTITLE“), die Funktionen zur barrierefreien Mediennutzung unterstützen.

Umfrage zur audiovisuellen Barrierefreiheit in Europa

12. Juni 2026

Die EU-Kommission überarbeitet die Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste. Eine Umfrage soll helfen, die Barrierefreiheit von Medienangeboten zu verbessern.

Eine Frau sitzt mit überkreuzten Beinen und hält einen gedruckten Bericht mit dem Titel „10. Bericht Österreichs an die Vereinten Nationen zu CEDAW“ in den Händen. Auf dem Cover ist das Logo des Bundesministeriums für Frauen, Wissenschaft und Forschung zu sehen.

CEDAW-Prüfung: Rechte von Frauen mit Behinderungen im Fokus

20. Mai 2026

Der Österreichische Behindertenrat beteiligte sich an der aktuellen CEDAW-Staatenprüfung und machte auf bestehende Herausforderungen für Frauen und Mädchen mit Behinderungen aufmerksam.

Gruppenfoto aller Gewinner*innen des Herbert-Pichler-Inklusions-Medienpreises 2026 auf einer Bühne am ORF Mediencampus. Mehrere Personen stehen und sitzen nebeneinander, einige nutzen Rollstühle, viele halten ihre Auszeichnungen. Im Hintergrund ist eine große Leinwand mit dem Veranstaltungstitel und einem Bild von Herbert Pichler zu sehen.

Herbert Pichler-Inklusions-Medienpreis 2025 verliehen

20. März 2026

Der Herbert-Pichler-Inklusions-Medienpreis 2025 wurde verliehen. Ausgezeichnet wurden Beiträge, die Inklusion sichtbar machen.

Österreichischer Behindertenrat

1100 Wien, Favoritenstraße 111/11
dachverband@behindertenrat.at
Telefon +43 1 5131533

Vielen Dank für Ihre Spende:
Erste Bank: BLZ 20111
IBAN: AT34 2011 1000 0791 4849

Quicklinks

  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Leicht Lesen
  • EuroKey

Unsere Social Media-Kanäle:

  • Facebook
  • Bluesky
  • LinkedIn
  • Instagram

© 2026 · Österreichischer Behindertenrat