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Startseite › Aktuelles › News › Umsetzung inklusiver Maßnahmen!

Umsetzung inklusiver Maßnahmen!

28. März 2025

Der Österreichische Behindertenrat begrüßt in einer Aussendung die im Regierungsprogramm 2025-2029 vorgesehenen Maßnahmen zur Verbesserung der Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Besonders geplante Fortschritte in den Bereichen Arbeit, Bildung und Gesundheit sind positiv zu bewerten. Gleichzeitig fordert der Behindertenrat eine rasche und konsequente Umsetzung dieser Vorhaben.

Außenansicht Österreichisches Parlament in Wien an einem sonnigen Tag, Foto: Canva

„Es ist erfreulich, dass die neue Bundesregierung erkannt hat, wie wichtig barrierefreie und inklusive Bildung ist. Menschen mit Behinderungen müssen von der frühen Bildung bis zur Weiterbildung die gleichen Chancen haben. Auch im Arbeitsbereich sind dringend weitere Verbesserungen nötig, um echte Inklusion auf dem Arbeitsmarkt zu ermöglichen“, erklärt Behindertenratpräsident Klaus Widl.

Begonnene Projekte im Bereich Inklusive Arbeit und Persönliche Assistenz müssen nicht nur fortgesetzt, sondern österreichweit ausgebaut werden müssen. Die Persönliche Assistenz ist ein zentrales Instrument für ein selbstbestimmtes Leben und muss in ganz Österreich bedarfsgerecht und flächendeckend verfügbar sein.

Gerade im Gesundheitsbereich sind gezielte Maßnahmen erforderlich, um bestehende strukturelle Barrieren abzubauen. „Eine hochwertige, barrierefreie Gesundheitsversorgung muss flächendeckend gewährleistet sein. Menschen mit Behinderungen haben ein Recht auf eine diskriminierungsfreie medizinische Versorgung“, so Widl.

Die Umsetzung der Maßnahmen im Regierungsprogramm muss sich strikt an der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) orientieren. „Die UN-BRK ist die internationale Richtschnur für die Rechte von Menschen mit Behinderungen – sie muss in allen politischen Entscheidungen konsequent berücksichtigt werden“, betont Präsident Widl und ergänzt: „Dafür ist eine verlässliche finanzielle Absicherung der notwendigen Maßnahmen erforderlich.“

Der Österreichische Behindertenrat unterstützt die Bundesregierung mit seiner fachlichen Expertise und steht als Partner für die Entwicklung und Umsetzung inklusiver Maßnahmen bereit.

Hier ist die Aussendung nachzulesen.

Mitgliedsorganisationen des Österreichischen Behindertenrats wie ÖZIV-Bundesverband, Blinden- und Sehbehindertenverband Österreich, BIZEPS – Zentrum für Selbstbestimmtes Leben, WAG Assistenzgenossenschaft und Dachverband Berufliche Inklusion Austria unterstützen die Forderungen und wandten sich ebenso mittels Presseaussendungen an die Öffentlichkeit.

Vollständige Stellungnahme des Österreichischen Behindertenrats zum Regierungsprogramm 2025-2029

Hier finden Sie einen Bericht auf ORF.at.

Screenshot Beitrag auf ORF.at. Text: "Behindertenverbände: Maßnahmen schnell umsetzen. Interessenvertretungen für Menschen mit Behinderungen pochen auf die schnelle Umsetzung inklusiver Maßnahmen im Regierungsprogramm. Der Behindertenrat und einige seiner Mitgliedervereine forderten heute in Aussendungen konkrete Maßnahmen sowie genügend finanzielle Mittel. Gestern hatten sich im Nationalrat alle Parteien im Zuge eines Entschließungsantrags der Grünen für die Erstellung eines Berichts über die gesundheitliche Versorgung Behinderter ausgesprochen. Konkretisierung notwendig. Einig sind sich die Organisationen darüber, dass sich im Regierungsprogramm positive Ansätze finden. Klaus Widl, Präsident der Dachorganisation Behindertenrat, betonte, dass die Regierung erkannt habe, wie wichtig barrierefreie und inklusive Bildung sei. „Etliche Themenbereiche“ seien allerdings vage formuliert und bedürften einer Konkretisierung, so der Präsident des ÖZIV Bundesverbandes, Rudolf Kravanja. Der Obmann des Vereins Bizeps, Martin Ladstätter, betonte wiederum, dass es eine ausreichende Finanzierung brauche. Der Regierung boten sich die Organisationen als Partner für die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen an. Verbesserungen für Persönliche Assistenz gefordert. Begonnene Projekte im Bereich Inklusive Arbeit und Persönliche Assistenz sollen jedenfalls österreichweit ausgebaut werden, forderte der Behindertenrat. Maßnahmen brauche es aber auch im Gesundheitsbereich, um strukturelle Barrieren abzubauen. Bizeps hob weiters die im Regierungsprogramm angekündigte Einführung eines Rechtsanspruchs auf ein elftes und zwölftes Schuljahr für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf sowie die Stärkung der inklusiven Bildung hervor. red, ORF.at/Agenturen"
Screenshot ORF.at

Andrea Strohriegl

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Als Interessenvertretung für 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen setzt sich der Behindertenrat für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Er bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

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