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Startseite › Aktuelles › News › Kranzniederlegung zu Ehren von Heinrich Schmid

Kranzniederlegung zu Ehren von Heinrich Schmid

9. Juni 2026

Der Österreichische Behindertenrat erinnert an einen wesentlichen Wegbereiter der österreichischen Behindertenpolitik.

Kranzniederlegung zum 100. Geburtstag von Heinrich Schmid am Friedhof in St. Andrä-Wördern. Mehrere Personen legen einen Kranz des Österreichischen Behindertenrats am Grab von Heinrich und Grete Schmid nieder.

Am 9. Juni 2026 gedachte der Österreichische Behindertenrat seines früheren Präsidenten Heinrich Schmid. Einen Tag vor dessen 100. Geburtstag legten Behindertenrats-Präsident Klaus Widl und Geschäftsstellenleiterin Barbara Haider-Novak im Beisein von Schmids Familie am Friedhof in St. Andrä-Wördern einen Kranz zu seinen Ehren nieder.

Erst kürzlich, am 21. Mai 2026, feierte der Österreichische Behindertenrat sein 50-jähriges Bestehen mit einer Jubiläumsveranstaltung. Nur wenige Tage später erinnert der Behindertenrat an eine Persönlichkeit, die ihre Geschichte von Beginn an wesentlich mitgeprägt hat: Heinrich Schmid war von 1982 bis 1991 der zweite Präsident in der Geschichte der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation, kurz ÖAR, die seit 2017 den Namen Österreichischer Behindertenrat trägt. In Anerkennung seiner großen Verdienste wurde er später zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Ein Wegbereiter der Behindertenpolitik

Heinrich Schmid, der im Jänner 2015 im Alter von 89 Jahren verstorben ist, war Vordenker, Wegbereiter und maßgeblicher Initiator der ÖAR-Gründung. Über viele Jahre setzte er sich mit großer Überzeugungskraft für Gleichstellung, Selbstbestimmung und chancengleiche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ein. Ein zentrales Anliegen war ihm dabei stets die Zusammenarbeit: Die Vernetzung aller Träger in diesem Feld war für ihn nicht nur wichtig, sondern geradezu sein Steckenpferd.

Grafik zum 100. Geburtstag von Heinrich Schmid am 10. Juni 2026 mit Porträt und Hinweis auf seine Zeit als ÖAR-Präsident 1982 bis 1991.
Am 10. Juni 2026 wäre Heinrich Schmid, von 1982 bis 1991 Präsident der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation, 100 Jahre alt geworden.

„Heinrich Schmid war Baumeister des heutigen Österreichischen Behindertenrats von der ersten Stunde an. Er hat unsere Rolle in der österreichischen Sozial- und Behindertenpolitik entscheidend geprägt und sich stets für die Verbesserung der Lebenssituation sowie für die Rechte aller Menschen mit Behinderungen eingesetzt“, würdigt Klaus Widl, Präsident des Österreichischen Behindertenrates, das Lebenswerk Schmids.

„Sein Weitblick, sein großes Engagement beim Aufbau der Dachorganisation der Behindertenverbände und sein Einsatz für eine starke Vernetzung zeichneten Heinrich Schmid besonders aus. Sein Wirken bleibt für den Österreichischen Behindertenrat von großer Bedeutung. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren“, so Klaus Widl weiter.

Mehr über den langjährigen ÖAR-Präsidenten und sein Wirken ist in der Festschrift „50 Jahre Österreichischer Behindertenrat“ zu erfahren. Die Festschrift steht als PDF zur Verfügung und kann zusätzlich in gedruckter Form in der Geschäftsstelle angefordert werden.

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Inhaber*innen eines gültigen Bundesbehindertenpasses – mit entsprechender Zusatzeintragung, die den Bedarf bestätigt – oder eines gültigen Parkausweises für Menschen Behinderung nach § 29b StVO können beim Österreichischen Behindertenrat einen Euro-Key bestellen.

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Der Österreichische Behindertenrat

Als Interessenvertretung für 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen setzt sich der Behindertenrat für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Er bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

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