• Zum Inhalt springen
  • Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Footer springen
  • Startseite
  • Kontakt
  • Impressum
  • English

Leicht lesen

Logo Österreichischer Behindertenrat

Österreichischer Behindertenrat

Dachorganisation der Behindertenverbände Österreichs

  • Aktuelles
    • News
    • Presseaussendungen
    • Magazin „monat“
      • monat Archiv
    • Veranstaltungen
    • Fachkonferenz 2026: Gewalt
    • Fachkonferenz 2025: Barrierefreiheitsgesetz
    • Fachkonferenz 2024: Gesundheit
  • Der Österreichische Behindertenrat
    • Aufgaben
    • Forderungen des Österreichischen Behindertenrats
    • Präsidium
    • Team
    • Mitglieder
    • Mitglied / Partner werden
    • Bundesbehindertenbeirat
    • Forum Selbstvertretung
    • Kompetenzteams
    • Inklusive Planungsgruppe
    • euro-key. Schlüssel für mehr Unabhängigkeit
    • Gewaltschutzrichtlinie
    • Kontakt und Anfahrt
    • Presse
  • Recht und Soziales
    • Stellungnahmen
    • Positionspapiere
    • Nationaler Aktionsplan
    • Bundesbehindertenbeirat
    • Staatenprüfung 2023
  • EU und international
    • Stellungnahmen international
    • Lobbying
    • Europäisches Behindertenforum
    • Europäischer Behindertenausweis – European Disability Card
    • Europäisches Parlament der Menschen mit Behinderungen
  • Projekte und Initiativen
    • Ideenwettbewerb UNIKATE
    • Frauen mit Behinderungen
    • Demos
    • LICHT INS DUNKEL
  • Kontakt
  • Impressum
  • English
  • Leicht Lesen
    • Das sind die Aufgaben des Österreichischen Behinderten-Rates
Startseite › Aktuelles › News › EDF-ANEC-Webinar: Europäische Normung und Barrierefreiheit

EDF-ANEC-Webinar: Europäische Normung und Barrierefreiheit

13. Juli 2021

Webinar: Was sind „Europäische Normen“? Warum sind sie von Vorteil? Welche Gruppen sind bei der Erarbeitung von diesen Normen beteiligt? Und welche Normen gibt es zu Barrierefreiheit?

breiter barrierefreier Aufgang, Handläufe an beiden Seiten

Bericht: Gudrun Eigelsreiter

In diesem Webinar wurde das Thema der europäischen Normung erläutert: Was sind „Europäische Normen“? Warum sind sie von Vorteil? Welche Gruppen sind bei der Erarbeitung von diesen Normen beteiligt? Und welche Normen gibt es zu Barrierefreiheit?

Begriffserklärung:

  • EDF – das Europäische Behindertenforum
  • ANEC – die Vertretung aller europäischen Konsument*innen in Normierungsprozessen auf EU-Ebene (https://www.anec.eu/)
  • SAGA – Strategische Beratungsgruppe für Barrierefreiheit bei CEN
  • EN – Europäische Normen: Kriterien, Regeln, Anforderungen an Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren die von einem der 3 europäischen Komitees für Normierung (CEN, CENELEC, ETSI) ratifiziert wurde.
  • prEN – Entwurf einer europäischen Norm

Welche europäischen Normungsorganisationen gibt es?

  • CEN – das europäische Komitee für Normierung,
  • CENELEC – das europäische Komitee für elektrotechnische Normierung,
  • ETSI – das europäische Komitee für Normierung der Telekommunikation

Der europäische Gesetzgeber legt durch EU-Gesetze wichtige Sicherheitsanforderungen fest. Die europäische Normungsorganisationen (CEN, CENELEC, ETSI) bekommen den Auftrag europäischen Normen (EN) zu entwickeln und legen technische Lösungen fest. Die „angeforderten“ Normen werden „harmonisierte Normen“ genannt, wenn sie im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht werden.

Europäische Normen beeinflussen das alltägliche Leben aller Menschen in allen EU-Ländern sehr stark. Deshalb ist es wichtig, dass sich bei der europäischen Normung ANEC für die Konsumenteninteressen einsetzt.

Welche Gruppen sind bei der Erarbeitung von Europäischen Normen beteiligt?

Die Beteiligung aller nationalen Interessengruppen an der Entwicklung europäischer Normen wird gefördert. Aber (größere) Unternehmen profitieren am meisten von der Beeinflussung des Inhalts von Normen und verfügen über das Wissen und die Ressourcen, um daran teilzunehmen. Deshalb ist es auch wichtig, dass auch eine Organisation wie ANEC an diesen Prozessen teilnimmt, um die Konsumentenperspektive einzubringen.

Warum sind Europäische Normen von Vorteil?

  • EU-weit gleiche Regeln für Barrierefreiheitsanforderungen: bei Produkten, Dienstleistungen und Verfahren
  • Erleichterung der Einhaltung von bereits bestehenden Gesetzen
  • Sicherheit und Qualität für und von Produkten, Dienstleistungen und Verfahren
  • EU-weiter Marktzugang und freier Warenverkehr: Herstellerfirmen können sich sicher sein, dass ihre Produkte den Gesetzen entsprechen, wenn sie die harmonisierten Normen erfüllen. Diese gesetzeskonformen Produkte dürfen im gesamten europäischen Binnenmarkt verkauft werden.

Welche europäischen Normen gibt es zu Barrierefreiheit:

  • EN 301549 Anforderungen an die Barrierefreiheit von IKT-Produkten und -Diensten
  • CEN/CLC/ETSI TR 101551 Leitlinien zur Verwendung von Vergabekriterien für Barrierefreiheit, die für die öffentliche Beschaffung von IKT-Produkten und -Diensten in Europa geeignet sind
  • CEN/CLC/ETSI/TR 101 552 Leitlinien für die Anwendung der Konformitätsbewertung auf Zugänglichkeitsanforderungen für die öffentliche Beschaffung von IKT-Produkten und -Dienstleistungen in Europa
  • EN 17161 Design for All – Barrierefreiheit nach einem Design for All-Ansatz bei Produkten, Waren und Dienstleistungen – Erweiterung des Nutzerkreises
  • prEN 17148 Verkehrsdienste – Kundenkommunikation für Personenverkehrsdienste – Ein Universal Design-Ansatz
  • EN 17210 Zugänglichkeit und Nutzbarkeit der gebauten Umwelt – Funktionale Anforderungen
  • EN 81-70 Sicherheitsregeln für den Bau und die Installation von Aufzügen – Besondere Anwendungen für Personen- und Lastenaufzüge – Teil 70: Zugänglichkeit von Aufzügen für Personen einschließlich Personen mit Behinderungen

Die strategische Beratungsgruppe für Barrierefreiheit SAGA wurde von der Normierungsbehörde CEN im Jahr 2011 etabliert und trifft sich zweimal im Jahr. Sie sind Mitglied bei nationalen, sowie europäischen Normungsbehörden und bei Verbraucherorganisationen. SAGA stellt sicher, dass die Barrierefreiheit gemäß den Zielen für das europäische Normungssystem geregelt wird und sind für CEN die wichtigste Wissensquelle zu Barrierefreiheit. SAGA fördert bewährte, vorbildliche Praktiken („best practices“), hilft bei der Bewusstseinsbildung, folgt und fördert alle europäischen, nationalstaatlichen und neue Initiativen im Bereich der Barrierefreiheit.

Das EDF ist aktiv in folgenden Gremien und bringt dort die Perspektive von Menschen mit Behinderungen ein: ANEC, CEN, ETSI, SAGA, in der beratenden Multi-Stakeholder-Plattform der Europäischen Kommission zu IKT und Standardisierung. EDF ist außerdem Mitglied des Technischen Komitees, das für die IKT-Norm EN 301 549 verantwortlich ist. Das EDF wird sich auch in die Normung für das neue europäische Barrierefreiheitsgesetz EAA (European Accessibility Act) einbringen, nämlich bei SAGA, ETSI und im technischen Komitee für den IKT-Standard ein. Das EDF hat auch Empfehlungen für die Normung rund um den EAA veröffentlicht. Außerdem wird das EDF Feedback zum Entwurf des Antrags der Europäischen Kommission geben.

Sidebar

euro-key

Inhaber*innen eines gültigen Bundesbehindertenpasses – mit entsprechender Zusatzeintragung, die den Bedarf bestätigt – oder eines gültigen Parkausweises für Menschen Behinderung nach § 29b StVO können beim Österreichischen Behindertenrat einen Euro-Key bestellen.

euro-key beantrageneuro-key Standorte in Österreich (pdf)

Der Österreichische Behindertenrat

Als Interessenvertretung für 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen setzt sich der Behindertenrat für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Er bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

Das könnte Sie auch interessieren

Ankündigung der Fachkonferenz „Gewalt im Leben von Menschen mit Behinderungen – Ursachen, Prävention und Schutz“ am 8. Oktober 2026 im ÖGB Catamaran. Logo des Österreichischen Behindertenrats.

Save the date!

18. Juni 2026

Konferenz: Gewalt im Leben von Menschen mit Behinderungen Ursachen, Prävention und Schutz

Klaus Widl bei der Eröffnung der Feier am Podium

Festakt: 50 Jahre Österreichischer Behindertenrat

21. Mai 2026

Der Österreichische Behindertenrat feierte am 21. Mai 2026 sein 50-jähriges Bestehen mit einer Jubiläumsveranstaltung in Wien. Im Mittelpunkt standen fünf Jahrzehnte organisierter Interessenvertretung von Menschen mit Behinderungen in Österreich.

Flughafenmitarbeiter schiebt Rollstuhlnutzer durch Gangway zu einem Flugzeug

Vorläufige Einigung über EU-Fluggastrechte-Verordnung

18. Juni 2026

Stärkung der Rechte für Flugreisende mit Behinderungen: Einigung zur Überarbeitung der EU-Fluggastrechte-Verordnung.

2 Männer arbeiten an einer Live-Audiodeskription Wolfgang Slavik und Johannes Karner)

RTR-Verordnung: Mehr Barrierefreiheit und Inklusion bei Telekommunikationsdiensten

18. Juni 2026

Barrierefreiheit in Telekommunikation und Medien steht im Mittelpunkt aktueller Maßnahmen von RTR und KommAustria.

Nahaufnahme einer Fernbedienung mit Tasten für Sprachwahl („LANG“) und Untertitel („SUBTITLE“), die Funktionen zur barrierefreien Mediennutzung unterstützen.

Umfrage zur audiovisuellen Barrierefreiheit in Europa

12. Juni 2026

Die EU-Kommission überarbeitet die Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste. Eine Umfrage soll helfen, die Barrierefreiheit von Medienangeboten zu verbessern.

Österreichischer Behindertenrat

1100 Wien, Favoritenstraße 111/11
dachverband@behindertenrat.at
Telefon +43 1 5131533

Vielen Dank für Ihre Spende:
Erste Bank: BLZ 20111
IBAN: AT34 2011 1000 0791 4849

Quicklinks

  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Leicht Lesen
  • EuroKey

Unsere Social Media-Kanäle:

  • Facebook
  • Bluesky
  • LinkedIn
  • Instagram

© 2026 · Österreichischer Behindertenrat