• Zum Inhalt springen
  • Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Footer springen
  • Startseite
  • Kontakt
  • Impressum
  • English

Leicht lesen

Logo Österreichischer Behindertenrat

Österreichischer Behindertenrat

Dachorganisation der Behindertenverbände Österreichs

  • Aktuelles
    • News
    • Presseaussendungen
    • Magazin „monat“
    • monat Archiv
    • Veranstaltungen
    • Fachkonferenz 2025: Barrierefreiheitsgesetz
    • Nationalratswahl 2024
    • EU-Wahl 2024
  • Der Österreichische Behindertenrat
    • Aufgaben
    • Forderungen des Österreichischen Behindertenrats
    • Präsidium
    • Team
    • Mitglieder
    • Mitglied / Partner werden
    • Liste der Mitglieder und Ersatzmitglieder der beim Bundesbehindertenbeirat eingerichteten Kommission
    • Forum Selbstvertretung
    • Kompetenzteams
    • Inklusive Planungsgruppe
    • euro-key. Schlüssel für mehr Unabhängigkeit
    • Gewaltschutzrichtlinie
    • Kontakt und Anfahrt
    • Presse
  • Recht und Soziales
    • Stellungnahmen
    • Positionspapiere
    • Nationaler Aktionsplan
    • Liste der Mitglieder und Ersatzmitglieder der beim Bundesbehindertenbeirat eingerichteten Kommission
    • Staatenprüfung 2023
  • EU und international
    • Stellungnahmen international
    • Lobbying
    • Europäisches Behindertenforum
    • Europäischer Behindertenausweis – European Disability Card
    • Europäisches Parlament der Menschen mit Behinderungen
  • Projekte und Initiativen
    • Ideenwettbewerb UNIKATE
    • Frauen mit Behinderungen
    • Demos
    • LICHT INS DUNKEL
  • Kontakt
  • Impressum
  • English
  • Leicht Lesen
    • Das sind die Aufgaben des Österreichischen Behinderten-Rates
Startseite › Aktuelles › News › EDF-Resolution zur COVID-19 Pandemie

EDF-Resolution zur COVID-19 Pandemie

7. Juli 2020

Eines der wichtigsten Ergebnisse der EDF-Generalversammlung im Frühjahr 2020 war der Beschluss der EDF-Resolution zu COVID-19 und Menschen mit Behinderungen.

Das Europäische Behindertenforum fordert alle EU-Institutionen, die Mitgliedstaaten und alle europäischen Länder und Partnerländer zur vollständigen Inklusion und Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen in die Bemühungen zur Bekämpfung von COVID-19 auf.

Die diesjährige Generalversammlung des Europäischen Behindertenforums (EDF) hat aufgrund der Corona-Krise erstmalig im Zuge eines mehrwöchigen Online-Abstimmungsverfahrens von Mitte April bis Mitte Mai stattgefunden. Eines der wichtigsten Ergebnisse war der Beschluss der EDF-Resolution zu COVID-19 und Menschen mit Behinderungen.

Christina Wurzinger und Gudrun Engelsreiter haben die EDF-Resolution gekürzt und zusammengefasst. Die Originalversion können Sie unter folgendem Link nachlesen: http://edf-feph.org/resolution-covid-19-and-rights-persons-disabilities

Das EDF fordert alle EU-Institutionen, die Mitgliedstaaten und alle europäischen Länder und Partnerländer zur vollständigen Inklusion und Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen in die Bemühungen zur Bekämpfung von COVID-19 auf. Hierzu werden einzelne Maßnahmen
besonders hervorgehoben:

  • Es muss sichergestellt werden, dass die weltweite Antwort auf COVID-19 mit der Behindertenrechtskonvention übereinstimmt. So muss beispielsweise die Kommunikation im Bereich der öffentlichen Gesundheit barrierefrei gemacht werden, sodass alle Menschen verstehen können, welche Maßnahmen sie ergreifen sollen.
  • Gebärdensprachdolmetscher*innen, persönliche Assistent*innen und andere Unterstützer*innen sollten den gleichen Gesundheits- und Sicherheitsschutz
    erhalten wie andere Mitarbeiter*innen des Gesundheitswesens, die mit COVID-19 zu tun haben. Das Gesundheitspersonal muss rasch darauf sensibilisiert werden, Menschen mit Behinderungen nicht systematisch zu benachteiligen oder zurück zu lassen.
  • Die Gesundheits- und Sozialversicherungssysteme müssen besser und ausreichend finanziert werden. Dies betrifft auch zusätzliche finanzielle Nothilfen durch die EU.
  • Menschen mit Behinderungen müssen von Behörden bei der Bereitstellung barrierefreier und inklusiver Dienste zu Rate gezogen werden und in die Sanierungspläne mit einbezogen werden.
  • Zudem muss sichergestellt werden, dass marginalisierte und isolierte Menschen nicht ohne notwendige Güter, Unterstützung und menschenlichen Kontakt zurück bleiben. Es müssen weiterhin Besuche durch die Behörden in institutionellen Pflegeeinrichtungen stattfinden.
  • Es braucht Finanzmittel und praktische Lösungen damit Menschen mit Behinderungen durch den Ausfallvon Unterstützungsnetzwerken (einschließlich persönlicher Assistent*innen, Familienangehöriger und spezifischer professioneller Dienstleistungen) nicht negativ beeinflusst werden.
  • Außerdem muss es persönliche Schutzausrüstungen für Menschen mit Behinderungen und
    Unterstützer*innen geben.
  • Das Einkommen von Menschen mit Behinderungen muss geschützt werden, etwa durch die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten bzw. die Gewährung von Sonderurlaub.
  • Notwendig sind Maßnahmen zur Bekämpfung von Gewalt und Missbrauch bzgl. Frauen und Mädchen mit Behinderungen, etwa durch die Sicherstellung, dass Opferschutzeinrichtungen verfügbar bleiben bzw. zusätzliche Unterstützungsdienste eingeführt werden.
  • Auch die Rechte junger Menschen mit Behinderungen müssen gewährleistet werden. Programme zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit dürfen nicht geschmälert werden und es braucht Wohnungs- und Unterstützungslösungen für junge Menschen mit Behinderungen, die in prekären Situationen leben.
  • Außerdem müssen alle Bildungs- und Ausbildungsmaßnahmen für Kinder, Jugendliche und sonstige Lernenden mit Behinderungen barrierefrei zugänglich und inklusiv sind. Kein Kind sollte von seiner Familie oder seinem Unterstützungsnetzwerk isoliert werden und es sollten alle Anstrengungen unternommen werden, um das Lernen, die Inklusion und die soziale Teilhabe von Kindern mit Behinderungen sicherzustellen.
  • Gesundheitsinformationssysteme sowie neue Systeme zur Überwachung und Eindämmung von COVID-19 sollten die Daten nach Alter, Geschlecht und Behinderung aufschlüsseln.

Sidebar

euro-key

Inhaber*innen eines gültigen Bundesbehindertenpasses – mit entsprechender Zusatzeintragung, die den Bedarf bestätigt – oder eines gültigen Parkausweises für Menschen Behinderung nach § 29b StVO können beim Österreichischen Behindertenrat einen Euro-Key bestellen.

euro-key beantrageneuro-key Standorte in Österreich (pdf)

Der Österreichische Behindertenrat

Als Interessenvertretung für 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen setzt sich der Behindertenrat für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Er bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

Das könnte Sie auch interessieren

Klaus Widl und Sozialministerin Korinna Schumann stehen vor einer österreichischen und einer EU-Flagge und geben sich die Hand.

Einsatz des Behindertenrats zeigt Wirkung: Pflegegeld-Valorisierung bleibt erhalten

11. Mai 2026

Der Österreichische Behindertenrat hat sich hartnäckig und konsequent für die Beibehaltung eingesetzt.

Besucher*innen sitzen im abgedunkelten Saal des Filmfestivals ART WITHOUT LIMIT und sehen einen Film auf einer großen Leinwand. Mehrere Personen nutzen Rollstühle. Die Aufnahme zeigt den Veranstaltungsraum aus erhöhter Perspektive.

Art Without Limit Filmfestival

2. Mai 2026

Bei der Österreich-Premiere „ART WITHOUT LIMIT International Film“ mit Fokus auf das Thema Behinderung wurde eine „Best of“-Auswahl von Filmen vorgeführt, die sich mit dem Leben von Menschen mit Behinderungen auseinandersetzen und Perspektiven zeigen, die in klassischen medialen Darstellungen häufig fehlen.

Helene Jarmer sitzt in einem Konferenzsaal bei der Generalversammlung des European Disability Forum in Zypern und blickt in die Kamera. Im Hintergrund stehen mehrere Personen auf einer Bühne vor einer großen blauen Veranstaltungswand mit Logos der Europäischen Kommission, des European Disability Forum und der zyprischen EU-Ratspräsidentschaft. Auf zwei großen Leinwänden sind Programminhalte und Redner*innen zu sehen.

Austausch zu europäischer Behindertenpolitik in Zypern

10. Mai 2026

Der Österreichische Behindertenrat war bei der Generalversammlung des Europäischen Behindertenforums und der High-Level-Konferenz in Zypern vertreten.

EU-Flaggen vor dem Gebäude der Europäischen Kommission in Brüssel.

2. Phase der EU-Strategie für Rechte von Menschen mit Behinderungen (2021-2030)

7. Mai 2026

Zu wenig Ehrgeiz bei der Umsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderungen

EU-Flagge weht im Wind vor blauem Himmel, Foto: Unsplash/Alexey Larionov

Forderung nach einer EU-Agentur für Barrierefreiheit

28. April 2026

Die EU-Kommission wird im Mai die Maßnahmen für die EU-Strategie für die Rechte von Menschen mit Behinderungen aktualisieren.

Österreichischer Behindertenrat

1100 Wien, Favoritenstraße 111/11
dachverband@behindertenrat.at
Telefon +43 1 5131533

Vielen Dank für Ihre Spende:
Erste Bank: BLZ 20111
IBAN: AT34 2011 1000 0791 4849

Quicklinks

  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Leicht Lesen
  • EuroKey

Unsere Social Media-Kanäle:

  • Facebook
  • Bluesky
  • LinkedIn
  • Instagram

© 2026 · Österreichischer Behindertenrat