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Startseite › Aktuelles › News › Access City Award 2025 geht an Wien

Access City Award 2025 geht an Wien

29. November 2024

Der erste Platz ging an Wien, gefolgt von Nürnberg und Cartagena.

Vertreter*innen der Stadt Wien nehmen den Access City Award entgegen
Wien erhielt nach den Titeln „lebenswerteste Hauptstadt“ und „Demokratiehauptstadt“ nun auch den 15. Access City Award. Foto: Victoria Biber

Am 29. November 2024 wurde im Rahmen des European Day of Persons with Disabilities in Brüssel der Access City Award verliehen. Zum mittlerweile 15. Mal würdigte die Europäische Kommission in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Behindertenforum Städte, die mit herausragenden Initiativen und Strategien Barrierefreiheit Vorreiterrollen in Europa übernehmen. Mit dem ersten Platz wurde Wien ausgezeichnet, weitere Würdigungen erhielten Nürnberg, Cartagena und Borås.

Die teilnehmenden Städte wurden nach ihrer Leistung in mehreren zentralen Bereichen bewertet. Dazu zählen die Gestaltung von Gebäuden und öffentlichen Räumen sowie die Barrierefreiheit im öffentlichen Verkehr und in der Infrastruktur. Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Zugänglichkeit von Informations- und Kommunikationstechnologien, damit digitale Angebote und Dienste für alle Menschen verfügbar sind. Schließlich spielte auch die Gestaltung öffentlicher Dienstleistungen eine entscheidende Rolle.

Eine barrierefreie Stadt ist die Grundvoraussetzung dafür, dass Menschen mit Behinderungen ihre Rechte und ihre Freiheiten selbstbestimmt und chancengleich wahrnehmen können und damit Inklusion überhaupt erst möglich wird. Die Gewinner-Städte des Access City Award setzen neue Maßstäbe und inspirieren Kommunen in ganz Europa, Barrierefreiheit als grundlegenden Bestandteil einer inklusiven Gesellschaft zu fördern.

Helena Dalli hält eine Rede
Helena Dalli bei der Preisverleihung, Foto: Victoria Biber
Vertreter*innen der Stadt Wien nehmen den Access City Award entgegen
Vertreter*innen der Stadt Wien nehmen den Access City Award entgegen, Foto: Victoria Biber
Vertreter*innen der Stadt Wien nehmen den Access City Award entgegen
Vertreter*innen der Stadt Wien nehmen den Access City Award entgegen, Foto: Victoria Biber

Klaus Widl, Präsident des Österreichischen Behindertenrats, erklärte anlässlich der Preisverleihung: „Wien hat schon immer eine Vorreiterrolle eingenommen, wenn es um die Umsetzung von Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen ging, war doch bereits im Stadtentwicklungsplan 1994 die Zielvorstellung einer barrierefreien Stadt enthalten. Umso mehr bin ich über die Auszeichnung erfreut und gratuliere ich der Stadt Wien, dass ihr jahrzehntelanges Bemühen und Wirken entsprechend gewürdigt und im EU-Wettbewerb für barrierefreie Städte von der Europäischen Kommission in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Behindertenforum mit dem ersten Platz des Access City Award 2025 ausgezeichnet wurde.“

Erich Schmid, einer der Vizepräsidenten des Österreichischen Behindertenrates, freut sich, dass Wien neben „lebenswerteste Hauptstadt“ und „Demokratiehauptstadt“ nun auch den 15. Access City Award erhalten hat. Das Europäische Behindertenforum setzte dazu einen partizipativen Prozess auf, in dem Menschen mit Behinderungen in der nationalen und internationalen Jury mitwirken konnten – gemäß dem Motto: „Nichts über uns, ohne uns“. Jurymitglied Erich Schmid möchte jedoch festhalten, dass in den kommenden Jahren noch genug zu tun ist, damit auf dem Weg niemand zurückbleibt.

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Inhaber*innen eines gültigen Bundesbehindertenpasses – mit entsprechender Zusatzeintragung, die den Bedarf bestätigt – oder eines gültigen Parkausweises für Menschen Behinderung nach § 29b StVO können beim Österreichischen Behindertenrat einen Euro-Key bestellen.

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Als Interessenvertretung für 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen setzt sich der Behindertenrat für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Er bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

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