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Startseite › Aktuelles › News › Neuer Vorsitz im Monitoringausschuss

Neuer Vorsitz im Monitoringausschuss

23. April 2026

Nach dem Rücktritt von Julia Moser wurde der Vorsitz im Unabhängigen Monitoringausschuss zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) neu gewählt. Katta Spiel übernimmt diese Funktion und steht künftig an der Spitze des Gremiums.

Kollage mit Katta Spiel als neuer Vorsitzperson sowie Daniela Rammel und Felix Steigmann als Stellvertretung im Unabhängigen Monitoringausschuss
von links: Katta Spiel, Daniela Rammel und Felix Steigmann,© Unabhängiger Monitoringausschuss / Minitta Kandlbauer

Mit der Wahl von Katta Spiel übernimmt eine Person den Vorsitz, die sowohl wissenschaftliche Expertise als auch persönliche Erfahrung einbringt. Spiel ist seit 2025 als Vertretung der wissenschaftlichen Lehre im Monitoringausschuss tätig und hat unter anderem das Crip Collective an der Technischen Universität Wien mitbegründet. In der eigenen Forschung verbindet Spiel Ansätze der Disability Studies mit Informatik und setzt sich intensiv mit Fragen der Teilhabe und Barrierefreiheit auseinander. Ein zentrales Anliegen ist dabei die Stärkung von Selbstbestimmung und Partizipation von Menschen mit Behinderungen.

„Als selbstbehinderte Person ist es mir eine große Ehre, die Umsetzung der UN-BRK gemeinsam mit dem Ausschuss voranzutreiben und dabei Selbstbestimmung und echte Partizipation weiter auszubauen.“

Mit dieser Zielsetzung übernimmt Spiel den Vorsitz in einer Phase, in der die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention weiterhin zentrale gesellschaftspolitische Bedeutung hat.

Neue Stellvertretung im Vorsitz

Die Stellvertretung übernehmen künftig Daniela Rammel und Felix Steigmann. Daniela Rammel ist seit 2020 Mitglied des Monitoringausschusses und seit 2023 bereits in der Stellvertretung des Vorsitzes tätig. Als Expertin in eigener Sache setzt sie sich insbesondere für die Sichtbarkeit von Frauen mit Behinderungen, für Gesundheitsfragen und für umfassende Barrierefreiheit ein.

Felix Steigmann ist seit 2025 Mitglied des Ausschusses und bringt seine Expertise als Menschenrechtsexperte ein. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen Bildung, Statistik und Datensammlung sowie beim Nationalen Aktionsplan Behinderung.

Dank an das bisherige Vorsitzteam

Julia Moser bleibt weiterhin Mitglied des Monitoringausschusses. Der Unabhängige Monitoringausschuss bedankt sich beim bisherigen Vorsitzteam, bestehend aus Julia Moser, Daniela Rammel und Silvia Oechsner, für die geleistete Arbeit im ersten Jahr der Funktionsperiode 2025 bis 2029. In dieser Zeit begleitete das Team den Ausschuss durch ein intensives und arbeitsreiches Jahr.

„Ich gratuliere Katta Spiel herzlich und bin überzeugt, dass Katta den Ausschuss als Vorsitzperson mit viel Kompetenz und Klarheit leiten wird“, sagt Julia Moser.

Service Link

Unabhängiger Monitoringausschuss

Kerstin Huber-Eibl

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