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Startseite › Aktuelles › News › Thema Behinderung im Salzburger Landtag

Thema Behinderung im Salzburger Landtag

14. April 2024

Die Situation von Menschen mit Behinderungen war am 10. April 2024 drei mal Thema im Salzburger Landtag.

Folgende Personen in einem Büro nebeneinander: Monika Schmerold vom Verein Knackpunkt, SLIÖ, Salzburger Monitoringausschuss, Lukas Leitner, neuer Vorsitzender des Inklusionsbeirats, Landtagsabgeordnete Mag. Dr. Kimbie Humer-Vogl und Soziallandesrat Christian Pewny bei der Ausschusssitzung im Salzburger Landtag. Credit: Die Grünen Salzburg
Monika Schmerold vom Verein Knackpunkt, SLIÖ, Salzburger Monitoringausschuss, Lukas Leitner, neuer Vorsitzender des Inklusionsbeirats, Landtagsabgeordnete Mag. Dr. Kimbie Humer-Vogl und Soziallandesrat Christian Pewny bei der Ausschusssitzung im Salzburger Landtag. Credit: Die Grünen Salzburg

Themen aus der Lebensrealität von Menschen mit Behinderungen wurden am 10. April 2024 in den Beratungen des Sozial-, Gesellschafts- und Gesundheitsausschusses im Salzburger Landtag in drei Tagesordnungspunkten behandelt.

So wurde ein ausschließlich in Leichter Sprache verfasster Tätigkeitsbericht  des Landesrechnungshofes diskutiert. Der Bericht wurde der Usance des Landtages entsprechend zur Kenntnis genommen.

Weiters wurde ein Antrag der KPÖ+ zur Barrierefreiheit von Anträgen und Formularen im Bundesland Salzburg besprochen. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen; das Landesmedienzentrum und die Landesinformatik sagten zu, weiterhin an dem Vorhaben zu arbeiten. Bis Ende des Jahres müssen sie dem Landtag einen Bericht über den Umsetzungsstand zukommen lassen.

Bei der Diskussion über einen Antrag der GRÜNEN für eine rasche Umsetzung von „Lohn statt Taschengeld“ waren auf Einladung der GRÜNEN Monika Schmerold (Verein Knackpunkt, SLIÖ, Salzburger Monitoringausschuss) und Lukas Leitner, der neue Vorsitzende des Inklusionsbeirats, eingeladen. Sie konnten bewirken, dass Menschen mit Behinderungen bei der weiteren Umsetzung von Lohn statt Taschengeld miteinbezogen werden. Konkret ist ein Runder Tisch bei Soziallandesrat Christian Pewny geplant, über dessen Resultate dem Landtag spätestens im Herbst 2024 berichtet werden muss.

„Dass Menschen mit Behinderungen ihre Expertise in den weiteren Umsetzungsprozess von ‚Lohn statt Taschengeld‘ jetzt einbringen können, ist ein großer Erfolg“, erklärte Mag. Dr. Kimbie Humer-Vogl, Landtagsabgeordnete der GRÜNEN.

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Der Österreichische Behindertenrat

Seit 1976 vertritt der Österreichischen Behindertenrat mehr als 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen in Österreich. Die gesetzlich verankerte, parteipolitisch unabhängige Dachorganisation der Behindertenverbände in Österreich mit mehr als 85 Mitgliedsorganisationen setzt sich für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Der Behindertenrat bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

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