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Startseite › Aktuelles › News › Salzburg unter Finalisten für Access City Award 2026

Salzburg unter Finalisten für Access City Award 2026

21. November 2025

Die Europäische Kommission gab bekannt, dass Salzburg zu den Finalist*innen für den Access City Award 2026 zählt.

Blick aus dem Großen Festspielhaus auf die Altstadt von Salzburg, Foto: Kerstin Huber-Eibl

Die Nominierung Salzburg als eine der Finalist*innen für den Access City Award 2026 zeigt Fortschritte im Bereich der Barrierfreiheit, macht aber auch deutlich, dass weitere Investitionen notwendig bleiben.

Seit 2010 organisieren die Europäische Kommission und das Europäische Behindertenforum den Access City Award, um Städte auszuzeichnen, die Barrierefreiheit konsequent verbessern. Barrierefreiheit ermöglicht Menschen mit Behinderungen den Zugang zu städtischen Dienstleistungen, Gebäuden, Verkehrsmitteln und Informationen, damit sie ihr Leben selbstbestimmt gestalten und am gesellschaftlichen Leben uneingeschränkt teilhaben können. Städte spielen dabei eine zentrale Rolle, da sie unmittelbar bestimmen, wie gut alltägliche Wege, Einrichtungen und Kommunikationsangebote nutzbar sind.

Ablauf des Wettbewerbs

Der Wettbewerb für 2026 startete im Juni 2025, die Bewerbungsfrist endete am 9. September 2025. Die Finalist*innen wurden am 21. Novemberr bekanntgegeben. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Konferenz zum European Day of Persons with Disabilities 2025 statt, die von der Europäischen Kommission und dem Europäischen Behindertenforum organisiert wird. In den vergangenen 15 Jahren wurden 73 Städte ausgezeichnet, darunter 15 Erstplatzierte, zuletzt Wien.

Sujet der Konferenz European Day of Persons with Disabilities 2025. 4-5 Dez 2025, Brussels

Bekanntgabe der Gewinner*innen am 5. Dezember 2025 im Rahmen der Konferenz zum Europäischen Tag der Menschen mit Behinderungen

Salzburg als Finalist*in im Wettbewerb 2026

Salzburg gewann bereits in 2012 den Access City Award. Dass die Stadt erneut zu den Finalist*innen zählt, zeigt, dass in Salzburg Fortschritte erkennbar sind, etwa durch die Etablierung des Stammtisch barrierefrei.

Der Wettbewerb verlangt von den teilnehmenden Städten einen stimmigen Ansatz, der nachhaltige Verbesserungen sicherstellt. Bewertet werden unter anderem die bauliche Zugänglichkeit, der öffentliche Verkehr, der Zugang zu verständlichen Informationen und die Qualität öffentlich zugänglicher Dienste.

Das mit der Auszeichnung verbundene Preisgeld kann dazu beitragen, Maßnahmen umzusetzen, die ohne zusätzliche Mittel oft schwierig realisierbar sind. Dazu zählen etwa der Abbau baulicher Barrieren, Verbesserungen in der Mobilität oder der weitere Ausbau gut zugänglicher Informationsangebote. Neben den Hauptpreisen kann die Jury besondere Erwähnungen vergeben, wenn einzelne Schwerpunktbereiche besonders wirkungsvoll umgesetzt werden.

Perspektiven für Salzburgs weitere Entwicklung

Für Salzburg bietet die Finalist*innennrolle die Möglichkeit, bisherige Fortschritte sichtbar zu machen und künftige Maßnahmen strategisch weiterzuentwickeln. Der Wettbewerb macht deutlich, dass Barrierefreiheit langfristige politische Prioritäten und strukturelle Entscheidungen erfordert.

Auch der Blick auf Wien, die Siegerstadt im Vorjahr, zeigt, dass selbst ausgezeichnete Städte laufend vor neuen Aufgaben stehen. Für Salzburg eröffnet sich nun die Chance, Barrierefreiheit in der Stadtplanung dauerhaft zu verankern und damit den Zugang zum städtischen Leben für Menschen mit Behinderungen nachhaltig zu verbessern.

Die Europäische Kommission betont, dass der Access City Award Städte dabei unterstützt, voneinander zu lernen und erfolgreiche Beispiele europaweit weiterzugeben, um gleichberechtigte Teilhabe zu fördern.

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Inhaber*innen eines gültigen Bundesbehindertenpasses – mit entsprechender Zusatzeintragung, die den Bedarf bestätigt – oder eines gültigen Parkausweises für Menschen Behinderung nach § 29b StVO können beim Österreichischen Behindertenrat einen Euro-Key bestellen.

euro-key beantrageneuro-key Standorte in Österreich (pdf)

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Als Interessenvertretung für 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen setzt sich der Behindertenrat für die Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes ein und fördert Barrierefreiheit und Gleichstellung auf nationaler, EU- und internationaler Ebene. Er bereitet Vorschläge von Menschen mit Behinderungen auf, arbeitet in Gremien mit, pflegt Kontakte zur Wissenschaft und baut umfassende Dokumentationen zu Hilfsmitteln, Fachliteratur und sozialen Diensten auf.

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