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Startseite › Aktuelles › News › EDF-ANEC-Webinar: Europäische Normung und Barrierefreiheit

EDF-ANEC-Webinar: Europäische Normung und Barrierefreiheit

13. Juli 2021

Webinar: Was sind „Europäische Normen“? Warum sind sie von Vorteil? Welche Gruppen sind bei der Erarbeitung von diesen Normen beteiligt? Und welche Normen gibt es zu Barrierefreiheit?

breiter barrierefreier Aufgang, Handläufe an beiden Seiten

Bericht: Gudrun Eigelsreiter

In diesem Webinar wurde das Thema der europäischen Normung erläutert: Was sind „Europäische Normen“? Warum sind sie von Vorteil? Welche Gruppen sind bei der Erarbeitung von diesen Normen beteiligt? Und welche Normen gibt es zu Barrierefreiheit?

Begriffserklärung:

  • EDF – das Europäische Behindertenforum
  • ANEC – die Vertretung aller europäischen Konsument*innen in Normierungsprozessen auf EU-Ebene (https://www.anec.eu/)
  • SAGA – Strategische Beratungsgruppe für Barrierefreiheit bei CEN
  • EN – Europäische Normen: Kriterien, Regeln, Anforderungen an Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren die von einem der 3 europäischen Komitees für Normierung (CEN, CENELEC, ETSI) ratifiziert wurde.
  • prEN – Entwurf einer europäischen Norm

Welche europäischen Normungsorganisationen gibt es?

  • CEN – das europäische Komitee für Normierung,
  • CENELEC – das europäische Komitee für elektrotechnische Normierung,
  • ETSI – das europäische Komitee für Normierung der Telekommunikation

Der europäische Gesetzgeber legt durch EU-Gesetze wichtige Sicherheitsanforderungen fest. Die europäische Normungsorganisationen (CEN, CENELEC, ETSI) bekommen den Auftrag europäischen Normen (EN) zu entwickeln und legen technische Lösungen fest. Die „angeforderten“ Normen werden „harmonisierte Normen“ genannt, wenn sie im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht werden.

Europäische Normen beeinflussen das alltägliche Leben aller Menschen in allen EU-Ländern sehr stark. Deshalb ist es wichtig, dass sich bei der europäischen Normung ANEC für die Konsumenteninteressen einsetzt.

Welche Gruppen sind bei der Erarbeitung von Europäischen Normen beteiligt?

Die Beteiligung aller nationalen Interessengruppen an der Entwicklung europäischer Normen wird gefördert. Aber (größere) Unternehmen profitieren am meisten von der Beeinflussung des Inhalts von Normen und verfügen über das Wissen und die Ressourcen, um daran teilzunehmen. Deshalb ist es auch wichtig, dass auch eine Organisation wie ANEC an diesen Prozessen teilnimmt, um die Konsumentenperspektive einzubringen.

Warum sind Europäische Normen von Vorteil?

  • EU-weit gleiche Regeln für Barrierefreiheitsanforderungen: bei Produkten, Dienstleistungen und Verfahren
  • Erleichterung der Einhaltung von bereits bestehenden Gesetzen
  • Sicherheit und Qualität für und von Produkten, Dienstleistungen und Verfahren
  • EU-weiter Marktzugang und freier Warenverkehr: Herstellerfirmen können sich sicher sein, dass ihre Produkte den Gesetzen entsprechen, wenn sie die harmonisierten Normen erfüllen. Diese gesetzeskonformen Produkte dürfen im gesamten europäischen Binnenmarkt verkauft werden.

Welche europäischen Normen gibt es zu Barrierefreiheit:

  • EN 301549 Anforderungen an die Barrierefreiheit von IKT-Produkten und -Diensten
  • CEN/CLC/ETSI TR 101551 Leitlinien zur Verwendung von Vergabekriterien für Barrierefreiheit, die für die öffentliche Beschaffung von IKT-Produkten und -Diensten in Europa geeignet sind
  • CEN/CLC/ETSI/TR 101 552 Leitlinien für die Anwendung der Konformitätsbewertung auf Zugänglichkeitsanforderungen für die öffentliche Beschaffung von IKT-Produkten und -Dienstleistungen in Europa
  • EN 17161 Design for All – Barrierefreiheit nach einem Design for All-Ansatz bei Produkten, Waren und Dienstleistungen – Erweiterung des Nutzerkreises
  • prEN 17148 Verkehrsdienste – Kundenkommunikation für Personenverkehrsdienste – Ein Universal Design-Ansatz
  • EN 17210 Zugänglichkeit und Nutzbarkeit der gebauten Umwelt – Funktionale Anforderungen
  • EN 81-70 Sicherheitsregeln für den Bau und die Installation von Aufzügen – Besondere Anwendungen für Personen- und Lastenaufzüge – Teil 70: Zugänglichkeit von Aufzügen für Personen einschließlich Personen mit Behinderungen

Die strategische Beratungsgruppe für Barrierefreiheit SAGA wurde von der Normierungsbehörde CEN im Jahr 2011 etabliert und trifft sich zweimal im Jahr. Sie sind Mitglied bei nationalen, sowie europäischen Normungsbehörden und bei Verbraucherorganisationen. SAGA stellt sicher, dass die Barrierefreiheit gemäß den Zielen für das europäische Normungssystem geregelt wird und sind für CEN die wichtigste Wissensquelle zu Barrierefreiheit. SAGA fördert bewährte, vorbildliche Praktiken („best practices“), hilft bei der Bewusstseinsbildung, folgt und fördert alle europäischen, nationalstaatlichen und neue Initiativen im Bereich der Barrierefreiheit.

Das EDF ist aktiv in folgenden Gremien und bringt dort die Perspektive von Menschen mit Behinderungen ein: ANEC, CEN, ETSI, SAGA, in der beratenden Multi-Stakeholder-Plattform der Europäischen Kommission zu IKT und Standardisierung. EDF ist außerdem Mitglied des Technischen Komitees, das für die IKT-Norm EN 301 549 verantwortlich ist. Das EDF wird sich auch in die Normung für das neue europäische Barrierefreiheitsgesetz EAA (European Accessibility Act) einbringen, nämlich bei SAGA, ETSI und im technischen Komitee für den IKT-Standard ein. Das EDF hat auch Empfehlungen für die Normung rund um den EAA veröffentlicht. Außerdem wird das EDF Feedback zum Entwurf des Antrags der Europäischen Kommission geben.

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Inhaber*innen eines gültigen Bundesbehindertenpasses – mit entsprechender Zusatzeintragung, die den Bedarf bestätigt – oder eines gültigen Parkausweises für Menschen Behinderung nach § 29b StVO können beim Österreichischen Behindertenrat einen Euro-Key bestellen.

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